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Fall "Maddie" McCann: Portugiesische Behörden werden nicht wieder ermitteln

Seit einigen Tagen macht der Fall der vermissten Maddie McCann wieder Schlagzeilen. Das Mädchen war während eines Urlaubes mit seinen Eltern im Jahr 2007 in Portugal unter mysteriösen Umständen verschwunden und nie wieder aufgetaucht.

Die britische Polizei und Scotland Yard ermitteln nun wieder, angeblich gebe es wieder Hoffnung das Mädchen zu finden. Doch die Behörden in Portugal weigern sich, ebenfalls wieder zu ermitteln. Dies werde erst dann geschehen, wenn es glaubwürdige Fakten gebe, so der Staatsanwalt in Lissabon.

Seiner Ansicht nach würden Hypothesen für eine Wiederaufnahme der Ermittlungen nicht ausreichen. Man sei bereits mehreren Tausend Hinweisen nachgegangen, die sich jedoch alle als Falsch herausgestellt hätten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Ermittlung, Portugal, Maddie, McCann
Quelle: www.express.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 17:24 Uhr von Orion-P
 
+0 | -8
 
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Oh man, da wird den Eltern der letzte Funken Hoffnung durch Beamtenwillkür genommen.
Ich hoffe doch sehr das die Britischen Behörden weitermachen und nicht aufgeben nur weil da in Portugal einer sitzt der den
Arsch nicht aus dem Sessel bekommt.
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26.04.2012 17:32 Uhr von Katzee
 
+1 | -1
 
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Als Mutter: frage ich mich, was man dem kleinen Mädchen wünschen soll: Dass es noch lebt - aber nach jahrelanger Gefangenschaft, bei der sie wer weiß was erlitten hat, wahrscheinlich an Körper und Seele schwer verletzt ist, oder dass sie direkt nach ihrer Entführung getötet wurde und nicht lange leiden mußte. Wenn die Kleine meine Tochter wäre, wüßte ich es wirklich nicht.
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26.04.2012 18:18 Uhr von Faceried
 
+1 | -0
 
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Ja warum wohl?
Weil die genau wissen, dass die bei der Ermittlung Fehler gemacht haben.
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26.04.2012 19:29 Uhr von kingoftf
 
+1 | -0
 
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Der ehemalige: Chefermittler des Falls, Gonçalo Amaral, veröffentlichte im Juli 2008 ein Buch mit dem Titel Maddie. A verdade da mentira („Maddie. Die Wahrheit der Lüge“, Titel der 2009 erschienenen deutschen Übersetzung: Maddie. Die Wahrheit über die Lüge), in dem er über seine Arbeit an dem Kriminalfall schreibt. Er war aus seinem Amt entlassen worden, nachdem er das ihm zu einseitig erscheinende Verhalten der britischen Regierung zugunsten der Eltern kritisiert hatte, und wollte nun der Öffentlichkeit seine Sicht des Falls zeigen. Gonçalo Amaral vermutet, Maddie sei bei einem tragischen Unfall gestorben und verdächtigt die Eltern, diesen zu vertuschen und die Leiche ihres Kindes versteckt zu haben.

Beweise gab er nicht an, lediglich Indizien, wie dass britische Spürhunde Blut und Leichengeruch im Ferienapartment, im Leihwagen, an Maddies Plüschtier und an der Kleidung der Mutter entdeckt hatten.

In Deutschland ist das Buch in der Deutschen Nationalbibliothek archiviert und unter dem Titel „Maddie - Die Wahrheit über die Lüge“ über zahlreiche Onlinebuchhändler erhältlich. Amazon verkauft das Buch nicht. Maddies Eltern ließen mit einer einstweiligen Verfügung den Verkauf des Buchs in Portugal im September 2009 verbieten und forderten Schadenersatz.[12] Im Oktober 2010 wurde die einstweilige Verfügung gegen Amarals Buch aufgehoben.

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