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Iran: Bau eines Klons der US-Drohne hat begonnen

Wie iranische Medien nun berichten, hat die islamische Republik mit dem Bau eines Klons der US-amerikanischen Drohne "RQ-170 Sentinel" begonnen. Ein Exemplar davon wurde im Dezember 2011 in den eigenen Besitz gebracht.

Die Revolutionsgarde sei gerade noch dabei, Teile der Software zu decodieren. General Amir Ali Hajizadeh sagte, dass die iranischen Experten die Komponenten und Programme voll verstehen würden.

Diese Woche hatte Teheran außerdem verkündet, dass mehrere Staaten Interesse an den Informationen der Drohne gezeigt haben. Am meisten sollen sich Russland und China dafür interessiert haben.


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WebReporter: deenewsss
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Iran, Bau, Drohne, Klon, Nachbau
Quelle: rt.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2012 15:14 Uhr von Acetyl
 
+6 | -8
 
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Sorry, aber: wenn ich gerade begonnen habe, die SW zu decodieren, bin ich zum Klon noch ziemlich weit weg...
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22.04.2012 15:18 Uhr von Sir_Waynealot
 
+5 | -3
 
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@Acetyl: das ist ja nur die sw

zuerst müssen die das teil nachbauen!
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22.04.2012 15:35 Uhr von netzantichrist
 
+5 | -3
 
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wieso? Hardware lässt sich viel leichter kopieren,die können sie längst bauen oder organisiert haben,
die software,gilt es nun erstmal zu knacken,und zu verstehen,
sind ja schließlich seperate teams...

am besten eine open-source-drohne draus machen,und alles ins netz über sie stellen,das würde die amis am meisten schmerzen....
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22.04.2012 15:47 Uhr von ElChefo
 
+6 | -6
 
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"So verfügten die Iraner nicht über die Satelliten, die zur Kommunikation mit der Drohne notwendig seien. "Das bedeutet, dass sie mit einem solchen Gerät bestenfalls eine Runde um den Block fliegen könnten", meint Lange. Auch über andere Technologien besäßen die Iraner nicht selbst - weder ein Strahltriebwerk, das eine RQ-170-Kopie antreiben könnte, noch tiefere Stealth-Kenntnisse.

"Um das gesamte System nachzubauen, genügt es nicht, das Original auseinanderzunehmen und die Teile zu analysieren", sagt Lange. "Man muss die Technik verstehen." Die Iraner aber hätten bisher nur kleine taktische Drohnen mit Propellerantrieb gebaut. "Von dort aus ist der Weg zu einer Stealth-Drohne mit Strahlantrieb noch weit", so Lange. Bisher seien die Iraner wohl allenfalls in der Lage, ein Fluggerät mit dem Aussehen einer RQ-170 zu bauen - "nicht aber mit ihrer Funktionalität"."

...es spricht zu Ihnen: Stefan Lange, EMT Penzberg.

http://www.spiegel.de/...


....für Open Source Flieger, die nicht gleich jeden Geldbeutel sprengen geschweige denn ingenieurstechnische Vorbelastungen erwarten lassen, sollte man dann doch eher Richtung Black Sheep oder Conrad schauen.
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22.04.2012 15:47 Uhr von SNnewsreader
 
+0 | -11
 
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22.04.2012 16:03 Uhr von bigJJ
 
+6 | -3
 
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witzig... die iraner haben das nicht, die haben jenes nicht, die können keine drohne bauen, weil sie keine stahlktriebwerke verstehen/besitzen...

außerdem ist das ganze ja hochtechnologie und da können die nix mit anfangen...

übrigens verstehen die iraner auch nicht, wie man mit RSA verschlüsselte GPS-Signale (dazu gab es auf cryptome.org eine ganze menge) knacken oder wie sie eine HOCHMODERNE drohne der USA kapern und (fast) unbeschadet auf einem eigenen flugplatz landen können.
die sind viel zu zurückgeblieben, diese affen.

still...
it happened.

wenn die chinesen und die russen interesse an dem gerät haben, dann werden die alles daran setzen, dass der iran ingesamt einen erfolg damit hat. und dazu wird auch zählen diese hochmodernen nur den usa bekannten stahltriebwerke an den iran zu liefern und alles was sonst noch so fehlt...

aber halt... ich hab ja vergessen. auch die russen und chinesen sind affen und technologisch unterentwickelt.

edit:
im übrigen müsste man sicherlich auch bedenken, warum rt.com genau so etwas schreibt, was ist der sinn, dass genau so etwas geschrieben wird.
einschüchterungsversuche der westlichen mächte, den iran nicht zu unterschätzen? spiel auf zeit?
rt.com ist ja bekanntlich ein propagandasender. die chinesen und russen sind tendenziell mehr auf der seite des iran als auf "unserer" seite.

[ nachträglich editiert von bigJJ ]
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22.04.2012 16:08 Uhr von bigJJ
 
+2 | -1
 
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man kann ja den webster tarpley als verschwörungstheoretiker etc hinstellen - wird ja immer schön gemacht - manch einer meint sogar, dass das das beste mittel gegen solche unliebsamen kritiker ist...

und trotzdem hat der mann immer wieder gezeigt dass er weiß, wovon er redet:
http://www.spiegel.de/...
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22.04.2012 16:27 Uhr von netzantichrist
 
+4 | -1
 
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@SNnewsreaderfeeder: lese meinen text,und vielleicht,aber nur vielleicht,
wenn du vom hohen roße steigst,verstehst du ihn auch...

bitte benenne dich in "SNnewsreaderundnixversteher" um,danke...

mit anzüglicher verachtung

[ nachträglich editiert von netzantichrist ]
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22.04.2012 16:28 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+5 | -1
 
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Hehe: Die Software sollten sie nicht zu genau kopieren, bringt ja nix wenn das Teil im Feindlager landet und geheime Informationen verrät *g
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22.04.2012 16:51 Uhr von magnificus
 
+4 | -2
 
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Die können doch nix. Ach halt, Atombomben bauen ist nicht so anspruchsvoll, das können sie.

Das mag vllt nur Show sein, andererseits widerspricht die These darüber, was sie können und was nicht, doch der allgemeinen Propaganda der westl. Welt, dass sie an Atombomben und Langstrecken Raketen fummeln.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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22.04.2012 17:03 Uhr von bigJJ
 
+4 | -1
 
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Der Spiegel hat ja auch einen Artikel dazu, den ein SN-Leser in den ersten 5 Kommentaten aufgegriffen hat:
http://www.spiegel.de/...

Dort steht u.a. auch, dass der Iran damit im besten Fall "nur um den Block fliegen" könnte. Somit ungefährlich. Begründung: Der Iran würde nicht die Satelliten im All haben, um die GPS-Verbindung bzw. Verbindung mit der Zentrale zu gewährleisten. Insofern alles Müll, was die Iraner machen.

Aber ich verstehe nicht, warum hier und bei den Qualitätsjournalisten vom Spiegel nicht angemerkt wird, dass wir ein globales Dorf sind.
Brauchen die Iraner eigene Sateliten?

Nein brauchen sie nicht. Russen und Chinesen haben genug eigene - sogar total vom GPS unabhängige (GLONASS). Reicht den Iranern vollkommen aus.
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22.04.2012 17:18 Uhr von ElChefo
 
+2 | -5
 
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bigJJ: GLONASS ist russisch. Die Chinesen nutzen ihr eigenes System, KOMPASS genannt.
Aber es geht dabei ja nicht nur um Navigation (...die nur teilweise über GPS läuft, zumeist wird eine Kombination aus Trägheitsnavigation, Funkpeilung, Geländedatenabgleich und eben GPS verwendet) sondern auch um Kommunikation.

Äusserst fraglich, ob die Iraner sich "eben mal" Satellitenkapazität von Russen oder Chinesen pachten um ihre Drohnen zu steuern bzw. Bilddaten zu versenden. Bei den zu erwartenden Datenvolumina dürfte eine gar nicht unbedeutende Summe zusammenkommen.
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22.04.2012 17:40 Uhr von bigJJ
 
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Jo, ich weiß, jeder der was auf sich hält nutzt ein unabhängiges, wo der "Feind" im Notfall nicht eingreifen kann. Europa bastelt ja auch an Galileo.

Ich fände es gar nicht so abwegig, wenn die Iraner diese Technologie selbst verarbeiten und/oder an die Chinesen und/oder Russen weitergeben im Tausch für deren Ergebnisse und/oder Zugang zu deren Nav-Systemen. Sicherlich wäre der Iran dann abhängig von den Russen und/oder den Chinesen, was die Navigation der Drohnen etc angehen würde, aber immernoch besser als sie gar nicht zu nutzen. NAVSTARGPS werden sie kaum nutzen dürfen.

Der Iran lässt sich auch von den Russen die ein oder andere Komponenten für die Atomkraftanlagen liefern, die paar Zugangsschlüssel zu GLONASS wären da vielleicht nicht so das Problem. Auch nicht die dafür nötige Hardware - falls sie sich nicht schon längst haben.

Der Iran in dieser Region mit dieser Technologie würde das Hegemonialstreben der USA doch ganz arg zurückwerfen. Das wäre doch genau das, was die Russen und die Chinesen im Sinne haben.

Komplizierte Sache bleibt kompliziert. Sicherlich ist der Nachbau so einer Drohne hard- und softwaretechnisch alles andere als simpel. Aber nicht unmachbar, so wie es der Sprecher des Drohnenherstellers im Spon-Artikel darstellt.

EMT Penzberg arbeitet mit dem DoD zusammen. Deren Drohnen sind in Afghanistan unterwegs. Wie es scheint arbeiten die auch an derne militärischen Drohnen - zumindest an bestimmten Komponenten.

Wäre ich irgendwie in die Produktion solcher Drohnen beteiligt und würde der Iran mir sie vor der Nase wegklauen - was würde ich dann der Presse sagen?

Ich würde sagen, dass der Iran es nie schafft diese Drohnen nachzubauen. Wenn ich das Gegenteil behaupte, dann zeige ich indirekt, dass es offenbar Probleme bei der Software/hardware der eigenen Drohnen gibt und sie deswegen gekapert werden konnte. Das wäre doch schlechte PR.
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22.04.2012 17:57 Uhr von ElChefo
 
+1 | -4
 
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bigJJ: Naja, also, so dramatisch würde ich das gar nicht sehen, und der Lange ist auch nicht der Typ, der so etwas markttechnisch derart ausschlachten würde. Was würde es ihm auch bringen? EMT arbeitet in einem vollkommen anderen Nutzersegment als es durch den Sentinel abgedeckt würde mit vollkommen anderen Spezifikationen - siehe Produktpalette: Kein einziger MALE/HALE-Typus.

Er spricht ja auch aus Erfahrung, schliesslich wurden schon einige Lunas, Aladins, x-Copter und auch KZOs (Fa. RDE) in Afghanistan verloren.

Ein KZO ist wohl über Pakistan in Teilen nach China gegangen, eine Luna sollte dem pakistanischen Geheimdienst verkauft werden, allerdings ohne zu wissen, das die Pakistanis schon lange Block-2-Modelle im Arsenal hatten und insofern das deutsche Beutegut out of date war.

Insgesamt halte ich die Einschätzung, das sie sehr wohl so etwas bauen könnten, allerdings nicht mehr als den angesprochenen "Flug um den Block" schaffen würden - also, auf mittlere Frist - für am glaubwürdigsten. Es ist ja nicht umsonst so, das die Entwicklung solcher Geräte so lange dauert. Am Ende werden auch die Iraner vor dem Problem stehen, das man zwar strukturtechnisch einen ähnlichen Flieger gebaut hat, der allerdings dann wieder keine Stealth-Technik aufweist oder nicht so stabil fliegen kann oder halt nicht die Payload aufweisen wird.

Natürlich bringt es immer einen Technologieschub, wenn man die Finger an überlegenes Material legen kann, aber "haben" ist nicht gleich "machen können". Gerade in dieser Technologiesparte ist Reverse-Engineering mit gigantischen Problemen verbunden, einerseits wie erwähnt, die Gewichtsproblematik wenn man nicht fertigungstechnischen Zugriff auf (Oberflächen-)Materialien hat und andererseits natürlich der enorme äussere Druck, weil man sich absolut bewusst ist, das alles, was man tut sofort ein Politikum ist. Wäre ich Iraner, ich würde über meine Fortschritte und Rückschläge absolut gar nichts verlauten lassen. Auch nicht über irgendwelche Dritt-Länder-Angebote. Spekulationen würde ich allen anderen überlassen. Damit wäre meiner Sache am meisten gedient, keiner weiss nichts und ich kann am Ende mit der grossen Überraschung aufwarten. Die würde dann nebenbei auch gross bleiben, wenn sie sachlich nur ein kleiner Schritt wäre.


...ehrlich gesagt:
Ich würde bildlich gesprochen meine linke Hand für einen Tag mit CAN-Analyzer, Auswertegerät und dem Flugschreiber der Drohne geben ;-) (...alleine schon um zu wissen, wo sie genau gelandet ist und weshalb...)
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22.04.2012 18:35 Uhr von Perisecor
 
+1 | -6
 
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@ bigJJ: Die Drohne ist nicht übernommen worden, sondern aufgrund eines technischen Defektes im Iran runtergekommen.

Die Steuerung erfolgt idR auch nicht über GPS, sondern weitgehend unabhängig.


Deshalb ist deine ganze Argumentation so nicht haltbar.




"wenn die chinesen und die russen interesse an dem gerät haben, dann werden die alles daran setzen, dass der iran ingesamt einen erfolg damit hat. "

Die VR China ist bis heute nicht in der Lage, eigene Jet-Triebwerke von halbwegs ordentlicher Qualität zu bauen, nichtmal das Kopieren sowjetisch/russischer Triebwerke klappt alleine.

Es wäre sicherlich belustigend zuzusehen, wie diese Jungs jetzt versuchen, noch ein paar Level höher zu kopieren.



China und Russland mögen gemeinsame Übungen durchführen und in Rüstungsfragen zusammenarbeiten, etwas detaillierter bin ich jedoch hier auf das gespaltene und problematische Verhältnis der beiden Staaten eingegangen, die sich in einem Kalten Krieg miteinander befinden:

http://www.shortnews.de/...

Vor allem die letzten drei Beiträge von mir.
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22.04.2012 23:59 Uhr von neisi
 
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"Die" Iraner sind nicht dumm es reicht ein Genie wie ein Werner von Braun ! Ausserdem kauft sich Deutschland+USA ja auch Experten im Ausland ein!
Und Software reift beim Kunden, das Schwierigste dabei ist die aerodynamische Bauform und die kann sehr leicht kopiert werden, die chemische Zusammensetzung kann auch einfach analysiert werden ist genug zum Ausprobieren da.
Und ein paar Kameltreiber aus einer Höhle sollen ja das World Trade Center kaputt gemacht haben und viele andere Gebäude auch, sogar ohne sie zu berühren. USA 6 setzen und klappe halten.

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