27.04.12 11:13 Uhr
 215
 

Griechenland: Gehälter in einem Jahr um 25 Prozent gesunken

Nach einer Studie der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) sind die Gehälter in der griechischen Privatwirtschaft inflationsbereinigt um mehr als 25 Prozent gesunken. Damit verdienen Arbeitnehmer in Griechenland weniger als die Hälfte der Deutschen Arbeitnehmer.

Im Durchschnitt verdiente ein Beschäftigter der Privatwirtschaft in Griechenland 12.530 Euro netto im Jahr 2011. Im nächsten Jahr wird weiterhin mit einer Rezession gerechnet. So soll das Bruttoinlandsprodukt noch einmal um fünf Prozent sinken.

Am 6. Mai wird in Griechenland ein neues Parlament gewählt. Durch den sinkenden Lebensstandard in der Bevölkerung wird damit gerechnet, dass die regierenden Parteien bei der Wahl abgestraft werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Jahr, Prozent, Griechenland, Gehalt
Quelle: www.zeit.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
USA: Amazon plant Supermarkt ohne Kassen
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.04.2012 11:21 Uhr von Boron2011
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: "inflationsbetreinigt" = ?
Kommentar ansehen
27.04.2012 11:32 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Na klasse! So wird es für "die Griechen" natürlich viel einfacher, ihre zum Teil durch Spekulation aufoktroyierten "Schulden" zu tilgen... m(

Was wird daraus folgen? Logischerweise ökonomische Emigration in reichere Länder - was natürlich dank EU-Mitgliedschaft nun auch völlig problemlos möglich ist. Kommen werden erst die besser Gebildeten, was zusätzlich zu einem "brain-drain" Griechenlands führen wird. Klasse Aussichten für Europa!

Aber verdenken kann man es den künftigen Emigranten natürlich nicht.

Das hat Deutschland nun von seiner ignoranten neoliberalen Privatisierungs- und Sparpolitik. Unfähige Versager, uneinsichtige Dogmatiker oder einfach nur Überzeugungstäter, die die Wirkung ihrer Handlungen nicht abzuschätzen in der Lage sind? Egal, bald ist es ohnehin zu spät, noch was am Absturz der EU zu ändern. Fragt sich nur, ob das gewollt war? Wenn ja, wäre dies dann wohl Hochverrat...

Kann mir einer der anwesenden Forennutzer eigentlich erklären, wieso Deutschland überhaupt in der Lage ist, Sparprogramme europaweit durchsetzen zu können? Die meisten Mitgleider sind ja eigentlich tendenziell dagegen. Diese Frage stelle ich mir schon länger, habe aber leider noch keine Antwort darauf gefunden.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 16:00 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
25 Prozent gesunden? Wow! Da wird der griechische Binnenmarkt ja einen unglaublichen Boom erleben! ;-)

Kann es sein, dass wir von Menschen regiert werden, die nur von einer Ecke zur nächsten Denken?
Kommentar ansehen
27.04.2012 16:28 Uhr von CrazyCatD
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Griechen verdienen weniger als die hälfte "Damit verdienen Arbeitnehmer in Griechenland weniger als die Hälfte der Deutschen Arbeitnehmer. "

Verdienen die Griechen nun die hälfte weniger wie Deutsche, oder verdienen Griechen weniger wie die hälfte der Deutschen? Der Satz ist etwas unglücklich gewählt.

"Im Durchschnitt verdiente ein Beschäftigter der Privatwirtschaft in Griechenland 12.530 Euro netto im Jahr 2011."

Ich kenne hier in Deutschland immer mehr Menschen (mit guter Ausbildung und in vollzeit Arbeit) die genausoviel verdienen und sogar weniger, da sollte man mal gucken wie hier die Löhne in den letzten Jahren gesunken und die Preise gestiegen sind. Da fragt man sich wo die soziale Gerechtigkeit bleibt nicht nur in Griechenland.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job
Cyberangriff: ThyssenKrupp von Hackern angegriffen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?