26.04.12 16:28 Uhr
 358
 

US-Militär feuert Soldaten wegen Obama-Lästerei auf Facebook

Der US-amerikanische Unteroffizier Gary Stein hat seinen Job bei der Marine aufgrund von kritischen Facebook-Kommentaren verloren. Er bezeichnete Obama als Feind der Wirtschaft und Religion. Außerdem verdiente er Geld mit "Nobama 2012"-Aufklebern.

Der Soldat wurde aufgrund eines "ernsthaften Verstoßes" aus seinem Amt enthoben. Präsident Obama ist auch Oberkommandant der US-Streitkräfte.

Bei der Anhörung wiesen die Anwälte des 26-Jährigen darauf hin, dass er die Kommentare außerhalb des Dienstes abgegeben haben und beriefen sich dabei auf das Recht der freien Meinungsäußerung.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Haggart
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Facebook, Barack Obama, Soldat, Militär, US-Militär, Lästerei
Quelle: www.n-tv.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren
USA: Barack Obama will auch als Ex-Präsident seine Meinung sagen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.04.2012 16:33 Uhr von ElChefo
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Tja wer ankündigt, Befehle seiner Vorgesetzten zu verweigern, braucht sich nicht zu wundern.

...nichts ungewöhnliches soweit.
Kommentar ansehen
26.04.2012 16:44 Uhr von olli58
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
und: wenn er das denn noch im Fratzenbuch veröffentlicht............

Sollte sich doch nun langsam bei jedem Schussel rumgesprochen haben, dass das ungesunde Folgen hat.
Aber es gibt immer noch welche die noch schusseliger sind
Kommentar ansehen
26.04.2012 16:48 Uhr von Perisecor
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@ ElChefo: Nicht nur das.

Nebenher Geld verdienen geht auch garnicht - und doppelt nicht, wenn es mit solch massiver Kritik am Vorgesetzten zu tun hat.

Dadurch, dass er Geld damit verdient hat, ist das auch nicht mehr durch die Meinungsfreiheit gedeckt.
Kommentar ansehen
26.04.2012 16:50 Uhr von gravity86
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
lol: finde solche leute einfach nur lustig, sind da mit echtem Namen angemeldet und schreiben dann schlecht über Vorgesetzte oder die eigene Firma ^^

Entweder ich melde mich da unter nem nic an und adde nur Freunde oder ich benehme mich entsprechend so als würde der Chef ständig neben mir stehen... Sollte doch eigentlich nicht so schwer sein...
Kommentar ansehen
26.04.2012 16:55 Uhr von BoscoBender
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Beim Militär gibt es keine Meinungsfreiheit Und wenn man den Oberbefehlshaber noch beleidigt oder an seinem urteilsvermögen öffentlich zweifelt hat es nicht anders verdient...
Kommentar ansehen
26.04.2012 17:05 Uhr von Destkal
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
das hat nichts mit meinungsfreiheit zu tun. auch hierzulande muss man mit einer kündigung rechnen wenn man öffentlich über den chef lästert und dieser das dann mitkriegt.
Kommentar ansehen
26.04.2012 17:09 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Peri, Bosco: Peri

...tjo, das kommt noch erschwerend hinzu.


Bosco

Blödsinn. Natürlich gibt es Meinungsfreiheit beim Militär. Was der Mann gemacht hat steht allerdings in keiner Beziehung zu "Meinungsfreiheit" sondern stellt ungebührliches Verhalten, Beschädigung des Ansehens des Militärs, Verletzung mehrerer Dienstpflichten und schlussendlich die erwähnte, angekündigte Befehlsverweigerung dar. Gerade was letzteres angeht steht in der amerikanischen Fassung des Soldatengesetzes nahezu dasselbe wie im Deutschen:
"Der Versuch ist strafbar."
Kommentar ansehen
26.04.2012 18:05 Uhr von ElChefo
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Minipet: Er hat nicht das Recht dazu, sondern die Pflicht. Aber: Das ist total nebensächlich.

"Hintergrund ist, dass Stein sich bei Facebook mehrfach beleidigend über Obama ausließ und sogar drohte, Befehle des Präsidenten zu verweigern. Zwar entfernte er diesen Kommentar später und sagte, er hätte nur Befehle gemeint, die gegen das Gesetz verstießen. Doch das half nichts mehr. Der Einspruch seiner Anwälte bei einem Bundesgericht in San Diego wurde abgelehnt."

http://www.spiegel.de/...

"The Marine Corps has said it decided to take administrative action after Stein declared on Facebook that he would not follow orders from Obama. Stein later clarified that statement saying he would not follow unlawful orders."

http://www.huffingtonpost.com/...

Das grosse "Aber" kommt aber erst danach.

Wenn ich als Unteroffizier erkläre, das der oberste Befehlshaber der Armee, in der ich diene, ein Feind der Wirtschaft und meines Landes ist, macht das automatisch _jeden_ Befehl dieses Kommandeurs ungesetzlich. Also ist auch die späte Klarstellung nichts weiter als ein windiger Versuch.
Abgesehen davon, egal in welcher Konstellation von Dienstgraden (meistens jedoch "je höher, desto schlimmer") würde es IMMER Konsequenzen nach sich ziehen, wenn ein Soldat seinen Vorgesetzten in der Öffentlichkeit beleidigt. Für sich alleine genommen gibt es einen grösseren Katalog an Disziplinarmaßnahmen, der vor der unehrenhaften Entlassung abzuarbeiten wäre, ähnlich wie im deutschen Arbeitsrecht erst über Abmahnungen hin zur Kündigung eskaliert werden muss. Die schlussendliche Entscheidung des Ausschusses dürfte also auf der Menge der Verstösse beruhen. Ähnlich, wie ein Arbeitsgericht nach mehrfacher Abmahnung eines Arbeitnehmers auch der ausserordentlichen Kündigung durch den Arbeitgeber stattgeben würden.
Kommentar ansehen
26.04.2012 18:27 Uhr von Justus5
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Leute, Leute passt doch einfach auf, was ihr auf Facebook postet.
Es kann JEDER sehen, auch der, der´s evtl. nicht sehen sollte.

Normalen Menschenverstand einschalten !!!
http://www.boerse-go.de/...
Kommentar ansehen
26.04.2012 18:31 Uhr von BoscoBender
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
@Minipet: Der Hammer , Soldaten dürfen befehle verweigern weil sie unmoralisch sind.
In welcher blümchen Welt lebst du eigentlich...
Kein Befehl eines vorgesetzten ist unmoralisch sonder ohne etwas zu hinterfragen auszuführen sonst droht eigentlich die erschiessung und der nächste führt den aus...


Ihr habt echt keine Ahnung was krieg ist was...
Kennt ihr die Genfer Konvention ? Wenn ja vergisst sie wieder die ist nichtig
Kommentar ansehen
26.04.2012 18:53 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Bosco: "Der Hammer , Soldaten dürfen befehle verweigern weil sie unmoralisch sind."

Lies nochmal, es geht um illegale Befehle. Befehle, die zur Begehung von Straftaten auffordern MÜSSEN verweigert werden.

"In welcher blümchen Welt lebst du eigentlich..."

In der realen Welt mit realen Dienstvorschriften realer Armeen. Militär ist, was stattfindet während du Battlefield spielst.

"Kein Befehl eines vorgesetzten ist unmoralisch sonder ohne etwas zu hinterfragen auszuführen sonst droht eigentlich die erschiessung und der nächste führt den aus..."

Militär findet nicht in Hollywood (oder sonstigen Filmstudios oder Spielefirmen) statt.
Ich rate dir dringend, dich anhand von Fakten ins Thema einzulesen oder die Finger von solchen Threads zu lassen.
Kannst ja mal bei §11(2) SG anfangen:

"Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebene den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch eine Straftat begangen wird."

Die exakte Entsprechung findest du im Uniform Code of Military Justice.

"Ihr habt echt keine Ahnung was krieg ist was..."

Nach den Klarstellungen würde ich mal eher vermuten, du hast da was verpasst.

"Kennt ihr die Genfer Konvention ? Wenn ja vergisst sie wieder die ist nichtig"

Wer hat dir das erklärt? Der gleiche, der Befehlsverweigerer erschiessen lassen will?

Back to the Books, Dude.


@Belgarath

Beide, Navy und MC unterstehen allerdings dem Departement of the Navy.
Faktisch: Ja, beides sind eigenständige Teilstreitkräfte.
Praktisch: Gemeinsame Führung, enge Verflechtung.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
Kommentar ansehen
27.04.2012 02:00 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Feind der Wirtschaft und der Religion? Und das soll dann ein Grund sein, warum der Präsident ein Krimineller ist. So eine windige Konstruktion hat doch nie und nimmer Aussicht auf Erfolg.
Dazu ist sie so dämlich, dass man ihm für diese Dämlichkeit das Unteroffizierspatent aberkennen muss, weil er dazu nicht intelligent genug ist.

Bzw. folgt gleich die nächste Frage, warum er dann nicht schon Bush´s Befehle verweigert hat, der ja ganz bestimmt ein Feind seines Landes war?
Kommentar ansehen
05.05.2012 13:15 Uhr von AlterHut
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Schwertträger: "Bzw. folgt gleich die nächste Frage, warum er dann nicht schon Bush´s Befehle verweigert hat, der ja ganz bestimmt ein Feind seines Landes war? "

Manche brauchen etwas länger um einzusehen das ihr Patriotismus geschürt und ausgenutzt wird um illegale Dinge zu tun.
Dieser Soldat, wie viele andere Soldaten auch, haben vermutlich Obama gewählt, weil er versprach die Kriege zu beenden, stattdessen weitete er sie sogar aus und begann neue illegale Kriege.
Ich habe in meiner Familie mehrere Soldaten die in den US-Streitkräften tätig sind und in Irak und Afghanistan waren, darunter auch Offiziere, die meisten wählten Obama um endlich Frieden zu haben, alle sind völlig enttäuscht von Obama und viele Amerikaner halten Obama sogar für einen schlechteren Präsidenten als Bush, bei Bush wusste man wenigstens vorher das es in den Krieg gehen würde.
Kommentar ansehen
05.05.2012 13:34 Uhr von AlterHut
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@BoscoBender: Ich stimme dir völlig zu, die Genfer Konventionen sind das Papier nicht wert.
Jeder Soldat der verweigert bekommt erhebliche Probleme, jeder Soldat wird das bestätigen können , denn wie beweist ein Soldat das er einen illegalen Befehl erhalten hat?
Ist die Invasion in Afghanistan ohne Kriegserklärung Legal oder Illegal?
In wie weit unterscheidet sich der Einmarsch in Afghanistan mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen?
Dem deutschen Landser wurde gesagt das die Polen Deutschland angriffen mit dem angriff auf den Sender Gleiwitz, den Amerikanern wurde erzählt das der 11.9. von Leuten verursacht wurde, die von der Afghanischen Regierung beherbergt werden.
Beides wurde nie bewiesen, trotzdem betrachtete man jeden Soldaten der verweigerte als Verräter, in Deutschland war das leben gefährdet durch den offenen Totalitarismus , in USA zumindest die Karriere bis hin zu Gefängnisstrafen.

Auf dem Papier sieht die Pflicht zum verweigern ganz nett aus aber wer die Realität kennt, weiß das er mehr ärger hat, wenn er sich auf diese "Pflicht" beruft als wenn er einfach mitmacht im System und genau darauf basiert das System auch.
Solange die USA nicht völlig besiegt wird einschliesslich Eroberung mit Aburteilung der Kriegsverbrecher um Bush, Cheney , Obama und Konsorten, ist es für jeden Soldaten sicherer jedes Kriegsverbrechen mitzumachen, als dagegen zu protestieren, denn wie bei allen Regimen hat man keine Chance gegen ein Regime vorzugehen was die absolute macht hat jeden ins Gefängnis zu werfen mit fadenscheinigen gründen.

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bob Dylan gibt auch Barack Obama Korb: Keine Nobel-Ehrung im Weißen Haus
Laut Barack Obama wird seine Frau niemals für die US-Präsidentschaft kandidieren
USA: Barack Obama will auch als Ex-Präsident seine Meinung sagen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?