23.04.12 14:41 Uhr
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Berlin: Nachhilfelehrer missbrauchte zehn und 13 Jahre altes Kind

Seit letztem Freitag muss sich ein 42-jähriger Mann aus Berlin-Treptow vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, sich an einem Jungen und einem Mädchen sexuell vergangen zu haben, die Opfer, Lisa und Kevin, sind heute zehn und 13 Jahre alt.

Der nicht vorbestrafte Mann gab den Kindern ehrenamtlich Nachhilfe in Mathe und Lesen, im Hort spielte er auch Tischtennis, oder organisierte Radtouren. Besonders für Kevin war er eine wichtige Bezugsperson, für den Jungen war er eine Art Ersatzvater.

Bereits im Jahr 2007 soll es zu den Übergriffen auf Lisa und Kevin gekommen sein, allein den Jungen soll er mindestens zwölf Mal missbraucht haben, doch erst im Sommer letzten Jahre erstattete Lisas Mutter Anzeige gegen den Mann. Ein Urteil wird am morgigen Dienstag erwartet.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Lehrer, Kindesmissbrauch, Nachhilfe
Quelle: www.berliner-kurier.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2012 14:41 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -7
 
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Wenn ich mir das Bild so anschaue, muss ich unweigerlich an den Film "Ein Leben lang kurze Hosen tragen" denken:

--> http://www.kino.de/...
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23.04.2012 15:45 Uhr von fruchteis
 
+4 | -2
 
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Kein Wunder dass es andere so schwer haben, bis sie die Eltern dazu bringen können, ihren Kindern Nachhilfe zu geben, wenn es immer wieder solche Pädos gibt, die die Kinder für ihre eigenen Zwecke missbrauchen. Es ist schon manchmal schwer genug, dass man als Mann unbehelligt an einem Spielplatz vorbeigehen kann. Schuld daran ist nicht, dass es heute mehr Pädophile gibt als früher, sondern dass jeder einzelne Fall in den Medien bis zum Letzten ausgeschlachtet wird. Ich bin zwar auch nicht dafür, solche Sachen zu deckeln, aber die Hysterie greift oft um sich, manchmal noch nach Jahren, wenn dann ein Fall erst verhandelt wird, der schon zur Zeit der Tat in den Medien breitgewalzt wurde. Und es ist Wasser auf die Mühlen irgendwelcher Rechtsextremer, die ihren Kampf gegen Kinderschänder für die Werbung für ihre Ziele missbrauchen, um ihre Klientel zu erweitern.

@NeoCortex: Ein Kindesmissbrauch ist wohl kein Kapitalverbrechen? Außerdem werden längst nicht alle Täter von der Justiz schonend behandelt, und die meisten, die Copyrightverstöße begehen, kommen mit Geldstrafen davon. Aber diese Legende, dass Kinderschänder und Mörder angeblich generell milder betraft werden als sogenannte "Raubkopierer", hält sich eben knallhart, obwohl es gar nicht der Fall ist.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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23.04.2012 16:48 Uhr von fruchteis
 
+4 | -1
 
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@NeoCortex: Das bei kino.to sind ja auch Größenordnungen... Da dreht es sich um ein paar Millionen Dollar bzw. Euro Schaden. Da ist es kein Wunder, dass eine hohe Strafe angesagt ist.

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