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Viele Deutsche haben zu wenig Geld zum Sterben (Update)

Eine Untersuchung des Verbraucherportals "bestattungen.de" hat ergeben, dass viele Deutsche zu wenig finanzielle Mittel haben, um eine Beerdigung zu bezahlen. Laut der Studie ist die Anzahl der Armen-Begräbnisse zwischen 2006 und 2010 um 64 Prozent angestiegen.

Die staatliche Hilfe reiche meist nicht aus, um eine Beerdigung zu bezahlen. Die meisten würdevollen Beisetzungen kosten heute zwischen 5.000 und 6.000 Euro. Im besten Falle bekommt der Empfänger aber maximal 2.500 Euro ausgezahlt.

Die Summe des auszuzahlenden Betrages hängt immer von der Kassenlage der jeweiligen Gemeinde ab. Finanzielle Hilfe kann jeder beantragen, der die Bestattung nicht selbst bezahlen kann.


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WebReporter: Haggart
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Hilfe, Deutsche, Sterben, Bestattung
Quelle: www.bild.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 16:23 Uhr von Bigobelix
 
+25 | -2
 
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2500€: für eine lumpige Urnenbeisetzung ist Wucher! Selbst nach dem Tod wird man in dem Staat abgezockt.
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26.04.2012 16:23 Uhr von Haggart
 
+3 | -6
 
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@BastB: Für eine Urnenbestattung gibt es aber wieder deutlich weniger Geld. Und ich persönlich finde Urnenbestattungen... naja, eher weniger toll.
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26.04.2012 17:02 Uhr von Klecks13
 
+4 | -0
 
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Genau genommen: bekommen die Hinterbliebenen praktisch gar keine Beihilfe:

"Im besten Falle bekommt der Empfänger aber maximal 2.500 Euro ausgezahlt."

Die Bestattungsgebühren (Aufbahrung, Aufbereitung, Grabaushub und Grabgebühren) der Stadt München betragen genau 2490,- €.
Sarg, Aussegnung, Blumenschmuck usw. gehen natürlich extra.
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26.04.2012 17:16 Uhr von Haggart
 
+4 | -1
 
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@Klecks13: Dazu kommen noch Sichtung durch einen Arzt, Sterbeurkunde, Zeitungsanzeige etc.
Die restlichen Kosten stehen in der Quelle.
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26.04.2012 17:29 Uhr von ArrowTiger
 
+8 | -0
 
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@Minipet: -- "wird mir das als toter am Arsch vorbei gehen..."

Aber eher nicht, wenn du jemanden zu bestatten hast... ;-)
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26.04.2012 17:31 Uhr von The_eye_of_Horus
 
+4 | -2
 
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Lasst die Leichen doch am Besten: gleich am Strassenrand liegen, die nächste Rattenplage und das Aufkeimen der Pest wird euch dann schon lehren, den ganzen Bestattungsvorgang billiger zu machen.

[ nachträglich editiert von The_eye_of_Horus ]
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26.04.2012 17:32 Uhr von Robman4567
 
+12 | -2
 
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die meisten haben nicht einmal genug zum leben!:(
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26.04.2012 17:37 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Im nächsten Leben Bestattungsunternehmer die nehmens von den Toten und werdenr reich. Leider hört man auch immer Skandale.
Allerdings musste ich schon 2 Armenbestattungen im Freundeskreis erleben. Es gab keine Angehörigen.
Es ist schon tarurig wenn nur eine Urne übrigbleibt von der man nicht weiss, wo sie hingebracht wird. Denn wenn man selber nichts dazu zahlen kann, wird einem der Ort nicht verraten wo die Urne liegt.
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26.04.2012 18:30 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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na ja: Mein Dad wurde Beerdigung in einer Urne.
1200 € Sarg etc. Grabkosten von der Gemeinde, Dann das wir den Saal für 1 Stunde benutzten 600 €..... am Schluss also denke danach noch Kaffee zu gedenken des Toten etc. ca. 7500 -8000 € sind weg. Zeitungsanzeige waren glaub ca. 400€


[ nachträglich editiert von majorpain ]
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26.04.2012 18:44 Uhr von saber_
 
+4 | -0
 
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in meinem testament steht explizit was mit meiner leiche passiert:

ab fuer die wissenschaft... sofern organe zu gebrauchen sind koennen diese weiterverwendet werden - rest ist offen...

des weiteren gehoert meine leiche voll und ganz demjenigen der sie zugeschickt bekommt und trauerfeier, zeitungsanzeige und weiss der teufel will ich alles nicht


das ist wortwoertlich totes geld...
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26.04.2012 19:14 Uhr von shadow#
 
+0 | -1
 
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Was heißt hier zu wenig Geld? Da die Finanzen mittlerweile fast ausnahmslos vor dem Tod geregelt werden ist es schlicht so, dass die Angehörigen das Geld für ein pompöses Begräbnis zwar hätten, es aber nicht dafür ausgeben.
Wenn ich ehrlich bin: wozu auch?
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26.04.2012 19:27 Uhr von Dufte
 
+2 | -3
 
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Der scheiss Staat nimmt einem doch im Leben schon alles was man hat, wie soll man denn da nach dem Tod noch etwas uebrig haben?!

Wenn´s nach mir ginge dann sollte man mich einfach in der Toilette runterspuelen, interessiert mich doch dann eh nicht mehr & guenstig waere es zudem.
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27.04.2012 07:34 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Thomas, als Bestatter hast du keine Chance mehr bei den Frauen und wirst allgemein gemieden wie ein Henker im Mittelalter- die Leute wissen, daß du Leichen anfaßt, also will auch niemand Sex mit dir oder sonstwas mit dir zu tun haben.
Das macht den Bestatterberuf irgendwie...unattraktiv, wenn man auf Sozialkontakte Wert legt, für die man nicht bezahlen muß.
In der Liste der unbeliebtesten Berufe Deutschlands taucht der Bestatter deswegen auch regelmäßig auf.
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27.04.2012 08:38 Uhr von Marco Werner
 
+2 | -0
 
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@Jimbooo: Ich hab mal eine Doku über das Bestattungsgewerbe gesehen, da wurden die Urnen von Armen ohne Angehörige über Wochen gesammelt und dann in einem gemeinsamen Grab verscharrt. Und zwar da,wo die Friedhofsgebühren gerade am Günstigsten sind.

Schau dir auch mal diese News hier an:
http://www.shortnews.de/...
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28.04.2012 16:07 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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@Minipet: Und genau da liegt die Wahrheit hinter . dem reisserischen Titel.

Die Leute haben oft nicht zuwenig zum Sterben, sondern sie haben im Leben nicht einen Moment lang vorgesorgt, dass sie genug zu Sterben haben. Wenn man mit 20 fünfhundert Euro anlegt, kann man sich im Alter sehr luxuriös bestatten lassen und muss sein Leben lang keinen weiteren gedanken daran verschwenden.

Aber die meisten Leute haben eine Einstellung wie Du, Minipet. Die sagen sich "was kümmert mich meine Nachwelt? Hauptsache mir geht´s gut" und lassen die Sache einfach auf sich zukommen. Selbst eine simple Fünf-Eur-Lebensversicherung ist ihnen zuviel.

Ich würde das meinen Kindern nicht antun wollen. Und der Solidargemeinschaft auch nicht. Denn die von der Gemeinde ausbezahlte Beerdigungshilfe fehlt womöglich an anderer Stelle, z.B. bei der Jugendbetreuung.
Und bevor ich auf Kosten der Jugendbetreuung oder irgendeiner hilfsbedürftigen jungen Familie meinen Luxus ein bisschen höher schraube, sorge ich lieber vor, so dass für die Kosten meiner Entsorgung gesorgt ist.
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28.04.2012 16:10 Uhr von Schwertträger
 
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@The_eye_of_Horus: >Lasst die Leichen doch am Besten gleich am Strassenrand liegen, die nächste Rattenplage und das Aufkeimen der Pest wird euch dann schon lehren, den ganzen Bestattungsvorgang billiger zu machen.<

Du würdest also billiger Land zur Verfügung stellen, billiger einen Kühlraum anbieten, billiger ein Loch buddeln und absichern, billiger einen Raum für die Andacht zur Verfügung stellen? Mach doch! Wenn das ein guter unternehmerischer Ansatz ist, warum machst Du Dich dann nicht selbständig damit?

Mann, selber immer gut Geld verdienen wollen, aber am Einkommen anderer rummäkeln und streichen wollen.
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28.04.2012 16:20 Uhr von Schwertträger
 
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@hoenipoenoekel: >Nur für das Loch in der Erde sind für 20 Jahre locker schon mal 2- 5000 Euro fällig. Da hast du aber nur ein Loch und sonst gar nichts.<

Meinst Du die Mietgebühren der Grabstelle? Die erhebt doch die Kirche?
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19.06.2012 18:43 Uhr von Floppy77
 
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Man kann seine Leiche der Wissenschaft vermachen, tut man was gutes. Aber mein Ding wäre das auch nicht.
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19.06.2012 18:50 Uhr von LoneZealot
 
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tiefergelegt: Speziell bei Sargpreisen werden die Leute schamlos abgezockt.

Die einfache Faustregel lautet das man immer eine Null vom Preis des Sarges verstreichen muss, dann hat man den tatsächlichen Preis des Erdmöbels.

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