26.04.12 13:34 Uhr
 1.255
 

Elektroauto: Stehen die Stromer vor dem baldigen Durchbruch?

Das Elektroauto ist derzeit eines der heißesten Themen in der Autobranche, die ersten Modelle kommen gerade auf den Markt, gelten aber vor allem als (zu) teuer. Manch einer scheint trotzdem den Durchbruch zu sehen.

Jeff Immelt dürfte einer dieser Wenigen sein, wobei der Name sicher nicht gerade geläufig ist. Aber: Jeff Immelt steht dem US-Unternehmen General Electric als CEO vor und prophezeite quasi gerade den "Tipping Point".

"Tipping Point" könnte sich ungefähr mit "Knackpunkt" übersetzen lassen, an dem es quasi rund geht. Immelt und GE jedenfalls glauben weiterhin an das Elektroauto, welches in den USA 2011 jeden 500. Neuwagen ausmachte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Elektroauto, Durchbruch, Stromer, CEO, General Electric
Quelle: www.green-motors.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.04.2012 13:34 Uhr von DP79
 
+6 | -2
 
ANZEIGEN
Ich sage auch was voraus: Solange die Akkus teuer bleiben, wird das nix mit dem E-Auto. Immelt glaubt allerdings an fallende Preise, dann könnte es wirklich klappen.
Kommentar ansehen
26.04.2012 13:42 Uhr von artefaktum
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
Alles eine Frage der technischen Fortentwicklung und der Stückzahlen.

Würden Verbrennungsmotoren am Anfang ihrer technischen und wirtschaftlichen Entwicklung stehen, würden sie auch ein Vielfaches kosten.

Ich tippe mal, Elektroantrieb wird in Zukunft deutlich billiger werden als Verbrennungsmotoren. Sie sind konstruktionsbedingt deutlich weniger komplex und ihr Treibstoff (Strom) lässt sich deutlich einfacher und damit billiger transportieren. Zudem ist man bei der Art der Energiegewinnung offen. Es gibt hier keinen Ur-Rohstoff wie beim Benzin (eben Öl).
Kommentar ansehen
26.04.2012 13:47 Uhr von bibip98
 
+6 | -9
 
ANZEIGEN
der Preis ist fast Nebensache.
Die wichtigen Hinderungsgründe:
1. durchschnittliche Reichweite 60 - 80 km (angegeben 120- 140 km)
2. lange Ladezeit: viele Stunden
3. extrem teure Batterien die alle 1,5 bis 2 Jahre gekauft werden müssen.
Kommentar ansehen
26.04.2012 13:49 Uhr von artefaktum
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
@bibip98: Diese Gründe sind allerdings nur vorläufig.
Kommentar ansehen
26.04.2012 14:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -9
 
ANZEIGEN
artefaktum: Und was ist mit Angebot und Nachfrage?

Wenn plötzlich jeder einen Stromer fährt, was meinst du, was dann passiert?

Die Strompreise werden explodieren, weil der Strombedarf exorbitant ansteigt.
Kommentar ansehen
26.04.2012 14:03 Uhr von artefaktum
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
@Jlaebbischer: Vielleicht sollten wir die nächsten hundert Jahre bei unseren Dieseln und Benzinern bleiben? ;-)
Kommentar ansehen
26.04.2012 14:22 Uhr von hans_peter003
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Das Einzige was gegen ein Elektroauto spricht: sind die hohen Batteriepreise.

60 - 80 km Reichweite würden für mein Auto vollkommen ausreichen, und nachts kann es dann an die Steckdose.

E-Autos kommen aus ohne Getriebe, Kupplung, Auspuff Katalysator, Rußpartikelfilter, Kraftstofftank, Lichtmaschine und Wasserkühlung etc. Der vergleichsweise einfache Aufbau hat einen simplen Vorteil - es gibt weniger Teile, die kaputt gehen können. das ist natürlich schlecht für Werkstätten und alle Jobs die an Autozulieferer-Firmen hängen, mir allerdings egal - mein vertrauen in die branche habe ich schon lange verloren, ich glaub einem kfz´ler nie wieder ein wort...

[ nachträglich editiert von hans_peter003 ]
Kommentar ansehen
26.04.2012 14:25 Uhr von Jlaebbischer
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
artefaktum: Damit wollte ich nur drauf hinweisen, dass das E-Auto in seiner jetzigen Form kein Allheilmittel sein kann und dann nicht nur die Autofahrer unter hohen Strompreisen zu leiden haben, sondern auch gleich alle Bürger.

Vielleicht, wenns gelingt, Wasserstoff günstig herzustellen, zu lagern und zu transportieren. Ich denke, dass das der richtige Schritt ist, von den Fossilen Treibstoffen wegzukommen. Aber nicht nach dem Gedanken, der Strom kommt eh aus der Steckdose...
Kommentar ansehen
26.04.2012 14:45 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Jlaebbischer: "dass das E-Auto in seiner jetzigen Form kein Allheilmittel sein kann"

Das behauptet auch niemand. Mit den bisherigen Verbrennungsmotoren werden wir allerdings zunehmend solche Probleme kriegen, dass wir zunehmend Alternativen finden müssen. Und auch die werden besser und das um so schneller, je dringender man sie braucht.

"Vielleicht, wenns gelingt, Wasserstoff günstig herzustellen, zu lagern und zu transportieren."

Bin da für jede Idee offen.

"Aber nicht nach dem Gedanken, der Strom kommt eh aus der Steckdose... "

Behauptet auch keiner. Entwicklungen gibt es allerdings auch bei der Stromerzeugung. z.B. eine zunehmende dezentrale Stromerzeugung (z.B. Solar, Mini-KWK-Anlagen, usw.) Niemand sagt, dass Strom bis in alle Zeiten so hergestellt werden muss wie heute, bzw. man einen Mix nicht auch noch deutlich ändern kann.
Kommentar ansehen
26.04.2012 18:20 Uhr von bibip98
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
artefaktum: das Problem ist immer noch die Batterie.
Und da sieht es z.Zt. immer noch ganz müde aus.
E-Motoren gibt es ganz tolle... nur die Batterien sind noch sehr altertümlich. selbst die modernsten.
Wenn das Problem gelöst ist, dann werden die E-Autos kommen.
Wobei es nicht nur auf die Kapazität ankommt, sondern auch (wie oben erwähnt) auf die Ladezeit.
Nicht jeder hat eine Garage in der er einen Stromanschluss anbringen kann. die meisten Autos parken auf der Straße. Diese müssten an den Tankstellen 3 -4 Stunden stehen und aufgeladen werden.
Eine Schnellladung von ...30 Minuten schadet der Batterie.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?