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"BILD" wurde Islam-Studie von Ministerium im Voraus zugesteckt

Obwohl einige Amtsträger, inklusive CSU-Bundesinnenminister Friedrich, es im Vorfeld dementiert hatten, kam nun heraus, dass der "BILD" ein Vorabexemplar der Islam-Studie "Junge Muslime in Deutschland" im Voraus zugesandt wurde.

Sie sollte sich damit auf ein Interview vorbereiten. BILD hingegen berichtete vor Veröffentlichung der Studie darüber. "Schock Studie" lautete der Titel und behauptete, entgegen dem Wortlaut der Studie, dass es eine Integrationsverweigerung seitens junger Muslime gäbe.

Allerdings müssen Amtsträger ausschließlich nach Gemeinwohlorientierung handeln. Sie dürfen keine Medien bevorzugen oder ausschließen. Viele Politiker mussten bisher bereits wegen der Missachtung dieses Grundsatzes ihr Amt niederlegen.


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WebReporter: RonVaradero
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bild, Studie, Zeitung, Islam, Ministerium
Quelle: www.migazin.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2012 07:29 Uhr von RonVaradero
 
+6 | -3
 
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In der Quelle findet man viele interessante Details über das Geschehen. Leider kann man bei SN nicht alles wiedergeben.
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24.04.2012 07:48 Uhr von DrGonzo87
 
+16 | -6
 
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Na toll die Politik arbeitet mit der BILD zusammen. Das die Politik gerade der BILD(!) eine Studie über Muslime in Deutschland zusteckt hat schon ein unheimliches "Geschmäckle". Das die BILD wieder Zahlen verdreht ist ja keine News.... ;)
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24.04.2012 08:55 Uhr von General_Strike
 
+3 | -10
 
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viele Muslime sind integriert: Vor allem die Türken gliedern sich ein. Bei Arabern sieht es dagegen übel aus, deshalb sollte man sie nicht mehr nach Europa einwandern oder Familien nachholen lassen.
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24.04.2012 09:38 Uhr von stitch
 
+6 | -4
 
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@News, Strike, Pummeluff, Eigentlich müsste jetzt ein Sturm der Entrüstung losbrechen von all den Leuten, die sich durch die Presse und die Politik immer belogen fühlen. Diesmal ist es sogar bewiesen daß sie belogen wurden. Aber wie auch einige meiner Vorposter beweisen glauben diese Leute lieber eine erwiesene Lüge als eine unbequeme Wahrheit...

Strike: Beweise?

Pummeluff: In welchem der genannten Stadtteile wohnst du oder hast du schon eigene negative Erfahrungen gemacht? In Kreuzberg kann ich deine Wahrnehmung jedenfalls nicht bestätigen.
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24.04.2012 10:20 Uhr von ShyOne
 
+5 | -2
 
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pummelluff: jaaaaa hast vollkommen recht. deswegen kann man sich abends ab 20 uhr in kreuzberg z.b bergmannstr überhaupt nicht blicken lassen ohne eine privatarmee dabei zu haben.
komisch nur das die straßen voller studenten,rentner, touristen, familien , kinder, deutsche und ausländer..... sind und die alle friedlich miteinander leben , essen und feiern.
ehrlich gesagt bin ich auch neugierig aus welchen bezirk in berlin du kommst.
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24.04.2012 10:25 Uhr von RonVaradero
 
+5 | -2
 
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Ist: Kreuzberg nicht für sein Nightlife bekannt? Ab 20 Uhr wirds da bestimmt gefährlich, die ganzen Discotheken und so..unheimlich^^
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24.04.2012 11:07 Uhr von stitch
 
+5 | -2
 
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@Atze: Die Studie ist ja auch stimmig, daß bestreitet niemand. Aber die "BILD" hat sie nicht nur einenTag vorher gehabt, sondern auch noch das Gegenteil von dem reininterpretiert was sie in Wirklichkeit aussagt. Das haben alle Beteiligten bestätigt, sowohl die Wissenschaftler die sie angefertigt haben als auch alle anderen Leser.
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24.04.2012 11:46 Uhr von General_Strike
 
+3 | -5
 
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@stitch: Ein klarer Hinweis wäre beispielsweise das Buch "Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter" von Kirsten Heisig.

Darin beschreibt sie Araber als absolut integrationsfeindlich und Türken als deutlich aufgeschlossener.

Optisch könnt ihr Türken und Araber nicht unterscheiden. Probleme machen meist die zuletzt genannten, obwohl das rein zahlenmässig immer noch viel weniger sind.
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24.04.2012 12:30 Uhr von stitch
 
+5 | -1
 
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strike: Wer kann optisch Türken und Araber nicht unterscheiden?
Ich für meine Teil kann optisch Türken, Kurden, Perser, Marokkaner und Araber sehr gut unterscheiden. Mit mehr Menschen aus dem Orient hatte ich noch nicht zu tun.

Und zu deinem "Beweis": Lies dir mal die Kritiken an Kirsten Heisigs Arbeit durch. Dann komst du sehr schnell darauf, daß zwar ihre Methoden funktionieren, sie fälschlicherweise aber die Herkunft statt der Bildung und der sozialen Umstände als Ursache ausmacht. Und das Araber, die erst in den letzten paar Jahren verstärkt hier her gekommen sind natürlich unter schlechteren sozialen Umständen leben als Türken die seit drei oder vier Generationen hier wohnen ist doch klar.
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24.04.2012 22:24 Uhr von Fabrizio
 
+4 | -2
 
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nur Teile der Studie wurden veröffentlicht: und von Springer wurden sogar Daten manipuliert.
Mit Studien über Muslime ist es wie mit der Bibel:
man kann das Gute herauslesen oder das Schlechte,
Liebe deinen Nächsten oder Töte deine Feinde.
Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) konzentriert sich darauf, vor den bösen Extremisten zu warnen:

http://www.spiegel.de/...

Wenig überraschend: Ablehnung erzeugt keine Gegenliebe
„Diese wahrgenommene Islamfeindlichkeit steht regelhaft einer Identifikation mit Deutschland massiv im Wege“, heißt es. Integration sei ein gegenseitiger Prozess, die Einheimischen sind also genauso verantwortlich wie die Zugezogenen.

Die Islamfeindlichkeit der Deutschen ist real: Die aktuelle Studie verweist auf eine Umfrage: Knapp die Hälfte der Befragten unterschreibt die Aussage, es gebe zu viele Muslime in Deutschland. Es liegt auf der Hand, dass eine solche Haltung durch fortwährendes Dauerfeuer durch die Springer-Presse gefördert wird.

Wen den kompletten Wortlaut der Studie haben will: http://www.fr-online.de/...

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