24.04.12 17:12 Uhr
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Alles wie vor der Krise: Millionen-Boni und Spekulationen

Nach der Finanzkrise steigt die Stimmung an den Börsen wieder. Das zeigt sich auch daran, dass die großen Banken wieder großzügig Bonuszahlungen ausgeben: Der Chef von JP Morgan bekommt 23 Millionen Dollar, seine Kollegen von Wells Fargo und Goldman Sachs jeweils 18 und 16 Millionen Dollar.

Auch der Citigroup-Chef soll 15 Millionen bekommen. Doch dagegen Protestieren die Aktionäre der Bank, die es nur noch gibt, weil die USA mit Finanzstützen ausgeholfen haben. Es gebe einen Unterschied zwischen gut und obszön, so ein Geschäftsführer, dessen Arbeitgeber Anteile bei Citigroup hält.

Auch Spekulationen sind wieder an der Tagesordnung. So hat zum Beispiel der ominöse "Wal von London", ein mittlerweile identifizierter Banker bei JP Morgan, in erheblichen Ausmaß bestimmte Kreditderivate gekauft. Das ließ den Handel in diesem Berich in nur drei Monaten um 60 Prozent ansteigen. Er wettet so auf Zahlungsunfähigkeit von Unternehmen.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krise, Börse, Wette, Bonus, Spekulation
Quelle: www.zeit.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2012 17:19 Uhr von opportunity
 
+7 | -0
 
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Milliarden? Eher nicht, mach mal Millionen draus.^^ Sagt auch die Quelle..
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24.04.2012 18:42 Uhr von Pilot_Pirx
 
+16 | -0
 
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haben die: fadenscheinigen Appelle von z.B. Merkel vor ein paar Monaten nichts genützt? Das hätte ich ja nieeeemals für möglich gehalten.
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24.04.2012 19:02 Uhr von saber_
 
+8 | -0
 
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die wirtschaft kontrolliert die politik, die wiederum die wirtschaft kontrolliert... so bleibt immer alles unter kontrolle

und eine hand waescht eben die andere....

warum also was aendern solange man genug geld verdienen kann?
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24.04.2012 20:10 Uhr von KingPiKe
 
+7 | -0
 
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23 Millionen 23 Mio als Boni für ein Jahr, neben dem normalen Gehalt.
Wieviel derdient ein normaler Arbeitnehmer in seinem gesamten Leben? Wenn er nen guten Job hat 1,5 Mio?

Da kommt man sich vor wie im Mittelalter....
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24.04.2012 20:37 Uhr von jpanse
 
+8 | -0
 
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Morgen geh ich zu meinem Chef: veranlasse das Unser gesamtes Firmenvermögen verprasst, verspekuliert und verbrannt wird. Stell mich dann aber hin wie ein Depp und halte die Hände auf. Ob das funktioniert?

Hat da wer Tipps für mich?
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24.04.2012 20:38 Uhr von Fischgesicht
 
+6 | -0
 
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ohne uns würden: die ein scheissdreck spekulieren... ich warte noch immer auf den langersehnten knall....und warte, und warte, und warte.....
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24.04.2012 20:58 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -0
 
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Hier noch ein Gedicht zur "brummenden" Wirtschaft, die wir gerade haben lol

http://newstopaktuell.wordpress.com/
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24.04.2012 22:26 Uhr von mymomo
 
+1 | -0
 
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ist ja nicht so als dass die krise noch weiter anhält...
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24.04.2012 22:42 Uhr von Speckter
 
+0 | -0
 
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diesem Berich in nur drei Monaten: diesem Berich in nur drei Monaten

Laß es bitte korrigieren :)

Kann mal vorkommen :)

Zur News.

Es wird sie nie was ändern.


[ nachträglich editiert von Speckter ]
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25.04.2012 13:32 Uhr von Azureon
 
+1 | -0
 
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Diesen Machenschaften kommt man nur bei in dem man für jede Zockerei den Leuten die Beine bricht und die Eier abschneidet.
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25.04.2012 13:54 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Wundert das? Man hat die Verantwortlichen für die Finanzkrise mehrheitlich verschont (zumindest in Deutschland) und keine Regulatorien für die Hochfrequenzspekulation eingeführt, die diese hätten eindämmen können (-> Finanztransaktions- / Tobinsteuer).

Darüberhinaus hat man den Steuerzahler sogar dazu genötigt, die maroden Spekulanten mit irrsinnig hohen Summen zu "retten", statt sie, wie es sich gehört hätte, insolvent gehen zu lassen. Oder zumindest dafür zu sorgen, daß der eigentliche neue Teilhaber der Banken (nämlich der Steuerzahler / Staat) auch rechtlich neuer Teilhaber ist und seine Besitzrechte auch aktenkundig gemacht werden.

Ist das passiert? Nein! Die Banken sind immer noch in den alten Händen, wir haben denen das Geld quasi "geschenkt". Jedenfalls sollten wir diesen Fakt nicht vergessen, wenn wir in Zukunft einen Grund suchen, die Banken gegenleistungslos zu enteignen. Denn die gehören uns dank unserer Milliarden faktisch schon...

"Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert...", das ist das Dogma der neoliberalen Bankster!

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