23.04.12 07:08 Uhr
 6.412
 

"Prince of Persia": Quellcode von 1989 wiedergefunden

Jordan Mechner ist der Entwickler des Computerspiels "Prince of Persia". 1989 wurde "Prince of Persia" zum ersten Mal veröffentlicht und war das erste von einer ganzen Reihen von Spielen mit diesem Titel. Mechner glaubte lange, dass der Quellcode des Spieles von damals verloren sei.

Wiedergefunden hat er die Originaldiskette von 1989 aber in einer Kiste, die ihm sein Vater schickte. Da es jedoch schwierig ist, alte Datenträger auszulesen, holte er sich aus Angst, den Quellcode zu zerstören, Hilfe von Experten.

Der mit Hilfe von Experten geretteten Quellcode wurde auf Github.com veröffentlicht. Jeder darf den Code studieren, solange nicht die Markenrechte von "Prince of Persia" verletzt werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: RonVaradero
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Veröffentlichung, Prince, Prince of Persia, Quellcode
Quelle: www.zeit.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.04.2012 07:54 Uhr von Jaegg
 
+5 | -53
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
23.04.2012 08:07 Uhr von Schaumschlaeger
 
+10 | -1
 
ANZEIGEN
Link zum Code: http://preview.tinyurl.com/...

Viel Spaß beim Studieren ;-)
Kommentar ansehen
23.04.2012 08:27 Uhr von hans_peter003
 
+23 | -3
 
ANZEIGEN
@Jaegg: wenn eine Diskette nicht unter optimalen Lagerbedingungen gelagert wird, kann sie auch schon nach ein paar Jahren unlesbar sein. Die maximale Haltbarkeit der Daten von 20 Jahre schafft man mit einer Diskette nur unter optimalen Lagerbedingungen - abgeschirmt von Feuchtigkeit, Magnetismus und wärme. Wie will man wissen unter welchen Bedingungen die Diskette gelagert wurde, wenn sie Jahrzehntelang verschlampt war?

Wenn man sie nach so langer zeit in ein stinknormales Floppylaufwerk steckt, kann man sie auch gleich in den Schredder stecken...

[ nachträglich editiert von hans_peter003 ]
Kommentar ansehen
23.04.2012 08:40 Uhr von RegenCoE
 
+11 | -1
 
ANZEIGEN
@Jaegg: Gerade bei alten Datenträgern ist der Verlust von Daten eine durchaus beständige Gefahr - nicht umsonst gibt es inzwischen den Beruf des Datenarchäologen (kein Witz, die gibts wirklich). Alte Floppies, Magnet- oder Datbänder können aufgrund schlechter Lagerung, elektromagnetischen Feldern oder ähnlichem beschädigt sein und beim Versuch, sie einfach in ein uraltes Laufwerk zu stecken beschädigt werden, sodass die Daten anschließend nicht mehr ausgelesen werden können.

Edit: Hier der Link zum Wikipedia Artikel über Data Archaeology: http://en.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von RegenCoE ]
Kommentar ansehen
23.04.2012 11:44 Uhr von hans_peter003
 
+7 | -3
 
ANZEIGEN
von wegen ich schreib mist, diese werte sind alles empirisch ermittelt. die maximale lebensdauer wurde je nach hersteller mit 10-30 jahren angegeben. man kann gar nicht wirklich sagen wie viel jahrzehnte so eine floppy die daten speichert, so lange gibt es disketten noch gar nicht.

und klar, man hat mitten im sommer nichts besseres zu tun ALS ALLE seine alten floppy disks zu checken, pass besser selber ma´ auf dass du net das netz mit unwissenheit zumüllst.

auf jeden fall ist jeder flexibl/magnetischer speicher ein datengrab.

[ nachträglich editiert von hans_peter003 ]
Kommentar ansehen
23.04.2012 17:46 Uhr von gmaster
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dann kann man sich wohl bald auf homebrew portierungen freuen.
Kommentar ansehen
23.04.2012 18:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Da ich ja auch "analoge" Daten rette kann ich euch eins sagen: Nichts geht schneller kaputt als CDs und DVDs.
Selbst Gold-CDs mit 200 Jahren angegebener Haltbarkeit mussten wir von 1995 bereits zu zig-tausenden retten. Das liegt nach unserem Ermessen an den schlechten CD-Brennern von damals.
Musikarchive retten derzeit ihren CD-Bestand. Alle anderen Tonträger haben noch Zeit.
Interessanterweise überleben Tonbänder von 1960 ohne nennenswerte Störung, selbst bei feuchter Lagerung im Keller. Selbst auf dünnem Draht aufgenommener Ton spielt heute noch (Webster Drahttongerät um 1935). Neuere DAT und MiniDisc machen bereits die ersten Probleme.
Kommentar ansehen
23.04.2012 18:24 Uhr von gmaster
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ThomasHambrecht: Das stimmt, der richtige Brenner ist ein sehr wichtiger Aspekt. Das sollte man nicht unterschätzen. Auch das richtige Brennen ist wichtig.

Ich empfehle die Brenner von der Marke TSST (Toshiba Samsung Storage Technology Cooperation) oder auch Samsung Brenner. Die Brenner von LG kann ich eher abraten. LiteOn habe ich auch früher genutzt aber kann diese leider auch nicht bewerten, außer, dass die Rohlinge von vor 8 Jahren noch lesbar sind (Aldi Rohlinge)
Kommentar ansehen
23.04.2012 20:23 Uhr von ksros
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das gute alte: 8-Bit ASM. Das wird in Zukunft wieder enorm an Wichtigkeit erlangen, denn schließlich scrollt auch 8 Bit Code vor Terminators internen Auge. :)
Kommentar ansehen
23.04.2012 22:50 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Jaegg: gehe ich recht in der Annahme, dass du nie eine Diskette benutzt hast? Denn wenn ja, dann solltest du wissen, dass sie so schon oft genug im Eimer waren, da hat es gereicht wenn du sie schief angesehen hast.
Kommentar ansehen
24.04.2012 12:09 Uhr von Maglion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Disketten: Ich habe vor einigen Jahren eine Kiste alter Amiga-Disketten auf dem Dachboden gefunden und da war nahezu keine mehr lesbar. Teilweise war noch das Verzeichnis aufrufbar, aber die einzelnen Dateien waren Müll und genau da landete die Kiste auch.

Allerdings hatte ich auch schon 5,25" Disketten in den Händen, die ohne Probleme lesbar waren, die hatten auch eine deutlich geringere Speicherdichte, als die späteren HD-Disketten.

Es kommt oft auf die Lagerung an und die Amiga-Disketten lagen auf einem nicht isoliertem Dachboden, da hatte es im Winter bis zu -10°C und im Sommer über 40°C. Die 5,25" Disketten, die in Ordnung waren, stammten aus einem Archiv der Bundeswehr - dort gab es weder große Temperaturschwankungen, noch Sonnnenlicht oder gar magnetische Felder.

Im heutigen, normalen Umfeld in einer Wohnung, herrschen oft ungünstige Bedingungen für magnetische Datenträger, da wir überall kleine und große magnetische Felder haben.

Ich denke, dass bei alten Disketten auch das Material an sich ein Problem ist, denn jeder Kunsstoff altert und wird irgend wann mal spröde. Man darf ja auch nicht vergessen, das Disketten einem enormen Preisdruck unterlagen und die Hersteller an allen Ecken sparen mussten, was sich bestimmt auch auf die Haltbarkeit ausgewirkt hat.

Als PC-User seit Anfang der 80er, erinnere ich mich noch sehr gut an den hohen Verschleiß an Disketten, denn gerade Disketten unterlagen bei häufiger Benutzung einem Mechanischem Verschleiß - gerade die echten Floppys (5,25" und größer). Es kam oft vor, dass bei einem Satz Disketten z.B. von Windows, immer mal wieder mitten bei der Installation eine Diskette nicht mehr lesbar war. Wer sie oft nutzte, der hatte die original Disketten nur, um von ihnen Kopien für den täglichen Einsatz zu ziehen - damals war ein Admin noch ein echter Diskjockey ! :-D

Für einen Büro-PC mit Windows + Word + Excel + Access + Treiber + diverse Tools hatte man oft einen Berg von über 50 Disketten vor sich liegen, was läppischen 70 MB entsprach ! :-D

[ nachträglich editiert von Maglion ]
Kommentar ansehen
24.04.2012 16:55 Uhr von bigpapa
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Immer diese Halbweisheiten: nur mal so zum Nachdenken.

Disketten werden mit mechanischen !! Geräten beschrieben.

Grundsätzlich gibt es dabei 2 Probleme.

1. Solange eine Diskette (oder andere Datenträger) in den Gerät gelesen werden, was sie auch beschrieben hat, ist die Chance das dieser Datenträger gelesen werden kann, mehr als 3 x so hoch (nach meiner Privaten Erfahrung). Der Grund liegt darin das nur das Gerät was sie geschrieben hat, auch die perfekte Lesespur fahren kann. Andere Geräte haben da (genormte) Toleranzabweichungen die schon zu Lesefehlern führen können. Kommt sogar heute noch bei gebrannten CD ´s /DVD ´s vor.

2. Die Magnetschicht kann durch Abrieb zerstört werden. Da eine Floppy-Disk intern ein "Fell" hat, kann es passieren das die Magnetschicht sich von diesen "Fell" abreiben lässt.

Falls mir das einer nicht glaubt, kann er wenn er noch ein Cassettenrecorder hat, mal seine Gummi-Andruckrolle feucht abwischen. :) Er wird danach feststellen, das seine Musikcassette wesentlich heller und besser klingt. Je schneller sich der Ton dann wieder ins Dumpfe wandelt, je schneller wird seine Musikcassette sterben.

Wenn ich wie dieser Typ da, nur ein einziges wertvolles Exemplar habe, wäre es mir auch die paar 100 Euro wert, die ein Experte nimmt, um den Datenträger in ein modifizierten Laufwerk auszulesen.

Davon abgesehen, gibt es in DE sogar schon Spezialfirmen, die sich darauf spezialisiert haben, alte Datenträger zu kopieren, weil die Hardware die sie geschrieben hat, so selten ist, das sie selbst bei ebay kaum / bis gar nicht aufzutreiben ist.

Gruß

BIGPAPA
Kommentar ansehen
24.04.2012 20:04 Uhr von Maglion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@bigpapa: Genau so sieht´s aus !

Zum Thema Datenträger Beschädigung, sollte man auch noch bedenken, dass z.B. alte Diskettenlaufwerke oft schon Jahre in irgendeinem Ecke rumliegen und vor sich her gammeln und natürlich auch verschmutzen und dieser Schmutz wirkt dann wie Schmiergelpapier, wenn er mit einem Datenträger in Verbindung kommt.

Refresh |<-- <-   1-13/13   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?