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Mann wird unfreiwillig Vater durch künstliche Befruchtung - Ärzte zahlen Unterhalt

Ein 39-jähriger Mann aus Hattingen ist 2007 Vater von Zwillingen geworden. Die Empfängnis geschah per künstlicher Befruchtung. Bisher nichts Ungewöhnliches, jedoch geschah dies gegen den Willen des Mannes.

Der Mann gab 2004 Spermaproben in einer Klinik ab. Es wurde ein Lagervertrag geschlossen, der besagte, dass das Sperma nur ein Jahr gelagert werden darf. Etwa drei Jahre später ließ sich die Ex-Lebensgefährtin des Mannes mit seinem Sperma befruchten.

Daraufhin kamen gegen Ende 2007 Zwillinge zur Welt, für die der Mann nun unfreiwillig Unterhalt zahlen muss. Dieser verklagte die beiden Ärzte. Die Richter am Dortmunder Landgericht haben nun entschieden, dass die zwei beteiligten Ärzte den Mindestunterhalt für die Kinder zahlen müssen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Urteil, Vater, Arzt, Unterhalt, künstliche Befruchtung
Quelle: www.express.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2012 14:28 Uhr von Hodenbeutel
 
+26 | -0
 
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Scheint mir gerecht.
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22.04.2012 14:38 Uhr von Delios
 
+15 | -0
 
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stellt: sich mir die Frage, warum die Proben nicht vernichtet wurden. Außerdem... woher wusste die Frau, dass die Proben nicht vernichtet wurden. Das Ganze legt den Verdacht der Absicht nahe. Und wenn dem so ist, hätte man auch noch auf mehr klagen können, als "nur" den Unterhalt für die Kinder.
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22.04.2012 15:09 Uhr von spencinator78
 
+14 | -0
 
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Ich frage mich ja die ganze Zeit wie sie an die Proben kam. Als Ex-Lebensgefährtin hat sie doch gar kein Recht darauf diese zu erhalten. Da könnte ja jeder kommen. Geschieht den Ärzten schon ganz Recht.
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22.04.2012 16:20 Uhr von Borey
 
+1 | -0
 
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Bei uns in der Zeitung stand (Man. Es steht mal was früher in der Zeitung. :o), dass der Klage stattgegeben wurde, weil zwar 2 Unterschriften da waren, man aber deren Herkunft nicht einwandfrei nachweisen konnte.

-> Die Ärztekammer prüft noch ob man das so bestehen lässt.
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22.04.2012 17:28 Uhr von iarutruk
 
+1 | -8
 
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Ich sehe da eine kleine Gesetzeslücke. Wenn ein Mann Sperma an eine Samenbank abgibt, dann sollte er entweder die Empfängerin namentlich benennen, oder sein Sperma für jede Frau freigeben. Im 1. Fall sollte dann aber der Mann, wenn es zu einer Trennung kommt, dem Institut mitteilen und den Namen der vorgesehenen Frau annullieren lassen. Alle anderen Frauen, die sich künstlich befruchten lassen wollen, kennen eh den Namen des Samenspenders nicht.
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23.04.2012 04:43 Uhr von iarutruk
 
+1 | -3
 
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.... ich sehe hier 4 Mal Minus.Da waren wohl die User zu lange beim Frühschoppen? Ich habe hier einen logischen Gedankengang von mir gegeben, wie man solchen Fällen entgegentreten kann, um diese auszuschließen.

Das führt mich zur Erkenntnis, dass immer mehr Leute nicht mehr logisch denken können.

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