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Costa Concordia: Zwei Unternehmen sollen das Wrack in einem Stück bergen

Seit rund drei Monaten liegt das gekenterte Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" nun schon vor der Insel Giglio. Nun sollen demnächst die Bergungsarbeiten beginnen.

Ab Anfang Mai sollen das amerikanische Unternehmen Titan Salvage und die italienische Unternehmen Micoperi mit der Bergung beginnen. Die Reederei Costa Crociere geht davon aus, dass sich die Arbeiten rund ein Jahr hinziehen werden.

Titan Salvage gilt weltweit als führend in der Bergung von Schiffswracks, während Micoperi als sehr erfahren bei Unterwasserarbeiten gilt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unternehmen, Stück, Wrack, Costa Concordia, Bergung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2012 19:53 Uhr von rubberduck09
 
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Und dann? Was passiert dann mit dem geborgenen Schiff? Wirds repariert und erneut losgeschickt?
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22.04.2012 01:26 Uhr von F.Steinegger
 
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@rubberduck09: Ich denke schon, wenn sich die Kosten rechnen. Immerhin ist das Schiff ja nicht komplett zerstört, sondern nur umgekippt, mit all seinen Konsequenzen. Also ein Neubau eines dieser Schiffe würde sicher teurer werden.
Und die Versicherung hat ja auch noch was zu sagen.

Wenn das Schiff wieder aufgebaut ist, dann kann man auch wieder damit fahren, so sehe ich das. Immerhin war der Unfall ja nicht die Schuld vom Schiff, sondern vom Käptn.
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19.05.2012 23:53 Uhr von Bender-1729
 
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@ Vorredner: Glaub ich kaum.

Immerhin wird das Schiff zum Bergungszeitpunkt fast ein Jahr zur Hälfte unter Wasser gelegen haben. Der Schaden, der in dieser Zeit entstanden ist und noch entstehen wird, wird mit Sicherheit so gewaltig sein, dass eine Restaurierung (sofern überhaupt möglich) die Kosten für ein neues Schiff übersteigen würden.

Zudem wäre das Schiff wirtschaftlich und moralisch nicht mehr tragbar, da mit Sicherheit niemand eine Reise auf einem Schiff buchen würde, welches bereits schon einmal gesunken ist und in welchem 30 Menschen gestorben sind.

Bestenfalls wird das Schiff noch ausgeschlachtet. Die Bergung wird wohl eher geschehen, weil man so ein großes Schiff aus Umweltschutzgründen nicht einfach dem Meer überlassen sollte.

Sollte ... Können kann man es sehr wohl. Anfang der 90er Jahre so auf Fuerte Ventura mit der "American Star" geschehen. In "nur" knapp 15 Jahren hat die Natur das Schiff komplett vernichtet.

--> http://www.explorermagazin.de/...
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20.05.2012 02:37 Uhr von F.Steinegger
 
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@Bender: Ich gebe dir jetzt aber nur im moralischen Sinn recht, nicht im wirtschaftlichen. Weil es nämlich billiger ist, ein Schiff wieder aufzubauen, als es komplett neu zu bauen. Grade dieses Schiff bietet sich zum Wiederaufbau an, weil es ja nicht zerstört ist, sonden eben nur umgefallen. Sogesehen, die Grundhardware ist noch ganz.

Beim moralischen, da muss ich dir recht geben, weil ich eine Bekannte habe, die hat mir beiläufig erzählt, dass sie mit der Costa Concordia gefahren ist. Natürlich vorher. Sie hat keine Angst oder so, aber sie hat nun ein blödes Gefühl, wieder auf so ein Schiff zu steigen.

Aber ganz ehrlich, wenn das Schiff wieder ganz ist, dann würde ich auch damit fahren, denn wie gesagt, die Technik war nicht Schuld. Du fliegst ja auch mit irgendeinem Modell von Flugzeug, obwohl schon davon welche abgestürzt sind, geh?
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20.05.2012 23:11 Uhr von Bender-1729
 
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@ F.Steinegger: Mag ja sein, aber ich glaube du unterschätzt die zerstörerische Wirkung von Wasser. Ich kann dir nur den von mir geposteten Link empfehlen. Wenn die Natur es schafft in nur 15 Jahren ein komplettes Kreuzfahrtschiff in Nichts aufzulösen, dann dürfte selbst ein Jahr nicht grade spurlos an einem solchen Schiff vorbeigehen.

Außerdem dürfte der moralische Aspekt bei allen noch so erdenklichen Wirtschafts- und Logikfaktoren überwiegen. Der Rufschaden ist einfach zu enorm.

Du würdest auch keinen reparierten Unfallwagen kaufen, mit dem der Vorbesitzer zuvor einen tödlichen Unfall hatte, oder?

Ps.: Wikipedia sagt momentan folgendes zu dem Thema: "Laut Berichten italienischer Zeitungen soll das Schiff abgewrackt werden; als Orte sind Palermo und Livorno im Gespräch."

[ nachträglich editiert von Bender-1729 ]

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