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Dänemark: Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg vor Küste entdeckt

Vor der dänischen Nordküste wurde nun das Wrack des deutschen Kampfjägers He 219 entdeckt und geborgen.

Das Militärmuseum aus Aalborg teilte am gestrigen Mittwoch mit, dass das Wrack durch einen Sturm freigelegt wurde, da es in nur drei Metern Tiefe im Sand lag. Die zweimotorige Maschine wurde speziell für Nachtflüge entwickelt.

Als die ersten Maschinen 1943 starteten, war sie das modernste Flugzeug dieser Zeit. Sie besaß Radargeräte und Schleudersitze. Insgesamt wurden fast 300 Exemplare gebaut und nur ein weiteres Exemplar befindet sich in Washington im Luft- und Raumfahrtmuseum.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Flugzeug, Dänemark, Küste, Wrack, Zweiter Weltkrieg
Quelle: derstandard.at
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2012 10:12 Uhr von karmadzong
 
+11 | -0
 
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Bergen: restaurieren und ab ins Museum damit.... das ist eine extrem seltene Maschine
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26.04.2012 10:54 Uhr von gugge01
 
+3 | -0
 
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In England ist glaube ich auch noch ein Exemplar. Aber das in den USA ist besser erhalten und vollständig!

Neben der aktiven und passiven Funkpeilanlage und den Schleudersitz gab es noch die so genannte „Spanner-Optik“ das ist ein Nachtsichtgerät mit passiver Reichweite von 30 … 60...(90) Meter.

Wofür war das gut? …
Ersten zur Identifizierung des Gegners natürlich.
UND
Zweiten um auf den Flugplätzen in der Nacht ohne Beleuchtung zu landen.
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26.04.2012 15:40 Uhr von hannes2010
 
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@ post über mir dafuq ?!
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27.04.2012 09:44 Uhr von SN-User
 
+1 | -0
 
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@gugge01: noch nie was von der "Spanner-Optik" gehört. Kannst du Quellen nennen? Würde mich interessieren!

Zur News, etwas falsch wieder gegeben. Die He-219 war zu ihrer Zeit nicht das modernste, sondern wie es in der Quelle steht, eines der modernsten Flugzeuge.
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27.04.2012 12:20 Uhr von gugge01
 
+1 | -0
 
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In der Zeitschrift: FLUGZEUG CLASSIC Special 6
Deutsche Nachtjäger 1939-1945

Hier sind sind die Nachtsichtgeräte für Flugzuege in einigen Artikeln erwähnt.

Die Bezeichung "Spanneroptik" ist dabei der Spitzname den die Soldaten den Gerätengegeben haben.

In der leider nur noch antiquarisch zu erhaltenden Zeitschrift
"Waffen Arsenal" gibt es eine Sonderband 10 und 12 über Fernlenkwaffen der Wehrmacht ("goliath" Sd.Kfz. 303 und Borgward Sd.Kfz. 301, usw).
Da sind als Prototypen noch Losungen mit Fernsehkamera "TONNE" aufgefüht (auf Basis NSU-Kettenkrad) dort wird ebenfalls auf die Nachtsichtgeräte für Flugzeuge verwiesen.

Ausserdem habe ich noch eine Telefunken Werkpublikation ,die ich auf die schnelle nicht finde,
über deutsche Fernlenkverfahren in WWII da wird die Erprobung einer Kombination der TONNE mit " Spanneroptik" für Gleitbomben erwähnt!
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01.05.2012 20:43 Uhr von Umbrella1976
 
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Schade nur ein Rad zu sehen: Ein oder mehrere Fotos der gesamten Wrackteile wäre noch interessanter gewesen.
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12.05.2012 12:29 Uhr von omar
 
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@gugge01: Scheinst dich ja gut Militaria auszukennen. Bist vermutlich Sammler.
Vergess nicht deine Sammlung einem Museum zu vermachen!
Nur falls du beim Zerlegen einer Fliegerbombe in deinem Keller hoch fliegst... o.O

[ nachträglich editiert von omar ]

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