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Hof: Frau ergaunert mit Betrügereien von ihrer Krankenkasse 142.000 Euro

Eine 52 Jahre alte Frau aus dem Bayrischen Hof hat ihre Krankenkasse über mehrere Jahre betrogen und so rund 142.000 Euro ergaunert.

Nach bisherigem Erkenntnisstand der Polizei hatte die Frau immer wieder in verschiedenen Apotheken ein besonders teures Medikament bestellt. Dessen Wert: Jedes mal 5.000 Euro.

Das Rezept reichte sie dann bei ihrer Krankenkasse ein, ließ sich das Geld ausbezahlen. Doch das Medikament holte sie nie ab. So summierte sich der Schaden über die Jahre auf 142.000 Euro. Jetzt sitzt sie dafür in U-Haft.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Euro, Krankenkasse, Hof
Quelle: www.tz-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 21:35 Uhr von Pils28
 
+5 | -8
 
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Mein Mitleid für die Kasse hät sich irgendwie: in Grenzen.
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26.04.2012 22:36 Uhr von zabikoreri
 
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@Pils28: Wer weiss, vielleicht ists ja deine Krankenkasse und dein Beitrag?

Ich würds dir gönnen!
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26.04.2012 22:45 Uhr von Sonnflora
 
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@ zabikoreri: Du kannst beruhigt sein, das werden die Beiträge sein, die die Frau über die Jahre eingezahlt hat. Denn einzahlen darf man bei den Krankenkassen immer, aber wenn man dann mal zum Arzt muß, darf man immer mehr zuzahlen.

Deine Beiträge sind übrigens bei den Milliarden von Überschüssen bei, welche die Krankenkassen erwirtschaften, indem sie die Beiträge immer weiter erhöhen und immer weniger an Behandlungskosten übernehmen.
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26.04.2012 23:09 Uhr von phal0r
 
+2 | -1
 
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@Sonnflora: Was hat das damit zu tun, dass die Frau betrügt?
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27.04.2012 02:57 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Pils28: Darum geht es doch gar nicht: Auch wenn Du es der Krankenkasse gönnst, bleibt immer noch die Tatsache, dass sich die Frau auf Kosten ALLER Versicherten bereichert hat.
Das eine ist völlig unabhängig vom anderen.


@Sonnflora:
>Du kannst beruhigt sein, das werden die Beiträge sein, die die Frau über die Jahre eingezahlt hat.<

Ja sicher.
Da muss die Frau aber verdammt gut verdient haben, dass sie so viel eingezahlt hat.
Und selbst wenn, dann müssen von diesem eingezahlten Geld ja auch noch andere, wirklich kranke Fälle bezahlt werden. Vielleicht Leute, die eine teure Krankenhausbehandlung samt aufwändiger OP benötigen. Da werden dann die Beiträge mehrerer gesunder Einzahler benötigt.

Das Prinzip der Solidargemeinschaft sagt Dir was?
Da geht es eben darum, dass man nicht SELBER wieder raus bekommt, was man eingezahlt hat, sondern dass die Behandlungen von ALLEN damit bezahlt werden müssen.


Dass Überschüsse und deren Verbleib überprüft werden müssen, ist ein völlig anderes Thema.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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27.04.2012 10:07 Uhr von Sonnflora
 
+2 | -0
 
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@ phal0r: >> Was hat das damit zu tun, dass die Frau betrügt? <<

Ganz einfach. Die Frau hat im Prinzip einen Betrüger betrogen. Denn was die Krankenkassen abziehen, ist meiner Meinung nach Betrug am Beitragszahler.

@ Schwertträger:
Das, was du da geschrieben hast, solltest du vielleicht mal dne Krankenkassen verklickern. Denn so SOLLTE es laufen, tut es aber leider nicht.
Die Krankenkassen wollen nämlich immer höhere Beiträge und der Beitragszahler darf zu den ärztlichen Behandlungen immer mehr dazubezahlen. Ich verlange auch nicht, dass man das, was man einzahlt, wieder rausbekommt. Aber ich verlange, dass die Beiträge dazu verwendet werden, wofür sie gedacht sind. Und die sind NICHT dazu da, die Krankenkassen bzw. die Manager da reich zu machen, sondern um die ärztlichen Behandlungen der Beitragszahler zu bezahlen.
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27.04.2012 14:27 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Sonnflora: >Ganz einfach. Die Frau hat im Prinzip einen Betrüger betrogen. Denn was die Krankenkassen abziehen, ist meiner Meinung nach Betrug am Beitragszahler.<

Einen Betrüger zu betrügen, macht den Betrug aber noch nicht rechtens. Und wenn man einen Betrüger betrügt, ist man selber trotzdem ein Betrüger.


>Die Krankenkassen wollen nämlich immer höhere Beiträge und der Beitragszahler darf zu den ärztlichen Behandlungen immer mehr dazubezahlen.<

Die Apparate-Medizin wird auch immer teurer. Heutzutage gibt es medizinische Geräte mit einem wahnsinnigen Wert, die es früher nicht gab. Das Kostenniveau ist unheimlich gestiegen. Es ist also schon nachvollziehbar, dass das Geld, wie es mal ursprünglich geplant war, nicht mehr für alles ausreicht.


>Und die sind NICHT dazu da, die Krankenkassen bzw. die Manager da reich zu machen, sondern um die ärztlichen Behandlungen der Beitragszahler zu bezahlen.<

Das die Verwaltung an etlichen Stellen verschlankt werden könnte und vielleicht auch an manchen Stellen Gehälter überprüft werden könnten, ist unbestritten, sind aber nur Detailprobleme und stellen nicht das ganze System in Frage. Somit sind auch keine Betrügereien gegenüber dem System entschuldbar.
Immerhin könnten das dann ja alle so machen. Und dann müsstest Du nächste Woche nichts mehr zu irgendeiner Behandlung dazubezahlen, sondern die Krankenkasse würde einen Minimalbetrag dazubezahlen, während Du die Hauptlast trägst. Und die 500 EUR für eine Kernspin-Untersuchung müsstest Du halt selber tragen.

Es ist immer hochgefährlich, ein wenn auch mit Fehlern funktionierendes System leichtfertig zum Untergraben freizugeben, nur weil man sich moralisch dazu berufen fühlt.

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