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"Eine von Tausenden" - Dortmunder Model (21) erzählt über Modelalltag

Das Dortmunder Model Vivianne Pärli erzählt in persönlicher Weise von den Schattenseiten ihres Berufs und dass Modeln kein Traumjob sei. Die 21-Jährige hat am Tag bis zu 15 Castings, die sie absolvieren muss.

Die Models seien heute vielmehr nur Massenware und die Aussicht auf ein Leben voller Geld sei unwahrscheinlicher geworden als früher. Drogen und Sex seien keine Klischees in der harten Branche.

"Du kannst in diesem Job nur überleben, wenn du nichts persönlich nimmst. Es ist egal, ob der Designer dich nett findet. Er will nur, dass du seine Klamotten gut präsentierst", sagte Vivianne Pärli.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Model, Designer, Branche, Schattenseite
Quelle: www.westline.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2012 21:01 Uhr von DieGardine
 
+13 | -0
 
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und täglich grüßt die Casting-Couch
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25.04.2012 21:31 Uhr von Ananasabenteurer
 
+7 | -0
 
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echt? "Es ist egal, ob der Designer dich nett findet. Er will nur, dass du seine Klamotten gut präsentierst"

Echt? Ist das so? ...Mensch,Mensch,Mensch,wer hät´s gedacht.
Model´s sind lebendige Kleiderständer, mehr nicht. Das sollte man eigentlich wissen, wenn man diesen Beruf ergreift.


Was nicht heißen soll, dass ich die Methoden befürworte.
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25.04.2012 21:37 Uhr von mike19
 
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Ach nee ich dachte Designer sind die Wohlfahrt. Natürlich sollen die Models die Kollektion präsentieren und weiter nix.
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25.04.2012 22:31 Uhr von mike19
 
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@Chokrin: Klar, aber warum wollen dann so viele junge Mädels unbedingt Model werden? Sie werden vom Reichtum und der Schönheit anderer Models geblendet und meinen, das auch erreichen zu müssen.

Dass dahinter ein enormer Erfolgsdruck steckt, wissen die meisten doch gar nicht. Vogel friss oder stirb-Mentalität. Als Frau muss man abgehärtet sein, damit man das überlebt, siehe Heidi Klum.
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26.04.2012 00:27 Uhr von Maku28
 
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@chorkrin: schöner Kommentar...ein + von mir :)
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26.04.2012 00:53 Uhr von JanaMella
 
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Die sieht aus wie Kevin Großkreutz
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26.04.2012 00:56 Uhr von Dracultepes
 
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Voll die fette Neuigkeit. Die hat mein Weltbild völlig zerstört.
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26.04.2012 06:15 Uhr von erw
 
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Nicht nur diese Erkenntnisse über den Beruf, auch das heutige Business war früher genauso wenig anders. Es gab viele Frauen, die einen sehr guten Ruf hatten, die konnten sich dann überhaupt etwas erlauben... Supermodels.
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02.05.2012 00:45 Uhr von Schwertträger
 
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chorkrin: >Typen wie Karl Lagerfeld und Wolfgang Joop ... also genau die Typen die mit Frauen wahrscheinlich genauso viel erotisches Anfangen können wie Fische mit einem Klavier. <

Es gibt auch eine Menge weiblicher Designer. Aber auch die wollen hauptsächlich Dienstleister, die ihre Kleider präsentieren. Und ZU dick zu sein ist dabei auf jeden Fall hinderlich.

Dass auf der Gegenseite auch das ZU-Dünn gefördert wird, ist strafwürdig.

Allerdings ist insgesamt das Schönheitsideal des schlanken Menschen keineswegs degeneriert und pervertiert. Im Gegenteil, wenn man von degeneriert spricht, passt das viel eher auf die ganze Dicken im Lande.


Um am Ende noch auf das "nur auf den Körper reduziert" zu kommen. Das gehört meines Erachtens nicht in die Debatte, da es bei JEDEM Job so ist.
Der VW-Bandarbeiter ist auch auf seinen Körper reduziert. Der muss schnell in erlernter Weise Teile an Autos montieren. Niemand interessiert sich für seine Persönlichkeit. Und beim Ingenieur ist es halt die Intelligenz, auf die er reduziert wird. Bei einem Arbeitsvertrag ist man immer auf das Handelsgut reduziert, welches dem Vertrag zugrunde liegt. Der Vertragspartner "kauft" schliesslich keinen Menschen, sondern Arbeitskraft.
Oder interessiert Ihr Euch bei Eurem Gärtner, Eurer Putzfrau, Eurem Müllmann für die Persönlichkeit? Mit Sicherheit nicht. Im Gegenteil, bei letzterem meckert ihr noch über die Müllgebühr, die er kostet.
Also verwässert das eher die Debatte um Models.
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02.05.2012 00:51 Uhr von Schwertträger
 
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@chorkrin: >Aber das betrifft nicht nur Mädchen und Frauen, auch viele Männer sind durch diese allgegenwärtige Indoktrinierung worauf sie stehen und was sie gefälligst schön finden sollen so konditioniert, das sie auch nur noch auf das vorgegebene Ideal anspringen, bzw sich gar nicht mehr trauen zu zeigen das sie vielleicht etwas anderes mögen oder sich gar mit etwas anderem zu zeigen.<

Das war doch schon im Mittelalter so.
Früher galt halt "stark", "ehrenvoll", "kämpferisch" als das Ideal.
Und noch im frühen 20. Jahrhundert galt das Ideal "muskulös", "groß", "schlank", "sportlich" für Männer. Und das war keinesfalls von der Mode diktiert.


>Das daraus letztendlich eine völlig oberflächliche und degenerierte Gesellschaft erwächst<

Auch das war schon immer so und ist keine Entwicklung der Neuzeit. Schon immer haben sich Leute, die nicht dem Mainstream entsprechende Interessen oder Fähigkeiten hatte, zurückgehalten. Es sei denn, sie hatten auch die Fähigkeit, ihren besonderen Standpunkt durchzusetzen.


>soziale Abseits geraten, in das man heutzutage schnell gerät, wenn man ein anderes Schönheitsideal als das vorgebene, allgegenwärtige der breiten Masse und der Medien vertritt.<

Heutzutage hat man, denke ich, trotz allem noch die meiste Freiheit bzw. hat "Normal" noch die größte Bandbreite in der Geschichte. So viel, wie heute als "joah, ist doch normal" durchgeht, ging wohl selten bis nie in der Geschichte so durch.
Du hast also durchaus Recht mit Deiner Beobachtung des Status Quo, nicht aber mit der Schlussfolgerung, dass das etwas Heutiges oder Neues ist.

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