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Wulff-Affäre: Ermittlungen gegen David Groenewold werden ausgeweitet

In der Korruptionsaffäre um Alt-Bundespräsident Christian Wulff hat die Staatsanwaltschaft Hannover die Ermittlungen gegen den Wulff-Freund David Groenewold ausgeweitet. Offensichtlich hat Groenewold eine falsche eidesstattliche Versicherung vor dem Landgericht Köln abgegeben.

Dabei ging es um die Differenz zwischen dem Preis des ursprünglich von der Familie Wulff gebuchten Zimmers in einem Münchner Hotel und der später tatsächlich bewohnten Suite. Groenewold hatte behauptet, nur diese Differenz übernommen zu haben.

Wulff habe davon zunächst nichts gewusst und ihm später das Geld zurückerstattet. Für dieses Upgrade sollen allerdings gar keine Kosten entstanden sein, denn das bekam Wulff vom Hotel offenbar gratis.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hotel, Affäre, Ermittlung, Christian Wulff, Upgrade, Ausweitung
Quelle: www.bild.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 15:47 Uhr von Artim
 
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Wen interessierts ? Gebt ihm auch einfach nen Ehrensold und gut is. Als wenn solche (vom Steuerzahler bezahlte) Ermittlungen zu einem brauchbaren Ergebnis führen würden.
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26.04.2012 17:43 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@Artim: -- "Als wenn solche (vom Steuerzahler bezahlte) Ermittlungen zu einem brauchbaren Ergebnis führen würden."

Solange die Staatsanwaltschaft in Deutschland weiterhin ministerieller Weisung untersteht, werden die echten Politkriminellen auch weiterhin vor Ermittlungen geschützt sein.

Siehe Steuerfahnderskandal, siehe Ermittlungen gegen Banker nach dem Crash, etc pp

In anderen Ländern geht es da ganz anders zur Sache. Beispiel Bankencrash:

- in DE werden die Ermittlungen blockiert, Gelder und Beamte für die Ermittlung nicht aufgestockt, etc. Ergebnis bisher: 1 Banker wurde verknackt.

- in den USA hatte das Thema Priorität, es wurden Gelder und ausreichend Beamte für die Ermittlungen aufgestockt. Ergebnis: 58 Banker im Bau oder zu hohen Strafzahlungen verknackt.

Fazit: wir sind noch deutlich neoliberaler verseucht als das Mutterland der NeoCons USA...
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30.04.2012 22:37 Uhr von Felixus
 
+1 | -0
 
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Lächerliche Posse: die uns hier vorgespielt wird. Ein Kalauer, der kaum zu überbieten ist. Ein Upgrading wo der Freund heimlich zahlte und die rechnungen verwässerte und dem Freund nichts sagte. Oh wie honorig. Aber die Rechnungen fürs Finanzamt fälschen ließ? Wie soll da noch einer durchblicken. Es artet zur Provinzposse aus.Hauptsache man nächtigt in der Suite.Wie armselig.
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