27.04.12 07:51 Uhr
 2.847
 

Studie: Analytisches Denken führt zu Ungläubigkeit

Forscher haben in einer Studie untersucht, wie sich analytisches Denken auf den Glauben auswirkt. Zuerst wurde herausgefunden, dass Menschen, die in analytischen Aufgaben besser abschneiden, sich bei Tests zur Religiosität als weniger gläubig zeigen. Aber es wurde nicht nur diese Korrelation festgestellt.

Man zeigte den Probanden ein Bild von Rodins "Der Denker", ein Stilbild für Nachdenklichkeit, und bat sie ihren Glauben auf einer Skala von 0 bis 100 einzuordnen. Sie erzielten im Schnitt 41.42 Punkte, während die Kontrollgruppe 61.55 erreichte. Die Forscher führten aber noch ein Experiment durch.

Dabei nutzten sie den Effekt, dass Leute weniger auf ihre Intuition vertrauen, wenn sie sich durch einen Text mit einer schwer zu lesenden Schrift arbeiten. An zwei Gruppen wurde ein Text über religiöse Themen ausgeteilt, wobei sich die mit der schwer leserlichen Schrift weniger gläubig zeigten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Analyse, Glaube, Denken
Quelle: www.scientificamerican.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wort des Jahres 2016: "Postfaktisch" macht das Rennen
Himmelsfeuerwerk - Sternschnuppen in den nächsten Tagen
Mit diesen Tricks klappt Sex während der Periode

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.04.2012 07:51 Uhr von Again
 
+11 | -4
 
ANZEIGEN
Also das mit der Textart ist eine relaitv neue Studie und ich glaube da hat man auch festgestellt, dass man besser lernen kann, wenn die Schrift nicht ganz leicht zu lesen ist.

Zum ersten Experiment fallen mir ein paar ältere Experimente ein: Man hat Leuten zb Texte schreiben lassen, in denen Wörter wie "Buch, Bibliothek, Ruhe, lesen,..." vorkommen und sie dann befragt. Wer solche Wörter schrieb, sprach leiser. Als man Leute über Fußball schreiben ließ, schnitten sie bei Wissenstest schlecht ab
Kommentar ansehen
27.04.2012 08:30 Uhr von saber_
 
+20 | -5
 
ANZEIGEN
bedarf es fuer sowas studien? anaylse leitet sich aus einem griechischen wort mit der bedeutung "aufloesen" ab.

wer also dinge analysiert, der betrachtet diese von allen seiten und hinterfragt auch von allen seiten hinterfragend.


und dann ist es auch schwer dinge zu glauben die einem einer als tatsachen auf den tisch wirft...
Kommentar ansehen
27.04.2012 09:15 Uhr von Grool
 
+2 | -9
 
ANZEIGEN
wer: mehr nachdenkt macht weniger fehler
und intuition ist frauensache :O


...sollte jedenfalls

[ nachträglich editiert von Grool ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 09:17 Uhr von nurmeine2cent
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Autor: Das ist ein gut geschriebener Bericht. Und sehr interessant dazu.
Saber hat natürlich Recht, man brauch nur nachdenken, keine Studien, aber wenn ich mir überlege für was an Studien Kohle rausgepumpt wird, dann ist das hier eine Wohltat!

@Kommentar: Es leuchtet mir ein, dass "Buch, Bibliothek, Ruhe, lesen,..." vorkommen und sie dann befragt. Wer solche Wörter schrieb, sprach leiser.

Was ich nicht verstehe:
"Als man Leute über Fußball schreiben ließ, schnitten sie bei Wissenstest schlecht ab"

Das würde ich so nicht pauschalisieren. Ich muss mal danach schauen. Nachher bin ich ein Idiot und habe es noch nicht gemerkt! ;-)
Kommentar ansehen
27.04.2012 10:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
die überschrift: liest sich auf den ersten blick so, wie wenn das was schlechtes wäre :D

zur studie: boah krass
Kommentar ansehen
27.04.2012 10:39 Uhr von fexinat0r
 
+10 | -6
 
ANZEIGEN
Zitat: "Rationale Argumente bringen nichts bei religiösen Menschen. Sonst gäbe es keine religiösen Menschen auf der Welt."
Kommentar ansehen
27.04.2012 11:22 Uhr von Tuvok_
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Kein wunder: den die die Analytisch denken können wissen das Religion einfach Schwachsinn ist.
Religion -> Die letzten 2000 Jahre nix als Ärger
Kommentar ansehen
27.04.2012 11:32 Uhr von Phyra
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
news ist zwar ok, aber leider wurde sie schlecht verfasst, habe von again schon besseres gelesen, gerade der 2. absatz ist ein graus.
Kommentar ansehen
27.04.2012 11:47 Uhr von mort76
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Grool, das stimmt so nicht.
Wer mehr nachdenkt, macht statistisch gesehen genausoviele Fehler wie diejenigen, die weniger nachdenken und intuitiver handeln.

Allerdings sind diejenigen, die MEHR über eine Entscheidung nachdenken, hinterher auch unzufriedener mit dem Ergebnis, weil man es hinterher umso stärker selber anzweifelt, je mehr man vorher drüber nachgedacht hat.

Es ist doch so: meistens grübelt man nur im Kreis herum, wenn lange mit Entscheidungen zögert. Und das hilft nicht weiter.
Die besten Entscheidungen trifft man aus dem Bauch heraus.

In der Regel weiß man doch sofort, was man tun sollte, und sucht nur nach Gründen, das zu untermauern.
Das steigert die Qualität einer Entscheidung nicht im geringsten, man macht sich nur selber kirre.
Es ist eher eine Frage des Selbstvertrauens, ob man schnelle Entscheidungen treffen kann oder nicht...

[ nachträglich editiert von mort76 ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 12:51 Uhr von Akaste
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
tja: die Flucht in die Religion ist nunmal der einfachste Weg für für die Denkfaulen.
Kommentar ansehen
27.04.2012 12:56 Uhr von uhrknall
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Klar, wenn man nachdenkt, wenn man etwas erzählt bekommt, kann man zwischen logisch und unlogisch unterscheiden. Und bei Logik schneidet Religion allgemein schlecht ab.

Es gibt aber Religionen, die mich interessieren (nicht, dass ich daran glaube), wie beispielsweise den Hinduismus oder den Glauben von noch unmissionierten Naturvölkern. Deren Glaube nährt sich aus Erfahrung, nicht aus dem Wunsch heraus, ganze Völker zu unterwerfen (oder anders gesagt: Macht und Geld).
Kommentar ansehen
27.04.2012 13:11 Uhr von Phillsen
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
Interessant: Zwar nicht überraschend, aber interessant das wissenschaftlich begründet zu sehen.
Überspitzt ließe sich jetzt also sagen "Dumm glaubt gut".

Achja Plus von mir.
Kommentar ansehen
27.04.2012 13:15 Uhr von mr.sky
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
ich denke: alleine schon das Unverständnis darüber, dass ICH sehr wohl in die HÖLLE M Ö C H T E zeigt mir, dass die "Gläubigen" nicht analystisch denken können.
Die "Glauben" einfach, JEDER möchte in den Himmel kommen und in die Hölle möchte keiner. Aber ich möchte sehr wohl dahin und warum sollte ich es nicht frei entscheiden dürfen wohin ich gehen will.

Ich verstehe die Gläubigen dieser Welt eh nicht. Warum ist man "gläubig"? "Versteht" man die Welt in der man lebt nicht oder hat man "unbeantwortete" Fragen an die Welt?

Ich verstehe sehr wohl, warum man vor 200, 500 und 3000 Jahren an "Götter" geglaubt hat. Ich kann die Menschen von damals sehr gut verstehen, wenn sie einen "Regengott" und "Sonnengott" und "Gott der Ernte" hatten. Die Menschen von "damals" hatten absolut keine Ahnung "warum" es Regnet. Um Regen hat man damals "gebetet" und man tötete Tiere und gar Menschen, damit der "Regengott" Regen schickt. DUMMERWEISE...hat es auch geregnet, als man ein Tier/Menschenopfer gebracht hat. Das war extrems blöd, da die Menschen "Opfer = Regen" assoziierten. Wenn immer Regen "gebraucht" wurde wurde jemand geopfert in einem Ritual. Das es "so oder so" geregnet hätte wussten die Menschen ja nicht.

Man kann noch andere Beispiele aufbringen. Jedenfalls kann ich "Götter" von damals verstehen bzw. WARUM die Menschen damals Götter "gebraucht" haben etc...

HEUTE betet niemand mehr zum Regengott und niemand würde jemanden Opfern, damit es Regnet. d.h die "Fragen" die heute für den "Gläubigen" noch übrig bleiben sind recht rar. z.B. die Frage aller Fragen "Ist das Universum endlich?" oder "Wo kommen wir her?" oder "Was ist der Sinn des Lebens". Solche Fragen will der Mensch wahrscheinlich beantwortet bekommen und die heutige wissenschaft Scheitert an einer Antwort. OK...ABER...WAS würde es den der gläubigen Christin Frau Schmitz an der Edeka Kasse "bringen", wenn sie wüsste, dass das Universum "unendlich" ist. Oder generell die Antwort auf eben solche "nicht wissenschaftlich beantwortete Fragen"?.
Würde Frau Schmitz ab dann nicht mehr an der Kasse sitzen? Würde sich die Erde nicht mehr drehen? Ich denke wohl eher nicht. Das Leben von Frau Schmitz würde genauso weiter gehen wir bisher auch.

Ich brauche keine Religion und keinen Glauben. Auf Fragen wie "Wo komme ich her" "Wie ist das mit dem Universum" brauche ich hier auf Erden keine Antwort. Sowas wie "Himmel" und "Hölle" interessiert micht nicht und über sowas habe ich noch nie nachgedacht. Was nach dem Tode kommt interessiert mich auch nicht. Warum sollte es den? Warum wollen die Menschen das so sehr wissen?
Wollen die sich dann Umbringen, wenn sie "wissen" die kommen in den Himmel? oder was wollen sie mit der Beantwortung der Frage "erreichen"?
Voraussetzung hierfür wäre, dass nach dem Tod man sich an sein Leben noch "erinnern" muss. Wenn ich sterbe und mein Gedächnis wird auf "0" gelöscht, dann ist es mir doch "egal" wo ich dann bin. Nur mit dem Vorwissen aus dem Leben macht es überhaupt "sinn" zu sterben. Oder wie es im Islam so schön heißt: "Wenn ich sterbe und dort keine 90 Jungfrauen warten, dann bin ich nur dann Entäuscht, wenn ich als Toter überhaupt das Wissen um die 90 Jungfrauen "mitnehmen" kann. Wenn ich tot bin und sehe eine Pommesbude und mein Wissen um die 90 Jungfrauen ist eh "gelöscht" worden. Dann freue ich mich über die Pommesbude. Ich gehe ja nicht hin und "sage": "moment, mir wurden 90 Jungfrauen versprochen und keine Pommesbude".

Wenn ich also zu Lebzeiten weiß, dass es 90 Jungfrauen gibt muss ich das Wissen nach dem Tod "erhalten".
Doch das geht nicht. Wenn ich Tod bin dann geht mein "Geist" in den Himmel und mein Körper bleibt im Sarg. Doch das Wissen über die 90 Jungfrauen ist in meinem Gehirn "gespeichert". Es sind Verbindungen von Neuronen die das Wissen speichern. Alles auf Elektrischer Basis. d.h um das Wissen über die Jungfrauen "abzurufen" muss ich mein Gehirn "haben" oder Zugriff drauf. Das kann ich als schwebender "Geist" ja nicht. Also habe ich als Geist gar kein Wissen mehr über die 90 Jungfrauen.

Folglich kann ich auch in die Höller kommen und mich genauso gut darüber "freuen" wie über die 90 Jungfrauen.

Wenn man tod ist "startet" man bei 0.
Kommentar ansehen
27.04.2012 13:39 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@mort76: zitat: "Wer mehr nachdenkt, macht statistisch gesehen genausoviele Fehler wie diejenigen, die weniger nachdenken und intuitiver handeln."

das stimmt einfach nicht. wer mehr nachdenkt, macht sehr wohl weniger fehler, weil er vorher alle möglichkeiten und alle dinge die passieren können mit einberechnet und daher deren ursachen beachtet und von anfang an zu vermeiden versucht. im gegensatz zu leuten, die nicht nachdenken. das merkt man im alltag auch immer wieder. leute, die nicht nachdenken oder zu blöd dazu sein, bauen ständig irgendwelchen mumpitz.
Kommentar ansehen
27.04.2012 14:00 Uhr von sicness66
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Interessant aber: Führt diese Studie nicht zu einer Pauschalisierung ? Gerade der arabische Raum und deren Wissenschaftler beweisst doch, dass analytisches Denken und Religion sehr wohl zusammen passt. Auch Galileo Galilei hat mit der Bestätigung des heliozentrischen Weltbildes die Welt und die Kirche erschüttert, war aber immer ein tiefgläbiger Mensch...
Kommentar ansehen
27.04.2012 14:15 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Nebelfrost, du darfst "weniger nachdenken" nicht mit "garnicht nachdenken" gleichsetzen.

Man sammelt die Fakten, wägt ab- wer dann weiter zaudert und grübelt, kommt nicht von der Stelle.

Und dann gilt: wer zu lange über seine Entscheidung nachgegrübelt hat, ist hinterher am ehesten unzufrieden mit dem Ergebnis- das ist ein sozialwissenschaftlicher Fakt (laut Nobelpreisträger Herbert Simon).
Kommentar ansehen
27.04.2012 17:31 Uhr von Grool
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@mort,nebel: jo
is nähmlich auch bloss ne sache der übung
auch wenn es natürlich auf die individuellen kapazitäten ankommt
es ist noch kein einstein vom himmel gefallen :D


Und dann gilt: wer zu lange über seine Entscheidung nachgegrübelt hat, ist hinterher am ehesten unzufrieden mit dem Ergebnis- das ist ein sozialwissenschaftlicher Fakt (laut Nobelpreisträger Herbert Simon).

ein wort ? - Ehrgeiz

[ nachträglich editiert von Grool ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 22:07 Uhr von mayan999
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
wie will man denn rational an das thema: glaube und religion herangehen ? scheint mir ein widerspruch zu sein.

zur news: gut geschrieben. aber analytisches denken lernt man nicht in der schule und kommt in unserer gesellschaft imho recht selten vor. in der schule lernt man "rationalität"(stärkere beanspruchung der linken gehirnhälfte), aber keine analytische herangehensweise.

@akaste
die flucht in den atheismus ist imho GENAUSO EINFACH für denkfaule menschen, weil man selbst garnichts erdenkt, sondern lediglich die behauptungen von atheistischen wissenschaftlern für realistischer hält(also an dessen wahrheitsgehalt glaubt), obwohl diese wissenschaftler auch nur glauben, dass sie recht hätten.

@mort76
sehr gut, gefällt !

@all
so zu leben als gäbe es keinen gott ist ignorant und so zu leben als kenne man gott, ist dumm.

WDR am 17.05.2012, 13:30 bis 14:00 Uhr
"Spiritualität boomt. Zumindest der Begriff, von dem fast inflationär Gebrauch gemacht wird. Und keiner weiß, was das genau ist. Klingt irgendwie leise und harmonisch. Ein Joker, mit dem sich wunderbare Girlanden drehen lassen, die Trost, Heil und tiefere Bedeutung versprechen. Doch Spiritualität kann auch konkret, fordernd und unbequem sein, wenn man sich ihr öffnet. Sie muss nicht im Ungefähren bleiben. Sie ist auch nicht gleichbedeutend mit Esoterik und auf Kriegsfuß mit der Vernunft steht sie auch nicht. Im Gegenteil: Ratio und Spiritualität ergänzten sich gut, wenn die Vernunft sich nicht sperren würde. Manchmal scheint es, dass sie vor der Spiritualität fast so viel Angst hat wie der Torwart vor dem Elfmeter. "
http://www.wdr5.de/...

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 22:39 Uhr von Silenius
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@mayan999: Analytisch an Glauben und Religion?

Ganz einfach: Man schaut sich an, wie und zu welcher Zeit eine Religion entstanden ist, und bedenkt dabei das Wesen des Menschen, der für alles eine Erklärung sucht, und für Sachen, die er nicht kennt eine (er)findet und tataaa hast du Glauben und Religion. ^^

Wer eine Stimme hört und nennt sie Gott, der wird verehrt. Wer eine Stimme hört und nennt sie George, der kommt in die Klapsmühle.
Kommentar ansehen
28.04.2012 00:03 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
statisch vielleicht richtig, aber es gibt auch glaeubige Wissenschaftler, und das sind gar nicht mal so wenig.
Eine absolute Wahrheit wird es wohl nicht geben.
Ausserdem muss man zwischen Glauben und Religion scharf trennen.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]
Kommentar ansehen
28.04.2012 11:36 Uhr von mort76
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Bastelpeter, Darwin und Einstein waren ja beispielsweise auch gläubige Katholiken, Galilei ebenfalls...und das sind nunmal drei der bekanntesten Wissenschaftler überhaupt.

Der Knackpunkt in dieser Frage ist wohl, ob man sich darauf beschränkt, die Sichtweise des Vatikans obrigkeitshörig zu übernehmen (dann wirds schwierig mit der Religion für Wissenschaftler), oder ob man den "römischen" Teil der Religion ignorieren kann, sich auf das moralisch-ethische konzentriert und die Religion so interpretiert, daß nur das sinnvolle übrigbleibt...und das Ergebnis ist dann eben nicht zwangsläufig der Kreationismus.
Kommentar ansehen
28.04.2012 19:52 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
mort76: guter Beitrag finde ich. Zudem kann ich an das, was die Bibel schreibt glauben, so wie ich es verstehe und muss kein Stueck religioes sein. Wenn man es genau nimmt, steht das sogar irgendwo bei den Korinthern...
Wenn mich jemand nach Religion fragt, verneine ich also, auf die Frage, ob ich Christ bin, bejahe ich. Nicht jeder versteht es, es ist aber auch legitim, wenn jemand religioes ist. Jeder hat die Freiheit, diese Entscheidung fuer sich zu treffen, abgesehen von Laendern wo die Staatsreligion herrscht, welche auch immer.
Und nein, wenn man sich fuer einen Glauben entschieden hat, hat man nicht zwangslaeufig geringere kognitive Faehigkeiten.
Kommentar ansehen
28.04.2012 20:49 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Bastelpeter, Danke, gleichfalls- das sehe ich im Prinzip genauso.
Ich halte mich da an das Motto: "katholisch, aber nicht römisch."

Matthias,
du verwechselst "analytisches Denken" mit "Intelligenz", und das analytische Denken ist nicht das Maß aller Dinge, wenn es um kognitive Fähigkeiten geht.
Der Umkehrschluß funktioniert auch nicht: du bist sicher nicht gläubig, hast den Inhalt der News aber trotzdem nicht korrekt analysiert, sondern wie ein religiöser Dogmatiker das hineininterpretiert, was du gerne hättest, obwohl der Text das so nicht hergibt.

Ich kenne viele religiöse Leute, ich kenne viele Atheisten- die untscheiden sich nicht wirklich.
Und am Beispiel Einsteins siehst du, daß Religion und analytisches Denken sich eben auch nicht ausschließen.

Wissenschaftlich nachweisbar ist ein deutliches Intelligenzdefizit bei religiösen Fanatikern, aber das trifft vermutlich auf alle Fanatiker zu- ob man es jetzt mit religiösen, rassistischen oder politischen Fanatikern zu tun hat, dürfte da keinen Unterschied machen.
Und wenn man dabei jetzt an die Vergangenheit von Rußland und China denkt, sind atheistische Fanatiker eben auch keinen Deut besser. Das ist das selbe in Grün.
Kommentar ansehen
28.04.2012 21:16 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
mort76: soweit habe ich noch nicht einmal gedacht, der Denkansatz mit den atheistischen Fanatikern... Klasse!
Kommentar ansehen
28.04.2012 21:16 Uhr von Bastelpeter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Doppelpost: sorry, das System produziert heute Doppelposts.

[ nachträglich editiert von Bastelpeter ]

Refresh |<-- <-   1-25/41   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?