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Formel 1: Nach Bahrain - Michael Schumacher ist sauer über miese Reifen-Regel

Michael Schumacher landete im Rennen von Bahrain auf dem zehnten Platz (ShortNews berichtete). In einem Interview ärgerte er sich nun über die seiner Meinung nach miese Reifen-Regel.

"Man sollte sich die Frage stellen, ob die Reifen eine solche Rolle spielen sollten oder ob sie es erlauben sollten, dass jeder Fahrer seine Leistung gleichmäßig abrufen kann", ärgert er sich.

Laut seiner Aussage würden die Fahrer mit 60 oder 70 Prozent der Geschwindigkeit durch die Kurve fahren, weil sie Angst davor haben, dass es sonst die verschleißfreudigen Reifen zerfetzt.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Formel 1, Formel, Michael Schumacher, Regel, Reifen, Bahrain
Quelle: www.motorsport-magazin.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2012 08:31 Uhr von Pilot_Pirx
 
+11 | -1
 
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diese Reifen: sind doch eh´ (unbeabsichtigt) eher Negativwerbung für Pirelli
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23.04.2012 08:52 Uhr von rolf.w
 
+9 | -1
 
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@Pilot_Pirx: Wieso Negativwerbung? Pirelli liefert, was die F1 Bosse wollen. Reifen bei denen man nie genau weiß, wann sie um sind. Es soll das Rennen spannender machen. Kling ja auch einleuchtend. Nachtanken dürfen sie nicht mehr und die Reifen sollen über die Strategie entscheiden. Pirelli könnte auch einen Reifen anbieten, der das ganze Rennen hält, das will man aber gar nicht.
Ob es nun wirklich sinnvoll ist den Reifen eine so entscheidende Rolle zuzugestehen ist eine andere Frage.

Mir persönlich geht bei den Rennen "die Reifenfrage" mächtig auf den Zeiger. Nicht der Fahrer oder das Auto stehen im Mittelpunkt, nein, die Reifen sind es, über die in jeder Runde gepseudofachsimpelt wird.
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23.04.2012 08:57 Uhr von rolf.w
 
+0 | -23
 
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23.04.2012 09:58 Uhr von Devils_Eye
 
+0 | -16
 
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23.04.2012 13:05 Uhr von Blubbermax
 
+8 | -0
 
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Ich stimme der Einschätzung von MS zu. Natürlich muss jedes Team zusehen, dass der Wagen möglichst schonend mit den Reifen umgeht. Aber die bisherigen Rennen haben gezeigt, dass der Reifenverschleiß praktisch unkalkulierbar ist und dadurch die Kräfteverhältnisse Künstlich beeinflusst werden. Button z.b. hat sich bereits in Runde 9 frische Reifen geholt. Attackieren kann man da auch nicht wirklich, zumindest nicht Rundenlang, da sonst die Reifen noch schneller hinüber sind. Die Reifen haben in diesem Jahr eindeutig einen zu hohen Einfluss auf das Renngeschehen und verzerren das Kräfteverhältnis zu stark. Gewinnen sollte derjenige mit der besten Auto/Fahrer Kombination. Wenn dann Mercedes z.b. im Rennen nur 70% vom Potential abrufen kann, dann ist das bestimmt nicht im Interesse der Teams. Ich möchte gern zwei kämpfe am Limit sehen. Aber das kann sich bei der Reifensituation keiner erlauben. Und das geht unterm Strich nicht nur MS so. Das Anti-MS gehabe ist hier völlig fehl am Platz, denn die Einschätzung ist völlig Korrekt. Wenn das die nächsten Rennen so weitergehen, dann werden sich auch noch andere zu Wort melden. Da bin ich mir Sicher
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23.04.2012 13:37 Uhr von Edelbert88
 
+15 | -0
 
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Der Mann hat knapp 300 GP gefahren und hier finden sich tatsächlich noch Trolle, die seine Analyse in Frage stellen (die übrigens von so ziemlich allen Fahrern gestützt wird).

Die Formel 1 ist momentan reines Glücksspiel, alles nur "for Show". Ziemlich arm.
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23.04.2012 15:25 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -0
 
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Ich geh noch einen: Schritt weiter.
Ich finde, dass dahingehend die FIA sogar mit dem Leben der Fahrer spielt.
Gerade wenn man nicht genau weiss, wie verschleißstark die Reifen sind und man quasi "auf Watte" fahren muss, finde ich es ärgerlich, dass die Formel1 mehr und mehr zu einem Taktikspielchen mutiert.
Wo bleibt hier denn der Sport, wenn man sich auf 4 wichtige "Grundpfeiler" (Reifen) vom Rennen nicht mehr 100%ig verlassen kann, die einem im Ernstfall sogar das Leben kosten können?

Ich fand gerade die Reifenwechsel sinnvoll, welche durchaus so manche Rennen sehr interessant machten.

[ nachträglich editiert von SN_Spitfire ]
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23.04.2012 22:46 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -0
 
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Ich liebe diese unqualifizierten Aussagen von so manchen Couch-Potatoes....

Schumacher war deshalb so erfolgreich, weil er sein Auto am Limit bewegen konnte. Das ist inzwischen nicht mehr möglich, erst durch die schmaleren Vorderreifen, jetzt durch diese Papp-Mischung von Pirelli. Von den Spielereien DRS und KERS rede ich gar nicht erst. Erst macht man die Autos langsamer, dann mit solchen Spielereien wieder schneller....

Für die Reifen darf man Pirelli keinen Vorwurf machen, die können recht gute Reifen bauen, die auch lange halten und viel Grip liefern. Nur will das die FIA eben nicht. Einen Reifen, der ein ganzes Rennen mit maximaler Performance hält, kann weder Pirelli noch Bridgestone oder Michelin herstellen.

Kann mir keiner erzählen, dass es auch nur einen Rennfahrer im Feld gibt, der sich freut so rumeiern zu müssen. Wenn sogar dem Reifenflüsterer Button mit seinem weichen Fahrstil ein Reifen platt geht, dann stimmt irgendwas nicht. Ich weiß nicht, warum ein kaputter Reifen das Rennen interessant machen soll, wenn der bessere Fahrer um ein gutes Ergebnis gebracht wird oder überhaupt gar nicht seine Leistung abrufen und zeigen kann.

Sehen wir´s doch auch mal so: Hätte Räikkönen nicht nach dem einen einzigen Angriff auf Vettel seine Reifen ruiniert und wäre sein letzter Reifensatz nicht so schlecht gewesen, hätte er Vettel auch noch weiter unter Druck setzen können. DAS wäre Spannung gewesen, die durch fahrerisches Können entsteht und nicht künstlich durch fade Reifen.

Ich möchte auf alle Fälle Rennsport sehen, und nicht wer auf seine Reifen am besten aufpassen kann. Öko-Fahrtrainings gibts beim ADAC....

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