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EU möchte Banken zwingen, jedem ein Girokonto einzurichten

In Deutschland gibt es etwa 500.000 Menschen, die kein Bankkonto haben. Die EU möchte dies ändern und Banken per Gesetz dazu zwingen, jedem ein Girokonto einzurichten.

Wenn Personen aus diversen Gründen ihr Konto verlieren, ist es schwer wieder in der Gesellschaft Fuß zu fassen: Gehälter werden auf Konten überwiesen, für Wohnungen braucht man ebenfalls eines: "Es war mein bürgerlicher Tod", erinnert sich ein Kontoloser.

Die Banken stellen sich in solchen Fällen stur, eine "Selbstverpflichtung" gibt es nicht. Die EU möchte dies nun ändern und noch im Jahr 2012 ein Gesetz dazu vorlegen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Bank, Pflicht, Girokonto
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 12:27 Uhr von Allmightyrandom
 
+27 | -5
 
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Richtig so! Ein Guthaben-Konto sollte doch wohl jedem Bürger zustehen!
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26.04.2012 13:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
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Auch bei Gehaltspfändungen sollten Arbeitgeber nicht mehr kündigen dürfen.
in der Regel wird bei Schuldnern bei einer Kontosperrung das Konto aufgelöst. Gleichzeitig bekommen die Leute oft Gehaltspfändungen, wo die Arbeitgeber sauer reagieren. Schwierig für die Leute dadurch Fuss zu fassen.
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26.04.2012 13:08 Uhr von no_trespassing
 
+20 | -3
 
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Augenwischerei: Erst werden die Banken zur Konteneinrichtung gezwungen und dann werden die Inhaber gezwungen, es zu benutzen :-) .

Kann doch nicht sein, dass massenhaft Zahlungen dem STaat verborgen bleiben.
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26.04.2012 13:10 Uhr von _Illusion_
 
+20 | -4
 
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Nunja: Ich glaube nicht im mindesten daran, dass ein Interesse besteht, dem Bürger was Gutes zu tun.

Aber ein wichtiger Schritt in Richtung Abschaffung des Bargeldes wäre das ja schonmal ;o)

Das wären dann die Weichen zur Komplettversklavung durch das Geld.

Danke :-)
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26.04.2012 13:12 Uhr von thatstheway
 
+9 | -2
 
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Richtig no_trespassing, die wollen nur das man alles kontrollieren kann.
Somit ist diese Kontoeröffnung nur ein Vorwand der EU.

Sicher ist es wichtig ein Konto zu haben um am alltäglichen Geschäftsverkehr teilzunehmen, aber es geht auch anders.
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26.04.2012 13:46 Uhr von hellibelli
 
+6 | -3
 
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totale Kontrolle: Ich denke auch nicht, daß das allein zum Wohle des Bürgers ist. Dies ist eine Vorraussetzung um Bargeldtransaktionen schrittweise zu verbieten und abzuschaffen. Irgendwelche NSUs, Islamisten, Mafiosi zur Rechtfertigung sind immer genügend zur Hand.

Wenn man keinen Blumenkohl mehr bar bezahlen kann. Kein Bahnticket, kein Hotel, kein Buch, keine CD. Nichts mehr was nicht nachvollziehbar ist. Und Bewegungsprofile gibts als Abfallprodukt doch dazu. CSI/CIS Verhältnisse.

Grundlegende Vorraussetzung: Jeder muß ein Konto haben. Wenn er nicht will kriegt er eins per Dekret verpasst. Sonst könnte er sich entziehen.

Also ich überlege wovor ich mich mehr fürchte.
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26.04.2012 14:10 Uhr von smoke_
 
+4 | -1
 
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Das ist überhaupt nicht gut. Es gibt kein Grundrecht auf ein Girokonto. Genausowenig wie ein Grundrecht auf ein Trabbi, um damit zur Bank zu fahren.
Es gibt kein Grundrecht auf Waren und Dienstleistungen!

Lasst euch nicht ständig Honig ums Maul schmieren. Damit werden nur wieder ganz andere Zwecke verfolgt.
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26.04.2012 15:04 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
+5 | -1
 
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@_Illusion_: Richtig. Schon jetzt wird es schwierig, Bargeld einzuzahlen. Bei der Sparkasse wollte man doch für schlappe EUR 50,00 meinen Personalausweis sehen. Das war mir nicht bekannt, als war das Schlangestehen völlig umsonst.

Wenn man dann auch noch Geld ins Ausland versenden möchte, braucht man auch noch Vor- und Nachnamen, der dann für die Zahlung an eine Firma geradestehen soll.

Gestern gab es dann auch noch einen Bericht bei den WDR-Lokalnachrichten, wo dann die Augen der Nachrichtensprecherin glänzten, daß noch viel mehr bargeldlos mit einem neuen RFID-Chip an der Kasse zahlen. Na, dann Prost Mahlzeit für noch längere Anstehzeiten an der Kasse.

Über die Bargeldlosigkeit soll dann die Finanzkrise bewältigt werden: Die Leute können dann nicht mehr zu Banken rennen und ihr Erspartes abheben.

Da bleibt wohl nur noch bargeldlos Gold und Silber zu kaufen.
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26.04.2012 16:55 Uhr von Klecks13
 
+3 | -1
 
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In Italien sind neuerdings nur Barzahlungen bis zu einer Höhe von 1000 Euro erlaubt. In Griechenland lautet die entsprechende Obergrenze für Privatpersonen 1500 Euro. Spanien will immerhin erst bei 2500 Euro unter Geschäftspartnern die Reißleine ziehen. In Schweden wiederum zirkulieren Pläne, den Bargeldverkehr komplett abzuschaffen und durch Geld- und Kreditkarte zu ersetzen.
Und die EU fordert Girokonten für alle. Natürlich nur zum Wohle der Bürger. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...

http://www.focus.de/...
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26.04.2012 17:20 Uhr von Jlaebbischer
 
+0 | -0
 
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Ich dachte, die Sparkassen würden jedem ein Konto geben. Nur eben angepasst ans "Risiko".

Das Commerzbank und Co nicht jedem ein Konto geben, ist mir auch bekannt. Wollte mal eins bei denen eröffnen, wegen günstigerer Gebühren.

Nachdem die gesehen hatten, dass ich einen negativen-Schufa-Eintrag hatte, haben die mich gleich rausgeworfen.
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26.04.2012 19:53 Uhr von shadow#
 
+0 | -2
 
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Für Deutschland uninteressant: Die 500.000 wollen kein Konto.
Sparkassen sind verpflichtet Guthabenkonten zu führen und auch die Selbstverpflichtungserklärung die auf europäischer Ebene nicht erreicht wird, gibt es in Deutschland längst.

In dem Gesetzesentwurf ist dann hoffentlich auch eine Gebührenbeschränkung enthalten. Aktuell werden nicht Kreditwürdige nämlich mit monatlichen Gebühren von bis zu 20 Euro zusätzlich abgezockt - bei Null Ausfallrisiko.


Putzig übrigens, wie sich hier gleich wieder die Verschwörungstheoretiker versammeln...

[ nachträglich editiert von shadow# ]

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