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Wahlen in Frankreich: Rechtsextreme erhalten 18,3 Prozent

Am Sonntag wurde in Frankreich der neue Präsident gewählt. Dabei lag Amtsinhaber Nicolas Sarkozy knapp hinter Herausforderer François Hollande. Die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen war überraschend stark.

Auf Le Pens Rechtspartei Front National entfielen 18,3 Prozent der Stimmen. Ihre beiden stärksten Gegner hatten nur jeweils zehn Prozent mehr Wähler für sich gewinnen können.

Die Wahlbeteiligung lag mit 80 Prozent etwas niedriger als 2007. Jetzt entscheidet eine Stichwahl darüber, wer der nächste Präsident wird. Hollande werden dabei deutlich bessere Chancen eingeräumt als Sarkozy.


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WebReporter: General_Strike
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Frankreich, Wahlen, Rechtsextreme
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2012 07:09 Uhr von General_Strike
 
+9 | -5
 
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Linke bei 11%: Die Zahl wollte ich nicht unterschlagen, auch wenn sie keine Rolle spielt.

Für die nächste Wahlrunde wird jetzt besonders wichtig, ob Front National einem der Kandidaten eine Wahlempfehlung gibt. Sarkozy kann damit anscheinend nicht mehr rechnen.
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23.04.2012 07:53 Uhr von DerMaus
 
+2 | -1
 
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Eine Wahlempfehlung von Le Pen für Sarcozy ist unwahrscheinlich und nur rund 50% der Le Pen Wähler wollen ihr Kreuzchen für den amtierenden Kandidaten machen.

Auf der anderen Seite haben die übrigen "unterlegenen" Parteien ihre Wähler bereits aufgefordert ihre Stimme in der Stichwahl Hollande zu geben.
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23.04.2012 08:43 Uhr von usambara
 
+7 | -13
 
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Nicolas Sarkozy wird wohl eine Schmutzkampagne gegen Ausländer, Muslime, Klein-Kriminelle & Europa fahren, um rechte Wähler abfischen- obwohl er selber Immigrant vom Balkan ist und jüdische Vorfahren hat.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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23.04.2012 09:16 Uhr von LLCoolJay
 
+8 | -2
 
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Eine Entwicklung: zeichnet sich da ab.

Selbst wenn die EU die Währungskrise und Überschuldung einiger Mitgliedsstaaten übersteht zeichnet sich doch eine deutliche Tendenz dazu ab, dass die Bürger einiger Staaten wieder mehr Souveränität wollen.
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23.04.2012 10:18 Uhr von General_Strike
 
+3 | -6
 
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@Desert-crusher2: Unter Marine Le Pen würde Frankreich zum Wohle der Franzosen einen sehr viel grösseren Einfluss in Europa ausüben.

Länder wie Griechenland würden dadurch derart unter Druck gesetzt, dass sie die EU am Ende mehr oder weniger freiwillig verlassen.

Das würde bedeuten:
- Anarchie / Bürgerkrieg in Griechenland
- Reichtum in Westeuropa
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23.04.2012 12:24 Uhr von linuxu
 
+4 | -3
 
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@General_Strike: erkläre mir mal
Warum ist man rechtsextrem, wenn man gegen Islamisierung ist?
Warum ist man rechtsextrem, wenn man die Interessen der eigenen Bürger und des eigenen Landes an erste Stelle setzt?

Es kotzt mich an was diese idiotische gleichgeschaltete linken Presse in Deutschland verbreitet.
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23.04.2012 12:56 Uhr von omar
 
+3 | -2
 
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@linuxu: Rechtsextrem wird oft mit Rechtskonservativ verwechselt, bzw. man wirft alle in einen Topf. National und sozial klingt halt leider nach Vichy/Adolf...

Ich finde es nicht verwerflich, wenn Bürger/Parteien an erster Stelle an die eigenen Bürger denken. Was ich aber inakzeptabel finde, ist die Tatsache, dass man bei den Bürgern zw. ethnischer und kultureller Abstammung unterscheidet.
Wenn jemand gut integriert ist, sollte ihm das gleiche Wohlwollen zugestanden werden. Eine Abgrenzung finde ich assozial.

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