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Formel 1: Pirelli zeigt sich entsetzt wegen Michael Schumachers Reifenkritik

Michael Schumacher kritisierte vor wenigen Tagen die Reifenregel in der Formel 1, bei der die Reifen einen möglichst hohen Abrieb haben und dementsprechend oft gewechselt werden müssen. Außerdem kann in Kurven deswegen nur noch sehr langsam gefahren werden (ShortNews berichtete).

Nun äußerte sich Pirelli, der Reifenhersteller der Formel 1, über Michael Schumachers Kritik und zeigte sich entsetzt über seiner Worte. Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery erklärte, dass er enttäuscht darüber sei, dass jemand mit so viel Erfahrung wie Schumacher solche Aussagen trifft.

"Andere haben ihren Job auch erledigt und ihre Reifen zum Arbeiten bekommen. Während der Wintertests waren seine Kommentare noch, dass er sehr glücklich mit den Reifen sei, aber jetzt scheint er seine Meinung geändert zu haben", sagte er.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Kritik, Formel, Michael Schumacher, Reifen, Pirelli
Quelle: www.zeit.de

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25.04.2012 10:42 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -2
 
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Aha: "...dass jemand mit so viel Erfahrung wie Schumacher solche Aussagen trifft. "

Spätestens bei dem Satz sollte der gute Paul dann das denken anfangen.
Gerade WEIL er soviel Erfahrung hat und auch schon andere Reifen gefahren ist, weiß er doch diese neuen Schluffen einzuschätzen.

"Andere haben ihren Job auch erledigt und ihre Reifen zum Arbeiten bekommen."

Auch das stimmt nur bedingt. Oder warum sonst hat z.B. McLaren beim letzten Rennen in Bahrain so schlecht abgeschnitten? Auch die anderen Top-Teams hatten gute und schlechte Rennen, je nachdem wie sie das mit den Reifen hinbekommen hatten.

Die Reifen sorgen für eines: Die Vorteile von Wagen UND Fahrer werden neutralisiert. Wer es schafft, die Reifen in dieses schmale Fenster zu bekommen, in dem sie gut funktionieren, fährt vorne mit. Wer es nicht schafft, kommt teilweise nicht mal mehr in die Punkte, egal wie gut sonst Wagen und Fahrer sind.

Ich fand die Reifenlotterie zu Michelin/Bridgestone-Zeiten schon blöd, aber das jetzt die Reifen die guten Fahrer noch weiter einbremsen kann nicht das Ziel sein.

Ich möchte Rennaction auf der Strecke sehen und nicht das "haushalten" mit den Reifen. Ich möchte Attacken und Überholmanöver sehen und nicht Fahrer, die sich zu keinem Angriff trauen, weil sie sonst ihre Reifen kaputt machen können.

Sorry FIA, das war der Schritt in die falsche Richtung. Und wenn ich mir das stillschweigende Nicken der anderen Fahrer so ansehe.....ja, alle müssen damit klarkommen, aber keiner ist wirklich glücklich damit, nur noch mit 70% in die Kurven fahren zu können.
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25.04.2012 11:21 Uhr von BeatDaddy
 
+4 | -0
 
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Typisch: Südländer, fühlen sich immer sofort auf den Schlips getreten....Wenn, dann war das eine Kritik an denen, die die Regeln in der F1 aufstellen. Denn deren Wunsch war es doch, solche Reifen einzusetzen...
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25.04.2012 12:42 Uhr von tifame
 
+0 | -6
 
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egal: Es ist doch eigentlich völlig egal wie die Reifen sind solange alle die gleichen haben.
Selbst wenn alle auf normalen 225/55 Reifen fahren würden hätten alle die gleichen Chancen.
Warum sollten die Reifen nur für irgendwelche Top-Fahrer entwickelt werden.
Leider hat die Formel1 inzwischen genau so wenig mit Sport zu tun wie die Bundesliga, es geht nur noch um wirtschaftliche Belange
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25.04.2012 19:21 Uhr von maetz
 
+0 | -0
 
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diese ganzen regelungen sind doch für den arsch...
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26.04.2012 17:53 Uhr von K-rad
 
+1 | -3
 
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Die Worte eines frustrierten Mannes Wäre er mal nach seinem Rücktritt nie wieder zurückgekehrt. Dann hätte man dieses Elend was er zusammenfährt auch nicht mehr erstragen müssen.
Alle Teams fahren den gleichen Reifen und selbst sein eigener Teamkollege Rosberg der einen identischen Wagen hat fährt ihm davon. Lächerliche 2 Punkte (Rang 18) konnte er in dieser Saison erst holen. Nico Rosberg hingegen 36 Punkte , Rang 6. Seit seinem Comeback noch nicht einmal Podium. Da ist es klar das er frustriert ist. Selbst Hauck , der Motorsport-Chef von Mercedes hat ihm widersprochen und die Reifen verdeidigt.

[ nachträglich editiert von K-rad ]
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26.04.2012 21:06 Uhr von Hugh
 
+0 | -3
 
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@ K-rad: Muss Dir da leider zustimmen. Er hätte als Legende in die Geschichte eingehen können. Nun ist er unter "ferner liefen" dabei.
Gerade Michael-Schumacher-Fans (die damaligen "Ferrari-Fans") haben immer laut getönt, dass Michael Schumacher der einzige Fahrer sei, der auch im unterlegenen Auto gewinnen könnte. Nun sehen wir, dass das ganz so wohl auch nicht stimmt.
Das ist eine Sportart, die viel zu viel vom Material abhängt, die Leistungen der Fahrer sind IMHO daher kaum zu bewerten oder zu vergleichen.
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27.04.2012 07:51 Uhr von Itachii
 
+0 | -1
 
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@K-rad: Sorry, aber so einen unqualifizierten Bullshit hab ich selten gelesen...

"Lächerliche 2 Punkte (Rang 18) konnte er in dieser Saison erst holen"

1. Rennen: Getriebeschaden, Ausfall
2. Rennen: Zu Anfang abgeschossen worden
3. Rennen: Boxenstopppanne der Crew, Ausfall
4. Rennen: Probleme am Heckflügel, letzter Startplatz.

4 von 4 Rennen durch äußere Einflüsse das Rennen versaut und du willst ernsthaft behaupten es wäre eine lächerliche Leistung vom Fahrer?

Und klar ist man da frustriert, wie soll man denn vom letzten Platz nach vorne fahren wenn es einfach NICHT möglich ist gerade WEIL die Reifen sonst platzen.
Das ist kein Racing mehr, das ist nur noch taktieren und wenn ich sowas sehen will schau ich Schach, keine Formel 1.

"Selbst Hauck , der Motorsport-Chef von Mercedes hat ihm widersprochen und die Reifen verdeidigt."

Der Mann heißt Haug, und er hat die Reifen nicht verteidigt, er hat gesagt, dass eine besondere Herausforderung wäre, er aber Schumacher durchaus verstehen könne.

Nächstes mal bitte die Fakten richtig ordnen.

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