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Urteil: Kein Schadensersatz bei missglücktem Tattoo, Tätowierer kann nachbessern

Nach einem Urteil des Amtsgerichts München hat ein Kunde kein Recht auf Schadensersatz, wenn sein Tattoo fehlerhaft gestochen wurde. Der Tätowierer darf seinen Fehler zunächst korrigieren.

Bei einem Tattoo handelt es sich juristisch um einen Werkvertrag. Erst wenn der Fehler nicht zur Zufriedenheit des Kunden nachgebessert wurde, kann Minderung oder Schadensersatz in Betracht gezogen werden.

Geklagt hatte eine 17-jährige Jugendliche, welche sich für 50 Euro ein koptisches Kreuz auf die Innenseite eines Handgelenks tätowieren ließ. Nach etwa einer Woche war die Frau der Meinung, dass das Kreuz schief sei und forderte eine kostenlose Laserentfernung. Der Tätowierer bot nur eine Nachbesserung an.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Urteil, Schadensersatz, Tattoo, Korrektur
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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