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Schweiz: Archäologen exhumieren Überreste eines Priester aus Dreißigjährigem Krieg

Archäologen haben nun die sterblichen Überreste eines Priesters exhumiert, der im Dreißigjährigen Krieg brutal mordete. Der Priester Georg Jenatsch mordete im Namen des Protestantismus, bevor er zu den Katholiken wechselte und dort noch mehr Blut vergoss.

Nachdem er von früheren Anhängern mit der Axt erschlagen wurde, wurde er in der Kathedrale von Chur beigesetzt. Die Forscher wollen anhand eines 3D-Scans des Schädels oder durch einen DNA-Abgleich mit Nachkommen des Priesters herausfinden, ob es sich tatsächlich um Jenatsch handelt.

Zeitgenössische Porträts sollen mit dem Ergebnis des 3D-Scans verglichen werden. Bei einer Exhumierung 1959 identifizierte der Archäologe Erik Hug die Gebeine als die von Jenatsch aufgrund der schweren Verletzung am Schädel und der Größe des Skeletts.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Schweiz, Krieg, Archäologie, Priester, Überreste
Quelle: www.spiegel.de

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24.04.2012 11:25 Uhr von DerBlup
 
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Mann oh Mann Der Artikel ist ja mal richtig reisserisch geschrieben (aber steht schon so in der Quelle)....

Jenatsch war Freiheitskämpfer. Im 30-jährigen Krieg hat er gegen die Österreicher und Spanier gekämpft. Als dann Graubünden einige Jahre später von den Franzosen besetzt wurde, ist er konvertiert. Damit sicherte er sich die Unterstützung - man staune - von Spanien. Es gelang ihm dann die Franzosen zu vertreiben.

Im Krieg tötet ein Soldat nun mal. Ausserdem waren Schlachten zu dieser Zeit und den damaligen Waffen äusserst brutal. Das hat aber nichts mit "brutalen Morden" zu tun.

Das Grab wurde aber nicht zum ersten Mal geöffnet. Irgendwann in den 1950er Jahren wurde die Überreste schonmal exumiert.

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