22.04.12 12:15 Uhr
 716
 

Urteil Jobcenter muss zahlen - Sechsjährige erhält Schulschreibtisch

Eine Hartz-IV-Empfängerin beantragte vor einer Weile beim Jobcenter die Kostenübernahme eines Schreibtisches für ihre sechsjährige Tochter, die eingeschult wurde. Der neue Schreibtisch war demnach nötig, da die Mutter ihren eigenen Schreibtisch in ihrem eigenen Zimmer für ihr Studium benötigt.

Die sechsjährige Tochter konnte somit den Schreibtisch der Mutter nicht benutzen. Das Jobcenter verweigerte jedoch die Kostenübernahme des Schreibtisches für die Sechsjährige. Der Schreibtisch sei unnötig und demnach gäbe es kein Geld.

Das Sozialgericht machte dem Jobcenter jedoch einen Strich durch die Rechnung. Der Schreibtisch sei nötig, damit das Kind seinen Lernerfolg sichern und seine Hausaufgaben erledigen kann. Ein Schulschreibtisch sei deshalb als Grund- sowie Erstausstattung zu sehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Crushial
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Jobcenter, Schreibtisch, Einschulung
Quelle: www.rp-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Doppelanschlag in Istanbul - Mindestens 29 Tote und 166 Verletzte
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Düsseldorf: "König der Taschendiebe" nach Marokko abgeschoben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
22.04.2012 13:15 Uhr von michel29
 
+7 | -22
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
22.04.2012 13:20 Uhr von APOPHYS
 
+22 | -0
 
ANZEIGEN
naja: Ich musste damals meine hausaufgaben am wohnzimmer.- oder küchentisch machen und war auch nicht schlechter dadurch in der schule.

edit:
was nicht bedeuten soll, dass ich das urteil jetzt schlecht finde. in die zukunft unserer kinder zu investieren ist niemals schlecht.

[ nachträglich editiert von APOPHYS ]
Kommentar ansehen
22.04.2012 20:05 Uhr von RainerKoeln
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
hmmm: die mutter bekommt hartz4 und studiert? das kann nicht stimmen. als h4 empfänger MUSS man dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen, das ist in einem studium nicht gegeben... dafür gibt es bafög.

wär ja schön, als student h4 beziehen und ein laues leben ohne nebenjobs haben... also irgendwas ist hier faul!
Kommentar ansehen
22.04.2012 20:11 Uhr von Devils_Eye
 
+0 | -7
 
ANZEIGEN
Falsches Urteil: Aber naja der Richter zahlt ja auch keine Steuern und lebst ja selbst davon.

Man kann überall seine Hausaufgaben machen. Stell euch vor mein PC Tisch ist auch nur ein Küchentisch...

Immer diese Sozialschmarotzer udn Staatsausbeuter
Kommentar ansehen
22.04.2012 22:18 Uhr von gogodolly
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@rainer: in der quelle steht nichts davon, dass die mutter hartz lV bezieht - denk ich auch nicht, weil(und da hast du recht)sie ja studiert und beides geht eben nicht

aber auch, dass diese ganze entscheidung der kostenübernahme vier jahre gedauert hat, ist mehr als erbärmlich...
Kommentar ansehen
23.04.2012 09:55 Uhr von psycoman
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
@Devils_Eye: Wie kommst du darauf, dass der Richter keine Steuern zahlt? Soweit ich weiß, verdienen Richter recht viel, dürften also auch hohe Steuern zahlen.

Dass Staatsbedienstete aus Steurmitteln bezahlt werden ist wohl klar, da Steuern nuneinmal die Einnahmequelle des Staats sind, aus denen er seine Kosten bestreiten kann.

Der Schreibtisch des Kindes wird ja auch aus Steurmitteln bezahlt, damit es vernünftig arbeiten kann.

Ein eigener Schreibtisch ist durchaus sinnvoll, da sechsjährige doch meistens kleiner als Erwachsenen sind und daher nicht unbedingt gut an Schreibtischen für Erwachsene arbeiten können. Ausserdem ist durch getrennte Arbeitsplätze auch angenehmeres Arbeiten für Mutter und Kind möglich.
Kommentar ansehen
23.04.2012 10:12 Uhr von franjanina1