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Ukraine: Julija Timoschenko tritt aus Protest in Hungerstreik

Die in einem Straflager inhaftierte ehemalige Ministerpräsidentin der Ukraine ist nun in Hungerstreik getreten.

Julija Timoschenko verweigert jegliche Nahrung, um auf ihre Haftbedingungen aufmerksam zu machen. Zuletzt wurde sie gegen ihren Willen und unter Gewaltanwendung in eine Klinik gebracht.

Die 51-Jährige leide seitdem unter schweren Blutergüssen, so ihr Anwalt.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Haft, Protest, Ukraine, Streik, Hungerstreik, Julija Timoschenko
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2012 15:06 Uhr von barryW
 
+3 | -3
 
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na dann guten Hunger !

Bei dem was die Frau alles angestellt und zu verantworten hat, habe ich keinerlei Mitleid....die ist kein deut besser als all Ihre Mithäftlinge!
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24.04.2012 15:36 Uhr von General_Strike
 
+2 | -2
 
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Was ist mit Said Al Gaddafi? Vielleicht sollte die Bundesregierung mit ebensolcher Vehemenz wie bei Timoschenko seinen Transport in die Berliner Charitee fordern.

Dort könnte der Diktatorensohn seine vielen bestimmt selbst beigebrachten blauen Flecke, Schnittwunden und Rosettenzerrungen sicher besser behandeln lassen als im Wüstenzelt.

Merkels Kabinett sorgt sich sehr um verurteilte Verbrecher.
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24.04.2012 23:27 Uhr von norge
 
+1 | -1
 
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@barryW: an deiner stelle würde ich mich erst informieren, bevor ich solch geistigen dünnschiss von mir gebe!

lies doch einfach mal auf wikipedia, dann weisst du was die frau schon geleistet hat...
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27.04.2012 23:41 Uhr von Holst3n
 
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@norge: Ein zweites Verfahren wurde nach Veröffentlichung eines Berichts von US-amerikanischen Anwaltsfirmen eingeleitet. Sie hatten die zweite Regierungszeit Tymoschenkos untersucht und Hinweise auf den Missbrauch öffentlicher Gelder, Betrug und Geldwäsche durch Beamte, mehrere Ministerien und private Unternehmen festgehalten.[16] Die Staatsanwaltschaft ermittelte in drei Angelegenheiten: 1) die zweckfremde Verwendung von Einnahmen aus dem Handel mit Kohlendioxid-Rechten, 2) der Kauf von Rettungswagen zu überhöhten Preisen, 3) Amtsmissbrauch bei der Aushandlung von Verträgen über die Lieferung von Erdgas mit Russland.[17] Eine offizielle Anklage erfolgte am 20. Dezember 2010 mit dem Vorwurf der Veruntreuung von Staatsgeldern,[18] am 24. Mai 2011 folgte eine weitere, lautend auf mutmaßlichen Amtsmissbrauch.[19]

Tymoschenko bezeichnete die Verfahren gegen sie und mehrere ihrer früheren Minister als Versuch der Regierung, die Opposition zu „enthaupten“.[20] Ende Juni 2011 reichte sie beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen ihre Strafverfolgung ein.

Für den ehemaligen ukrainischen Präsidenten und früheren Weggefährten Wiktor Juschtschenko, der seit längerem im Streit mit Tymoschenko stand, ist der Schuldspruch hingegen nicht politisch motiviert.

[ nachträglich editiert von Holst3n ]

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