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Rechtsextremismus-Debatte: Piraten-Vorsitzender findet Kritik "billig"

Die Piratenpartei hat sich in letzter Zeit mit verunglückten Nazi-Vergleichen hervorgetan und wurde deshalb scharf kritisiert.

Nun äußerte sich der Bundesvorsitzende Sebastian Nerz zu der Kritik, die er als "billig" abstempelte.

"Es gibt keine Nähe der Piraten zu Rechtsextremen", betonte Nerz in einem Interview.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Debatte, Rechtsextremismus, Piraten, Vorsitzender
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2012 11:50 Uhr von saku25
 
+19 | -3
 
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Klar ist es billig Die haben richtig Muffe, dass die Piraten mit haushohen Wahlergebnissen in den Bundestag einziehen.
Da holen die sogar die braune Keule raus und versuchen denen zu schaden, die hat sich ja hierzulande immer bewährt.

Die dichten euch kurz vor der Wahl auch noch Sexskandale und Bestechung an. Das schlimme ist, dass die Medien allesamt mitspielen werden, weil es denen Auflagen und Quoten beschert.

Ihr grabt den Parteien schließlich die Wählerstimmen ab.
Bei vielen aktuellen Umfragen würden FDP und Grüne an der 5% Hürde scheitern und die Piraten mit weit über 10% einziehen. Das wollen die mit allen Mitteln verhindern und dafür schrecken die auch vor nichts zurück.

[ nachträglich editiert von saku25 ]
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24.04.2012 12:25 Uhr von CommanderRitchie
 
+7 | -2
 
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saku25@ .... hast eindeutig Recht !! Deshalb wird ja auch die partei "die Linke" vom Verfassungsschutz beobachtet.
Sollte diese Partei den etablierten Parteien ernsthaft gefählich werden, können die so ganz schnell als "Verfassungsfeindlich" abserviert werden !!
Mittel zum Zweck sind hier angebliche frühere Stasi-Mitglieder...
und der angebliche Hang zum Rechtsextremismus...

Wobei... hier nur kurz mal angemerkt:
Wenn ich mich recht erinnere, kommt die Merkel auch aus der DDR... und die regiert Deutschland... ulkig nicht wahr ???

Nicht das ich mit den Piraten sympathisiere... aber ich wünsche denen viel Glück bei den Wahlen ... und das hat genau mit den Argumenten von Vorkommentator saku25 zu tun !!
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24.04.2012 12:35 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -3
 
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Die Partei weiß leider ähnlich wie der April nicht was sie will. Ein "Nachteil" wenn jeder Hanswurst eine Meinung haben darf, auch wenn diese noch so abstrus ist.

So sagt z.B. Marina Weisband über ihre eigene Partei, was rechte Tendenzen angeht - "Unsere Ideen versinken in lauter Müll und Dreck." Eventuell sollte man ihr mal zuhören, aber zu Frauen haben Piraten ja bekanntlich ein ähnlich ambivalentes Verständnis wie zu rechten Personen und Tendenzen.

Hier zeigt sich allerdings auch wieder der Widerspruch der Piraten. Hätte es ähnlich Kritik und ähnliche Berichterstattung zu anderen Parteien gegeben, dann wäre diese wahrscheinlich begrüsst worden, und man hätte ordentlich mit gepickt.

Ich warte auf den Tag, wo es die Piraten schaffen Kritik einfach mal so zu nehmen wie sie kommt, und konstruktiv damit umzugehen. Kritik ist eigentlich per se nichts Schlechtes, da kann man sogar dran wachsen. Aber jedesmal das Sandkastenförmchen in die Ecke zu pfeffern und beleidigt tun, dass ist nichts, außer eventuell kindisch und unreif.

Ja, ich weiß, ich werde hierfür wieder Minuse noch und nöcher sehen. Mir ist bewusst, dass Piraten wissen wie man voted. Es ändert aber nichts an den Tatsachen, und eventuell schafft es ja sogar einer, nur einer, der Piraten mal anstatt reflexartig alles von sich zu weisen und sich zu benehmen wie ein Dreijähriger dem man den Lutscher klaut, sich für 5 Sekunden n Kopf zu machen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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24.04.2012 12:50 Uhr von LLCoolJay
 
+4 | -1
 
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Jo, billig: "Er hatte dem SPIEGEL gesagt: "Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933." Später bat er um Entschuldigung."

Da hatte Delius sich deutlich vergriffen. Klar hat er nicht die Parteien verglichen, sondern lediglich deren Aufstieg in der Wählergunst.

Und wenn man es mal genau nimmt sind die Gründe dafür ähnlich.

Als die NSDAP damals aufstieg war das Volk vom 1. Weltkrieg gebeutelt, die Währung Abends nicht mehr das wert was man Morgens noch hart erarbeitet hatte und die Reparationen an andere Staaten taten ihr übriges.
Die Leute haben sich an diejenigen gewandt, die schnelle Besserung versprachen, das Volk war verzweifelt.

Und was ist heute? Eine aufgezwungene Währung die nahe dran ist mit Pauken und Trompeten unter zu gehen, ein 2+2 Parteiensystem bei dem bisher jede Kombination in den letzten 20 Jahren zu einer Verschlechterung beigetragen hat, eine Kanzlerin die abwartet und reagiert statt zu entscheiden und zu agieren und eine nicht demokratisch gewählte Regierung die souveränen Staaten vorschreiben kann was für Gesetze zu erlassen sind.

Die Piraten stehen keineswegs für einen Austritt aus de EU. Aber sie gehen den richtigen Weg (meiner Meinugn nach) und setzen bei dem Schutz des Bürgers an. Bisher ging alles um mehr Wachstum, um Förderung der Wirtschaft, usw.
Die Piraten sehen den Bürger und dessen Freiheit als oberste Priorität.

Und auch jetzt sind viele Bürger verzweifelt und suchen nach einer Lösung, die weder SPD, CDU/CSU noch FDP oder Grüne bringen können.

Ob sie es schaffen? Keine Ahnung. würden sie nächstes Jahr in die Regierung kommen würden sie gnadenlos abstürzen. Dafür sind sie ohne Erfahrung und Berufspolitiker noch nicht bereit.

Aber in die Opposition sollten sie auf jeden Fall. Und wenn sie sich dort bewähren 2017 in die Regierung.
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24.04.2012 12:56 Uhr von Azureon
 
+2 | -2
 
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@ franz.g: Rufmord hat nichts mit freier Meinungsäußerung zu tun!

[ nachträglich editiert von Azureon ]

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