24.04.12 19:35 Uhr
 284
 

BGH-Urteil: Bei grober Fahrlässigkeit im Online-Banking haften die Kunden

Am heutigen Dienstag entschied der Bundesgerichtshof (BGH), dass Kunden für Schäden haften, die durch Vernachlässigung der Sorgfaltspflichten im Online-Banking verursacht wurden.

Geklagt hatte ein Rentner, der nach Aufforderung zehn Tan-Nummern eingegeben hatte. Der BGH wertete dieses als Fahrlässigkeit des Kunden.

Durch europäische Richtlinien wurde der Verbraucherschutz im Jahr 2009 verbessert. Demnach können Kunden nur noch bei grober Fahrlässigkeit zur Kasse gebeten werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: just.mic
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Kunde, BGH, Online-Banking, Fahrlässigkeit
Quelle: www.express.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Michigan: Wahlkampfhelfer von Donald Trump wurde wegen Wahlbetrugs verurteilt
USA: Illegale Party - Mindestens neun Tote bei Feuer in kalifornischem Lagerhaus
Freiburg: Frauenmord-Verdächtiger ist 17-jähriger Mann

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.04.2012 20:32 Uhr von Aeskulap
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@DarkCr0w: Hä, vertippt?

Ähm, damals gabs es Emails/Webformulare die dazu aufforderten, 10 TANs einzugeben. Auf einmal, nicht hintereinander nach "missglückten" Überweisungen.

Also nix mit vertippen...
Kommentar ansehen
24.04.2012 21:44 Uhr von Sonny61
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Online Banking selber schuld wer solchen Mist bei diesen Sicherheitsproblemen macht. Da sind doch Tür und Tor geöffnet!

[ nachträglich editiert von Sonny61 ]
Kommentar ansehen
24.04.2012 23:18 Uhr von Zitronenpresse
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Im Prinzip habt Ihr schon recht: oft bin ich auch genervt, von den Folgen, die entstehen, weil Computer-unfähige Menschen Computer benutzen.
Das sind ja nicht immer nur Probleme, die nur diese Leute betreffen: Wenn wir mit übergossenen Icons und immer neuen (noch unbrauchbareren) Bedienkonzepten genervt werden, und man nach einer Windows, Linux oder OSX -Installation erst mal eine geschlagene halbe Stunde herum konfigurieren muss, weil das OS mit seiner kruden DAU-Leitplanken-GUI für Idioten gemacht wurde, frage ich mich auch immer, wieso müssen solche Menschen überhaupt Rechner benutzen?

Antwort: Sie müssen es nicht, werden aber dazu genötigt! Verlieren sie nun ihr erspartes, und unsereins die Nerven, wer ist dann Schuld an der Miesere?

Schwer zu sagen finde ich: jedenfalls nicht jene, die, unfähig solche Geräte zu benutzen, dazu getrieben wurden.

Ok, ich kann nicht wissen, ob eben jener Kandidat aus dem Artikel mit offenen Armen in den nächsten Computerladen gerannt ist, um einen zu kaufen...

Ich habe jedoch oft genug mit ansehen müssen, wie durch Medien, Kinder, Nachbarn, eben die ganze Gesellschaft solchen Menschen zuruft, sie müssen jetzt aber einen Rechner haben.

Eine Stimme, die offen sagt: "Wenn Du keinen Computer bedienen kannst, dann lass es einfach, und keiner wird Dir Blöd kommen" gibt es nicht, und wenn es sie gäbe wäre es wohl eine Lüge...

Man sollte die Situation für alte Menschen nicht falsch einschätzen. Ich halte sie nicht für Dumm, nur für Forciert überfordert.
Kommentar ansehen
24.04.2012 23:58 Uhr von Pils28
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
Die Generation 80er/90er hat gut reden: als Generation, die mit dem Web aufgewachsen ist. Da brauchen viele weder Virenscanner noch Firewall. Aber andere Generationen sind anders gepolt. Denen fehlt das gesunde Misstrauen im Netz und die Kenntnis, Suspektes zu überprüfen. Eigentlich brauchen wir keinen Jugendschutz im Web sondern einen Elternschutz. Es nervt ständig die Eltern aus Abofallen und Botnetzen herauszuholen.
Kommentar ansehen
25.04.2012 03:51 Uhr von iarutruk
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
@Zitronenpresse Mit deiner Einstellung gegenüber älteren Leuten, hast du beiesen, dass du das Computerzeitalter nicht begreifst. Der PC ist ein Gerät, das genauso wichtig ist wie eine Zahnpasta und Zahnbürste. Liegt es denn nicht an der heutigen Jugend, die sich aufführen wie die kleinen Götter mit ihrem Wissen über den PC, über Hard- oder Softare. Warum geht denn die Jugend nicht zu ihrem Opa, oder Oma, die sich einen PC zugelegt haben und klären sie mal richtig auf? Dies ist doch der ganze Haken an der Geschichte. Natürlich muss ich eingestehen, dass hier dir Rentner völlig versagt hat und jegliche Logik vermissen lässt.
Kommentar ansehen
06.05.2012 18:27 Uhr von trakser
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Die Bank sollte in diesem Fall haften. In der Quelle steht, die Aufforderung zur Eingabe der TAN habe sich auf der "offiziellen Website der Bank" befunden.

Der durchschnittliche Benutzer hat von den Geschäftsprozessen einer Bank viel zu wenig Ahnung, um beurteilen zu können, ob die Aufforderung sinnvoll ist.

Die Bank hat außerdem die Pflicht, ihre Server hinreichend zu sichern und haftet für Schäden, die dritten durch Vernachlässigung dieser Pflicht entstehen.
Kommentar ansehen
08.05.2012 03:25 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@trakser die Anforderung der Website war nicht zur Angabe von EINER TAN sondern von 10 TAN Nummern. Und da sollte man hellhörig werden.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Michigan: Wahlkampfhelfer von Donald Trump wurde wegen Wahlbetrugs verurteilt
1. Fußball-Bundesliga: Hamburger SV gewinnt mit 2:0 in Darmstadt
Marvels "Inhumans" haben einen Veröffentlichungstermin bei ABC erhalten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?