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Hochspringerin Ariane Friedrich outete Sex-Stalker: Droht nun juristischer Ärger?

Die Hochspringerin Ariane Friedrich hat den Namen und den Wohnort eines Sex-Stalkers ins Internet gestellt (ShortNews berichtete).

Die Meinungen zu dem Handeln der Sportlerin sind geteilt, manche sprechen von legitimer Rache, andere warnen vor einem wütenden Mob. Als angehende Polizeikommissarin müsste Friedrich zudem wissen, dass Persönlichkeitsrechte und Datenschutz heikle Themen sind.

Juristisch könnte die Angelegenheit für Friedrich Ärger bedeuten, denn "wenn der Betroffene zum Anwalt geht, kann das noch ziemlich teuer und unangenehm für die Kommissarin werden", so Strafrecht-Anwalt Udo Vetter.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Sex, Justiz, Stalker, Ariane Friedrich, Hochsprung
Quelle: www.express.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2012 18:31 Uhr von LhJ
 
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das war von vorne herein klar.
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23.04.2012 19:05 Uhr von thatstheway
 
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Nix Neues: in der BRD ist das Opfer der Täter.
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23.04.2012 19:27 Uhr von Justus5
 
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Übrigens Sie hat nur den Namen des Facebook-Accounts offengelegt.
Recherchen ergaben, dass mehrere mit diesem Namen in der fraglichen Stadt wohnen.

Heißt, wer klagt, muss sich jetzt erstmal outen: Ich wars....

Denke, das wird nicht passieren.... ;)
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24.04.2012 01:56 Uhr von fraro
 
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der Überschrift steht, es droht Ärger und im Text, es KÖNNTE Ärger bedeuten.

Wiedermal reisserische Überschrift und kein Fakt - Minus!
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24.04.2012 07:08 Uhr von iarutruk
 
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Gute Aktion von der Friedrichs. So kann man auch Täter fangen.
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27.04.2012 21:26 Uhr von Schwertträger
 
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@iaratruk und Justus5 und thatstheway: Soso, es gab also mehrere mit diesem Namen in der Stadt.
Das heisst also, dass jetzt mehrere Unschuldige durch die blöde Aktion in den Verdacht geraten sind, der Stalker zu sein.
Und wenn sich der echte Stalker nicht outet, bleibt an ihnen etwas hängen.
Und das finden dann auch noch Leute hier gut.

Mann, Mann, Mann, man könnte wirklich glauben, dass Nachdenken weh tut.
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28.04.2012 03:57 Uhr von iarutruk
 
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@Schwertträger Nachdenken tut nicht weh. Aber nicht richtig nachdenken, führt zu solchen schwachsinnigen Aussagen wie die Deinige.

Was wäre denn, wenn sie zur Polizei gegangen wäre? Die Polizei hätte genauso die Unschuldigen verhört, wie den Schuldigen, der aber leugnet.erbunden ist. Wenn alle leugnen, wären dann unter anderem Telefone, Handys und Computer konfisziert und untersucht worden. Sind das denn deiner Auffassung nach keine Unannehmlichkeiten?
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29.04.2012 14:06 Uhr von Schwertträger
 
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@iaratruk: 1.) genau da liegt der Unterschied. Natürlich sind das auch Unannehmlichkeiten. ABER: Wenn die Polizei mich befragt, muss ich das hinnehmen und WILL ich das auch hinnehmen, weil ich ja als Bürger durchaus dafür bin, dass ein Täter geschnappt wird.
Die Polizei ist dabei aber diskret (normalerweise). Das heisst, nachdem die mich aus der Verdächtigenliste gestrichen hat, weiss niemand, dass ich je drauf gestanden habe. Beim jetzigen Vorgehen wird gar nicht erst gefragt, sondern gleich vorverurteilt von den Leuten.

2.) ist es eben Aufgabe der Polizei und nicht das einer blut- und skandalgeilen Gruppe von Stammtischbürgern, sich so eines Verdachts anzunehmen.

3.) ist die Dame, so weit ich das mitbekommen habe, selber bei der Polizei und somit gewissen Vorgehensweisen verpflichtet. Noch dazu ist sie Vorbild bzw. sollte das sein.

4.) riecht das ganz stark nach Selbstjustiz. Unannehmbar bei einer Polizistin.



Wenn also jemand nicht zuende gedacht hat, dann ihr.
Denn das unabwendbare Ergebnis einer solchen Überlegung ist ganz klar, dass man so, wie sie verfahren ist, nicht verfahren kann, darf und sollte.
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30.04.2012 04:00 Uhr von iarutruk
 
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@Schwertträger Zu 1) wo ist da Diskretion, wenn 2 Polizeibeamte mit ihrem Dienstfahrzeug vorfahren und an deiner Haustür klingeln und dich auffordern mit auf die Polizeiwache zu kommen, um eine Aussage zu machen. Wo???

Zu 2) leider kann ich da nicht folgen, was du damit sagen willst.

Zu 3) die Dame hat eine Anstellung bei der Polizei und ist freigestellt, um ihren Sport unter profihaften Bedingungen ausführen zu können. Sie ist eine Polizistin dem Papier nach, aber ohne Ausbildung.

Zu 4) ich kann in diesem Falle keine Selbstjustiz erkennen, da es ja angeblich in dieser Stadt mehrere Bürger mit dem gleichen Namen gibt. Sie hat kein Foto veröffentlicht und ihn auch nicht persönlich verbal angegriffen.
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30.04.2012 20:02 Uhr von Schwertträger
 
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@iaratruk: Zu 1.) Es klingeln aber nicht zwei Polizeibeamte in Uniform an der Haustür, sondern es klingeln zwei Zivilbeamte, die mit einem Zivilfahrzeug vorfahren. Solange nicht gerade der Nachbar horchbereit in Hörweite steht, wenn sie die beiden an der Tür vorstellen, bekommt da niemand etwas mit. Und mit auf die Polizeiwache musst Du auch erstmal nicht kommen. Die Einladung zu einer Vernehmung kommt zudem ohnehin per Post bei so einer "harmlosen" Angelegenheit wie Stalken im Erststadium.

2.) Ganz einfach, eigentlich. Wenn man Die Facebook-Daten des Stalkers veröffentlich, dann macht man das warum? Weil man möchte, dass die Sache öffentlich, also allen zugänglich wird. Das bedeutet dann was? Richtig, dass sich die Öffentlichkeit darum kümmert. Also Leute, die dazu nicht berufen ist. Wie gesagt, ganz simpel, eigentlich.

Zu 3.) Wie weit sie in ihrer Ausbildung gediehen ist, bevor sie freigestellt wurde, weiss ich nicht, aber ich nehme doch an udn gehe davon aus, dass man die Prinzipien des Rechtsstaates bereits in sich aufgenommen hat, BEVOR man sich überhaupt dort bewirbt.

Zu 4.) Es kommt sehr darauf an, wieviele Leute mit dem selben Namen es in der Stadt gibt. Wenn eine Stadt 10.000 Einwohner hat und man sagt, dass da jemand mit dem Profilnamen Müller stalkt, dann kommen so viele in Frage, dass wohl kein Müller ernsthaft belästigt wird. Sagt man aber, dass jemand mit dem Profilnamen Kostonajewski Stalking betreibt, und es gibt in der Stadt nur drei Kostonajewskis, werden garantiert auch alle drei Schaden nehmen.


Dazu kommt evtl. (ich bin mir nicht ganz sicher):
Papierbriefe, die einem geschrieben werden, darf man meines Wissens nach nicht so einfach veröffentlichen. Gleiches dürfte auf in geschlossenem Bereich zurückgelassene Pinboard-Beiträge gelten. Somit ist auch da eine Veröffentlichung problematisch. Wäre das Ganze so einleuchtend, dann wäre es ja nicht umstritten.
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01.05.2012 05:03 Uhr von iarutruk
 
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@Schwertträger Zu 1). Du erzählst hier Dinge, die ich dir ganz einfach widerlegen kann. Vor 18 Jahren habe ich mal betrunken einen Unfall verursacht. Das waren 400m vor meiner Haustüre. Ich bin nach Hause gefahren, um meiner Frau den Fall zu schildern. Mich hat jemand gesehen und hat die Polizei informiert, was auch richtig war. Ich sagte zu meiner Frau, komm lass uns zur Polizei fahren und schon klingelte es an unserer Tür. Als ich die Türe öffnete, schaute ich in 4 Paar Augen. Und 2 der grün gekleideten Herren hielten jeweils eine MP auf meinen Körper. Dies nur zur Diskretion.

Zu 2). Du machst es dir zu einfach, oder du betrachtest die Dinge nicht von allen Seiten. Mach das mal bitte, dann wirst auch du mir, für meinen Teil, recht geben müssen.

Zu 3). Mitnichten. Trainer und Manager bemühen sich, ihre Schützlinge unter die Haube zu bekommen. Dies gilt für Sportarten, wo die Gelder nicht so fließen, wie zum Beispiel beim Motor- und Golfsport beim Tennis oder Fußball. Und da gibt es an und für sich nur die Bundeswehr oder die Polizei, wo die Kandidaten unterkommen können und dies ohne Ausbildung.









Zu 4). Da muss ich dir teileise recht geben. Aber bei Kostonjewski und drei Namensgleichen trifft es nicht drei, die zu Schaden kommen, denn einer davon wird ja wahrscheinlich der Stalker sein. Sind es also nur zwei.

Zu deiner Anmerkung:

Sei mal bitte so wertfrei und beurteile mal, was in Facebook alles veröffentlicht wird. Da ist die Äußerung von der Sportlerin doch wirklich eine der harmlosesten Beiträge. Hier wird eine Begebenheit doch nur von irgendwelchen Leuten aufgeputscht, um Sensation in die dunkle Zeitungswelt zu bringen.
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01.05.2012 13:02 Uhr von Schwertträger
 
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Zu 1.) Nun ja, meine Erfahrungen waren da eben die anderen, die ich geschildert habe. :-)
Das heisst natürlich nicht, dass es nicht auch solche gibt, wie Du sie erlebt hast. Die Bedrohung mit MPs ist, denke ich, allerdings eine Überreaktion. Ich weiss ja nicht, was das für ein Unfall war, aber in den Diensthandbüchern der Polizei steht das so wahrscheinlich nicht.

zu 2.) Welche Seite habe ich denn vergessen? Als ich den Satz schrieb, habe ich mich in das Opfer des Stalkings hineinversetzt. Die Reaktion ist verständlich, aber richtig ist sie deswegen trotzdem nicht.

zu 3.) Ja, das ist mir klar.
Aber wenn ich z.B. als Sportler möchte, dass die Bundeswehr mich sponsort, dann darf ich ja auch kein Pazifist sein. Genauso erwartet man von jemandem, der sich ins Polizeisponsoring begibt, eine 100%ige Identifizierung mit den Gesetzen.
Das beinhaltet dann auch die Hinnahme und Akzeptanz entsprechnder Schelte, wenn derjenige, wie alle anderen auch, diese 100% nicht praktisch umsetzen kann.

Zu 4.) Muss man seine eigenen Ansprüche herunterschrauben, nur weil rund um einen herum noch viel ärgerer Mist betrieben wird?
Sicher fallen ihre Äusserungen noch unter die Harmloseren, aber andere Leute bei Facebook sind nicht solche Personen des öffentlichen Interesses. Und wenn eine solche Person öffentlichen Interesses etwas veröffentlicht, dass auch nur entfernt anstössig ist, dann muss man da gleichfalls energisch mit dem Finger drauf zeigen. Die Leute agieren schliesslich als Vorbilder! Das heisst, die Massstäbe, die man daran anlegt, müssen doppelt so hart sein wie die an Normalbürger.
Man hat Verantwortung für sein Tun!
Das gehört genauso zur Sportausbildung wie der körperliche Teil.

Würdest DU denn auf Facebook irgendetwas veröffentlichen, was irgendwie Probleme hervorrufen könnte? Nein, sicherlich nicht.
Warum also willst Du der Frau mehr Nachsicht entgegenbringen?
Ich verurteile sie nicht für ihren Fehler, ich will nur klar machen, dass es ein Fehler war.

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