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Formel 1: Nach Schumacher-Kritik - Jetzt sind alle gegen ihn (Update)

Die Reifen-Diskussion in der Formel 1 nimmt kein Ende. Nach der Kritik von Michael Schumacher gegen Pirelli, zeigte man sich sichtlich enttäuscht darüber (ShortNews berichtete). Jetzt stellen sich alle gegen den Mercedes AMG-Fahrer.

"Die Reifen spielen keine zu große Rolle", sagte McLaren-Mann Jenson Button. "Wir verstehen sie einfach noch nicht gut genug." Selbst aus den eigenen Reihen bekommt Schumacher Gegenwind. Nico Rosberg findet es eine Kunst mit den Reifen umzugehen.

Auch Norbert Haug sagt, dass es für alle Fahrer gleich wäre und jeder die gleichen Bedingungen hätte. Nur von seinen Fans bekommt er Zuspruch. Sie wünschen sich die alten Zeiten zurück. Etwa 89 Prozent einer Umfrage von "sport.de" meinten die Reifen spielen eine große Rolle.


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WebReporter: Devils_Eye
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Update, Kritik, Michael Schumacher
Quelle: www.sport.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2012 12:56 Uhr von Devils_Eye
 
+3 | -23
 
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25.04.2012 13:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+35 | -6
 
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Alle brav auf FIA-Linie: @Autor:
"Ich bin auch der Meinung, das die Reifen keine große Rolle spielen."

Hast du die letzten Rennen nicht gesehen?
Die Reifen waren sowohl bei den Journalisten als auch bei den Teams DAS Thema. Einige Teams verzichteten sogar auf eine bessere Quali-Platzierung nur um Reifen zu sparen!
Deutlicher kann man nicht aufzeigen, dass die Reifen eine sehr große Bedeutung haben....

"Würden alle schnelle und nicht so schnell abbauenden Reifen haben, dann ist es das gleiche wie wenn alle schnell abbauende Reifen haben."

Nö. Nur weil die Situation für alle gleich ist, heißt das nicht, dass alle die gleichen Einschränkungen oder Vorteile genießen.
Die Reifen sorgen dafür, dass keiner mehr an das mechanische Limit des Wagens bzw. ans eigene fahrerische Limit gehen kann. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Fahrer werden verringert, manchmal sogar neutralisiert. "Schnell" fahren können sie alle, sogar Karthikeyan. Der Unterschied macht sich erst am absoluten Limit deutlich, wenn du wortwörtlich auf der letzten Rille durch die Kurven fährst.

Seid ihr denn nun echt der Meinung, dass Romain Grosjean nun plötzlich zu absoluten Fahrer-Elite der F1 gehört?
Der Lotus scheint nicht schlecht zu sein, sieht man ja daran, dass sowohl der erfahrene Kimi Räikkönen als auch Grosjean ziemlich dicht hintereinander ins Ziel kamen (Grosjeans beste Rennrunde war sogar 2 Zehntel schneller als Kimis).

Bei den aktuellen Rennen geht es nur ums Haushalten. Das ist für mich nicht das was ich sehen will, andere denken da vielleicht anders.
Ich möchte die Fahrer am Limit fahren sehen, weil sich dort das fahrerische Können zeigt. Nicht beim Reifenschonen.
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25.04.2012 13:29 Uhr von MeinNameIstMuerte
 
+13 | -4
 
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Go, Go - Schumi: Schumacher hör einfach nicht zu - diese Kinder waren nicht dabei wo das F1 noch richtig agressiver Sport war, lass doch die Rotzpiepen singen und lasse dich nicht von ihnen beirren !

Ich wünsche dir den Podest - Platz, mach sie alle fertig !

Und Mister Jenson Button kriechen sie nicht zu tief , sonst stossen sie noch auf eine braune Flüssigkeit !
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25.04.2012 13:31 Uhr von Devils_Eye
 
+4 | -22
 
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25.04.2012 13:36 Uhr von Jolly.Roger
 
+18 | -5
 
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@Devils_eye: "Du weisst doch, die Medien pushen doch gerne mal auf."

Deswegen schrieb ich ja auch, dass selbst die Teams auf eine schnellere Quali-Runde verzichtet haben, nur um Reifen zu schonen....Klar jetzt?

"Du sagst es doch KEINER, also doch wieder für alle gleich."

Nö. Derjenige, der dieses absolute Limit besser "erfahren" kann, ist jetzt klar im nachteil gegenüber denjenigen, die es eh nie erreicht haben.

"Ja genau das ist ja auch das Ziel, Es soll nicht der gewinnen, der das beste Material hat, sondern der, der am besten fahren kann. "

Auch das ist jetzt eben nicht der Fall.
Ein prinzipiell schlechterer Fahrer fährt plötzlich vorne mit, weil er eben nicht am Limit fahren muss, was andere besser könnten. Gleiches gilt fürs Material. Ein schlecht designtes Auto fährt vorne mit, weil die Reifen alle anderen Unterschied egalisieren.

"Es geht für alle gleich schnell oder gleich langsam in die Kurve "

Dann legt doch gleich die Boxenstopps genau fest und führe ein Tempolimit ein. Das hat doch nichts mehr mit Rennfahren zu tun....
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25.04.2012 13:49 Uhr von One of three
 
+18 | -3
 
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Mir scheint: die wenigsten kapieren was Schumacher meinte.

So wie ich ihn verstanden habe beklagt er das die Reifen eine zu große Rolle spielen würden und damit taktisches Fahren forciert werden würde - zu ungunsten des reinen Racing. So kommt es vor das schwächere Wagen mit einer auf Reifen abgestimmten Taktik auch mal vorne mitfahren - was aber am Reifen und der Taktik liegt und nicht so sehr am Fahrer oder dem Wagen ...

"Ist doch toll" werden jetzt einige sagen - hat aber im knallharten Leistungsport nicht zu suchen.
Derzeit gipfelt es darin dass im Qualifying manche garnicht mehr auf die Strecke gehen um Reifen zu sparen ...

Was auch komisch ist - alles am Wagen muß zuverlässig funktionieren damit der Fahrer sein Bestes geben kann. Nur auf Reifen soll er aufpassen ...

Meiner Meinung nach werden Reifen in der F1 derzeit nicht optimal auf Standhaftigkeit entwickelt, sondern nach Vorgaben der FIA um ein möglichst "spannendes" Rennen zu gewährleisten. "Verschleiß vorgegeben", sozusagen ...

Verstehen kann ich ihn gut, er ist eben ein richtiger Racer.
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25.04.2012 14:16 Uhr von Blubbermax
 
+12 | -2
 
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Na endlich hat es mal einer Begriffen... Um das nochmal zu verdeutlichen. Die Topteam können nur mit 70% des Potentials des Autos fahren. Diese 70% entsprechen aber bei den kleineren Teams 100 Prozent des eigenen Potentials. Dadurch ergibt sich die derzeitige Enge des Feldes. Die Topteams werden durch die Reifen eingebremst was die Kräfteverhältnisse Künstlich verzerrt. Die einen nennen das Spannung, ich nenne das Bullshit. Was nützt denn den Team ein Schnelles Auto, wenn im Rennen das Potential nicht abgerufen werden kann? Dazu kommt dann noch die Unberechenbarkeit von Strecke zu Strecke > siehe McLaren. Wenn man das Analysiert, der und der Wagen kommt bei der und der Temperatur und Streckencharakteristik mit den Reifen überhaupt nicht klar, dann könnte man gezielt das Renngeschehen manipulieren.
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25.04.2012 14:41 Uhr von Winneh
 
+11 | -1
 
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@autor: "Ich bin auch der Meinung, das die Reifen keine große Rolle spielen."

Sorry, aber dann hast du nichts von dem verstanden, was die letzten Tage bezüglich F1 durch die Medien ging.
Die Aussagen der Fahrer sind alle gleich, du musst nicht mit dem Auto als ganzes schnell sein, sondern darfst nur so schnell - das die Reifen auch entsprechend der Taktik halten.

"Würden alle schnelle und nicht so schnell abbauenden Reifen haben, dann ist es das gleiche wie wenn alle schnell abbauende Reifen haben."

Nö, stimmt absolut nicht - dann hätten die Teams nämlich mehr Spielraum in sachen Einstellung. Sie könnten mit viel Downforce fahren und einfach einen Stop mehr einlegen weil sie durchs Setup die Zeit rausholen. Oder einfach einen Stop weglassen, wie es jetzt zb gern von den HRTs gemacht wird.

Daher auch die Aussagen über "mit nur 70% fahren", was hat das bitte noch mit faherischem Talent zu tun wenn es nur darum geht, den Wagen so einzustellen, das die Reifen lange genug halten ... ? Da jedes Team anders entwickelt hat, sind auch die Rahmenbedingungen für jedes Team verschieden.

Die wichtigsten Punkte sind eigentlich schon in den 3 Posts vor mir aufgeführt.

p.s. Dein Vergleich ist mal total daneben, sorry...
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25.04.2012 17:26 Uhr von Pilot_Pirx
 
+2 | -0
 
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schon alleine: die Berge von Reifenabrieb links und rechts neben der Ideallinie schon nach der Hälfte des Rennens sind doch nicht normal (und erschweren Überholmanöver) - war das früher auch so extrem?
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25.04.2012 19:50 Uhr von pentam
 
+5 | -0
 
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Dass nicht mehr am Limit des fahrerischen Könnens gefahren wird, ist einfach ein Rückschritt.

Genausogut könnte man auch allen Marathon-Läufern die gleichen Schuhe geben, die sich je nach Belastung abnutzen. Wenn einer die Geschwindigkeit läuft, dass er den Marathon in 2h schafft, lösen sich die Schuhe nach der 2/3 der Strecke auf. Wer es schafft so zu laufen, dass sie sich nicht auflösen und dann nach 3h ins Ziel kommt, ist damit Sieger. Ist das sinnvoll für einen Marathon? mMn nicht!

Abgesehen davon ist es in erster Linie die Unberechenbarkeit der Reifen, die die aktuelle "Spannung" ausmachen. Da kann man aber auch gleich Wettkampfwürfel als super spannenden Sensationssport anpreisen. Das ist momentan eher eine Lotterie; auch spannend, hat aber mit Sport (wo normalerweise der beste/schnellste gewinnen sollte) nichts mehr zu tun.

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