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Betrüger arbeitete jahrelang ohne Schulabschluss als Gymnasiallehrer

Ein 43-jähriger Mann hatte sich beim Stuttgarter Regierungspräsidium als Gymnasiallehrer beworben und dort sein Abitur sowie einen Studienabschluss von der Universität in Mainz angegeben. Der Mann erhielt daraufhin Anstellungen als Lehrer in Biologie und Sport.

Jahrelang arbeitete er so in Gymnasien in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, bevor der Schwindel aufflog. Er selbst hatte nie ein Studium absolviert und kann auch kein Abitur vorweisen.

Der aus der Pfalz stammende Betrüger muss sich nun einer Anklage der Staatsanwaltschaft in Landau wegen Urkundenfälschung und Betrugs stellen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Lehrer, Anklage, Betrüger, Gymnasium
Quelle: www.derwesten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2012 11:39 Uhr von Aweed
 
+130 | -12
 
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ich sehe: da jetzt eigentlich kein problem, solange er denen was beibringen konnte hat er seinen job doch besser gemacht als so manch "echter" lehrer
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25.04.2012 11:43 Uhr von Alice_undergrounD
 
+45 | -5
 
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irgendwie: erschreckend dass das keinem aufgefallen ist

dreistigkeit siegt?
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25.04.2012 12:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
+19 | -3
 
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Vielleicht fiel es auch auf in meiner Ausbildung 1978 lehrte uns ein Ausbilder bei Siemens, dass Transistoren und Chips niemals die Röhren ersetzen werden. Bücher und Gespräche über Transistoren und integrierte Schaltkreise waren daraufhin verboten. Proteste wurden von der Firma Siemens mit Androhung der Kündigung der Lehre begegnet.

Aber irgendjemand muss wohl an diesem Lehrer auch gezweifelt haben - oder warum fiel es auf?
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25.04.2012 12:47 Uhr von w0rkaholic
 
+5 | -0
 
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Wie ist es aufgeflogen? Steht leider auch nicht in der Quelle..
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25.04.2012 12:54 Uhr von frazerelite
 
+0 | -9
 
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als lehrer auf dieser bildungsstufe musst du schon was drauf haben
aber irgendwann ist wohl aufgefallen dass er einfache fehler macht
aber ich glaube das ist einfach eine reißerische news, so einfach ist das nicht, du weißt doch erstmal garnicht wie so ein abschluss von einer uni aussieht und das fälschen kann auch nicht jeder
da brauchst du kontakte zu profis aber wer hat die schon
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25.04.2012 13:04 Uhr von Maedy
 
+16 | -2
 
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ich überlege gerade: was das über die Schulen,in deenen er tätig war und deren realen Lehrkräfte aussagt.

[ nachträglich editiert von Maedy ]
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25.04.2012 13:08 Uhr von saber_
 
+25 | -5
 
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ich wette er kriegt ne hoehere strafe als ein gewisser herr guttenberg

obwohl er bei weitem nicht so einen "finanziellen schaden" von der bevoelkerung erschlichen hat wie guttenberg....
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25.04.2012 13:24 Uhr von Sandkastenrebell
 
+3 | -2
 
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Betrug? Sicher, dass das die richtige Straftat ist?

Er hat ja niemanden um etwas gebracht, offenbar hat er den Unterricht gut gemacht und den Kindern was beigebracht, darum geht´s ja.

Da wäre es eher Betrug, wenn einer mit allen gültigen Papieren jahrelang Lehrergehälter einstreicht aber nur Däumchen dreht.

Hm, wie nennt man das denn noch mal. Urkundenfälschung, ja. Amtsanmaßung? Nee, auch nicht wirklich, oder? Verdammt, ich komm nicht auf das Wort, aber ich meine, dass Betrug hier nicht den Sachverhalt wiedergibt.
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25.04.2012 13:42 Uhr von speculator
 
+12 | -2
 
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Nanu wieso den Staatsanwaltschaft und Verfahren? - Ich dachte er wird einfach in Ruhestand geschickt und bekommt ne "Ehren-Pension"...
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25.04.2012 13:49 Uhr von derNameIstProgramm
 
+5 | -5
 
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@saber_: "ich wette er kriegt ne hoehere strafe als ein gewisser herr guttenberg"

Ja, und das ist auch gerechtfertigt. Der eine hat gar keinen Abschluss und sich dann mit Fälschungen auf einen Job beworben, in denen dieser Abschluss Voraussetzung ist.

Der andere hat bei einer Abschlussarbeit geschummelt, trotzdem den Abschluss bekommen und einen Job ausgeführt für den dieser Abschluss nicht benötigt wird.

Inwiefern die beiden vergleichbar sind wirst du sicherlich noch erklären...
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25.04.2012 13:59 Uhr von Loxy
 
+6 | -0
 
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@ derNameIstProgramm: "Der andere hat bei einer Abschlussarbeit geschummelt, trotzdem den Abschluss bekommen und einen Job ausgeführt für den dieser Abschluss nicht benötigt wird."

Naja... als Verteidigungsminister war Guttenberg oberster Dienstherr der Universität der Bundeswehr und in dieser Funktion konnte er einfach nicht bleiben mit dem was er sich geleistet hat. Schon allein den Anschein zu erwecken ist mit einer solchen Vorbild- und Repräsentationsfunktion in keiner Weise vereinbar.
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25.04.2012 14:09 Uhr von saber_
 
+6 | -1
 
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@derNameIstProgramm: wie bitte?!

guttenberg absolviert also sein studium mit einem 3er schnitt und darf dennoch promovieren... in seiner dissertation uebernimmt er 1:1 passagen ohne auf quellen zu verweisen...


hierbei geht es um den hoechsten zu erreichenden akademischen grad - besser geht es einfach nicht!


dieser akademische grad qualifiziert dich natuerlich nicht direkt fuer bestimmte jobs, dennoch ist er indirekt erforderlich.

manche posten werden nunmal nur an personen mit einem bestimmten akademischen grad in verbindung mit einer enstrechenden laufbahn vergeben.



natuerlich gibt es ausnahmen die sie auch ohne derartige sachen hochgearbeitet haben - dies ist jedoch selten und in der neueren zeit sehr schwer zu realisieren!


des weiteren dient guttenberg nur als beispiel eines gewissen elitaeren personenkreises in unserer gesellschaft der sich nunmal alles erlauben kann was er will...


versuch du mal mit einem 3er hochschulabschluss irgendwo ohne vitamin b zu einer promotion zugelassen zu werden - viel spass!

versuch auch mal mit einer derartigen note dich bei namenhaften anwaltskanzleien zu bewerben ...auch hier viel spass!



mag also sein das deine argumentation vorne rum die stimmigere und richtigere ist, aber hintenrum hat ein herr guttenberg einen zigfach hoeheren schaden angerichtet
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25.04.2012 14:19 Uhr von AMB
 
+3 | -0
 
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Wen hat er Betrogen: Mich würde interessieren ob es nicht vielleicht sogar so war, daß er besonders gut war und deshalb durch irgend einen Neider aufgeflogen ist, der dahinter kam, daß er nicht Studiert hatte.

Kann mir vorstellen, daß ein Lehrer, der vorgibt einer zu sein, sich viel mehr Mühe macht, seinen Job so zu tätigen, daß keiner ihn anzweifelt als ein anderer.

Warum sollte man ihn aus dem Amt heben - falls er seiner Aufgabe gerecht wurde - Ich sehe den Grund nicht.

Vielleicht kann man ihm irgend eine Strafe auflegen, aber die mit dem Berufsverbot, zu mal er seinen Lebensunterhalt ja verdient hat, würde ich nur aussprechen, wenn er eben den Stoff nicht vermitteln kann. Sonst würde ich mir das überlegen, denn es ist um vieles Besser jemand verdient legal Geld und hilft im System mit, selbst, wenn er den Ausbildungsnachweis nicht erbringen kann. Ich kenne Leute, zu denen die Ausgebildeten kommen um sich zu erkundigen.
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25.04.2012 14:38 Uhr von Done88
 
+3 | -0
 
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Die wichtigste Frage: Naja, die wichtigste Frag ist hier für mich immer noch, wie er denn seinen Job gemacht hat.
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25.04.2012 15:20 Uhr von saber_
 
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@mcmoerphy: wie schaut es denn mit der faelschung der unterlagen zum erreichen der urkunde aus?

welche strafe fuer sowas blueht wissen wir ja... paar mark und urkunde abgeben - dann haette der herr ja nichts mehr zu befuerchten ;)
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25.04.2012 15:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Kurz.Gedanke. Strafmass nach §267 Absatz 3:
... Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt ...
In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter ...
... (4) seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger mißbraucht.

Als Beamter ist er Amtsträger. Aber nicht alle Lehrer sind beamtet.
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25.04.2012 15:34 Uhr von dommen
 
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na irgendetwas muss: er ja richtig gemacht haben
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25.04.2012 17:54 Uhr von Dracultepes
 
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Tja wie es immer wieder solche Leute schaffen als Lehrer/Mediziner sonstwas durchzugehend obwohl sie kein Studium haben?

Ganz ehrlich, die sollten sich vielleicht die Leistungen anschauen und ihn vielleicht nen Studium im Schnelldurchlauf verpassen.
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25.04.2012 18:16 Uhr von Renay
 
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Die meisten in BW die das jetzt lesen, denken bestimmt, dass das ihr Lehrer sein könnte :D
War bei mir zumindest so :P
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25.04.2012 22:44 Uhr von firefighter1968
 
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Ein absolviertes Studium hat noch lange nichts mit der natürlichen Intelligenz zu tun.
Ein Akademiker muss nicht unbedingt geeignet sein Wissen zu vermitteln. Die können oft vor lauter theoretischen Ansätzen nichts praktisch umsetzen. Hab das schon oft erlebt. Studieren wird einfach überbewertet.

[ nachträglich editiert von firefighter1968 ]
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25.04.2012 23:41 Uhr von ryzer
 
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sowieso find: ich dieses ausschliessen von leuten mit niedrigem abschluss sehr verwerflich. ich meine der mann hat vlt nicht den nötigen abschluss, aber anscheinend war er so gut, das er mir den "regulären" mithalten konnte. Wir sind alles menschen und abschlüsse sind überbewertet
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26.04.2012 02:40 Uhr von AMB
 
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@ ThomasHambrecht: Aber er hat doch nicht seine Stellung als Amtsträger mißbraucht, denn die Urkunde hat er gefälscht, bevor er dieses Amt antrat. Sein Amt hätte er mißbraucht, wenn er irgend etwas gemacht hätte, daß nicht mit dem Unterricht zu tun hat aber nur eben als Lehrer möglich ist. Bsp. Schülermißbrauch. So lange er jedoch seinen Dienst ordentlich erfüllte, kann ihm dies nicht mal vorgeworfen werden. Ganz im Gegenteil, sollte er bewießen haben, die Fähigkeit zum Lehren zu besitzen, so würde es mehr oder minder nur ein Armutszeugnis für unsere Bürokratie sein, wenn man ein altes Papier über die tatsächlichen Fähigkeiten der Menschen stellen würde. Das es eine Strafe geben muß ist klar, sonst biegen die Leute alles hin.

Wie gesagt mir sind Leute bekannt, die keine Ausbildung hatten und weit besser sind als jene mit Ausbildung. War letztin mal wieder einer im Radio, weiß wohl nicht mehr worum es genau ging, aber die Leute kommen zu ihm um sich schlau zu machen.

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