24.04.12 15:12 Uhr
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Dresden: Mann verletzt Nebenbuhler mit Küchenmesser lebensgefährlich - Fünf Jahre Haft

Der Angeklagte, seine Freunde und die Familie wirkten erleichtert, als der Vorsitzende einer Strafkammer am Landgericht Dresden am gestrigen Montag das Urteil gegen den 23-jährigen Enrico L. verkündete: Fünf Jahre und einen Monat Haft wegen gefährlicher Körperverletzung.

Wäre es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft gegangen, dann hätte der junge Mann für zehn Jahre wegen versuchten Mordes hinter Gitter gemusst, doch das Gericht erkannte keinen konkreten Mordplan und folgte damit der Argumentation seines Verteidigers Tilo Rößler.

Enrico L. hatte nach einem Streit mit seiner Ex-Freundin seinen 29-jährigen Nebenbuhler mit einem Küchenmesser niedergestochen und lebensgefährlich verletzt, so dass das Opfer noch heute unter den Folgen leidet. Der Angeklagte hatte behauptet, das Opfer sei in die Messerklinge gesprungen.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Gericht, Urteil, Haft, Küchenmesser, Nebenbuhler
Quelle: www.sz-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2012 15:17 Uhr von Kamimaze
 
+2 | -1
 
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Die Staatsanwaltschaft Dresden scheint mit "versuchten Mord“ recht freizügig umzugehen, auch diese beiden jungen Männer wurden darauf angeklagt, am Ende aber nur wegen "Raubes in einem minder schweren Fall" verurteilt:

http://www.youtube.com/...
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24.04.2012 16:21 Uhr von tom_bola
 
+4 | -0
 
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Angeklagter: Er ist mir genau ins Messer gelaufen. Richter: Aber nicht 24 mal!
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24.04.2012 16:35 Uhr von Canay77
 
+2 | -4
 
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Stammtischparolen http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

Die Strafen hängen immer vom Richter und Bundesland ab. Nicht vom Namen, Herkunft etc.
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24.04.2012 17:10 Uhr von Alh
 
+1 | -0
 
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gibts nur einen Weg.
Ausweis wegwerfen und einern auf -was du wolle- machen.
Dann lebt es sich hier einfach ungeniert und ohne ernste Konsequenzen.

Fünf Jahre? Sind ein Witz für die Tat und die Folgen davon.
Im Osten geht echt der Punk ab. Woran liegts?
Für eine solche Tat muß der IQ so hoch wie bei einem Schafspullover sein.
Schade, dass der Staatsanwalt nichts zu melden hatte. Und wieso sollte versuchter Mord im Affekt weniger schwerwiegend sein als ein versuchter Mord mit einem Mordplan? Schwachsinn.
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25.04.2012 04:26 Uhr von iarutruk
 
+0 | -2
 
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@tom_bola, @weimargg Ihr beiden Schwachköpfe lasst es einfach eine News zu verstümmeln. Der Täter hat 2 x zugestochen.

Es bleibt nur zu hoffen, dass der Staatsanwalt Einspruch gegen dieses Urteil einlegt. Wenn jemand eine andere Person hinterrücks mit einem Messer verletzt, dann ist das sehr wohl eine Tat mit Vorsatz, oder gehört es schon zur Normalität sich mit jemand bewaffnet zu unterhalten?

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