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Anonymous plant mit "Anontune" eine quelloffene Musik-Plattform

Die Hacktivisten um Anonymous sind zurzeit damit beschäftigt, eine eigene Musik-Plattform auf die Beine zu stellen. Anontune, so der Name der geplanten Musik-Plattform, soll dabei quelloffen und flexibel werden.

Allerdings wird die Plattform kein Videohoster. Unter anderem sollen Streaming-Anbieter wie zum Beispiel Myspace, Yahoo, YouTube und SoundCloud dazu genutzt werden, um eigene Playlisten zusammenzustellen.

Diese Playlisten können dann mit dritten geteilt werden. Später soll das Teilen dann auch über P2P, ftp-Server und IRC Bot möglich werden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Musik, Hacker, Plattform, Anonymous
Quelle: www.gulli.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2012 10:39 Uhr von CatLeeMa
 
+12 | -17
 
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Nicht in Ordnung. Find ich nicht okay. Musik ist ein künstlerisches Gut und sollte dem Künstler auch Ertrag bringen. Hier einen geistigen Diebstahl zu fördern ist m.E. nicht gerecht.

Anonymous sollten lieber mal Gema & Co knacken und die unter Druck setzen, auf das faire Verträge gemacht werden.
Aber solche Sachen sind echt nicht in Ordnung. Das schadet den kleinen Künstlern massiv, die "grossen" interessiert das nicht wirklich.
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21.04.2012 11:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -2
 
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Das kann ja fast jeder indem man die Arbeit der anderen Streaming-Anbieter wie zum Beispiel Myspace, Yahoo, YouTube und SoundCloud nutzt und deren Arbeit als eigene anbietet.
Stark vereinfacht so, als ob man Google als Inlineframe in seine eigene Webseite einbaut und sich Suchanbieter schimpft.
Fragt eigentlich jemand diese Anbieter (die Künstler frägt ja auch keiner) ob die das in der Form so wollen?
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21.04.2012 11:38 Uhr von Findolfin
 
+2 | -0
 
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Wieder einmal was "grosses": Sollten die nicht immer noch dabei sein ein anonymes Facebook auf die Beine zu stellen?
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21.04.2012 11:42 Uhr von Yoshi_87
 
+5 | -16
 
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21.04.2012 12:19 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -3
 
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Megaupload: Und warum wird Megaupload so verteufelt?

Die Betreiber von MU hatten eine eigene Platform für Musik etablieren wollen. Großer Unterschied zu dem von "Anonymous" liegt in der Bezahlung der Autoren, Komponisten, Musiker, etc. Diese sollten DIREKT, ohne Umwege über die Rechteinhaber wie GEMA, ausgezahlt werden.

Weil dadurch die GEMA und andere Rechteinhaber kein Geld mehr bekommen hätten, weil eben jeder SEIN EIGENES geistiges Eigentum dort bereitgestellt hätte, wurde MU vorzeitig mit fadenscheinigen Argumentationen geschlossen!
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21.04.2012 13:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -1
 
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@MC_Kay und MegaUpload MegaUpload hat ja zunächst einmal rund 5 Jahre lang eben nichts an die Rechteinhaber abgeführt.
Ich vermute der Grund der Schliessung war hauptsächlich Kim Schmitz, da dieser noch einige andere hohe Rechnungen offenhatte. Zunächst wurde ja sogar verleugnet, dass Schmitz hinter MU steckt.

Schmitz arbeitete früher für den bekannten Abmahnanwalt RA Gravenreuth und gab ihm die ganzen Informationen über die User, damit Gravenreuth gegen ermitteln konnte. Schmitz hat über seine Internetplattformen immer wieder die Daten von den Usern gesammelt und an Abmahnanwälte verkauft. Gefunden wurden bei Schmitz auch gecrackte Telefonkarten.
Schmitz hatte soviel Dreck am Stecken, dass das FBI wohl direkt an Schmitz interessiert war.
Es hat sich eigentlich auch niemand darüber Gedanken gemacht - ob Schmitz nicht die Verstösse seiner eigenen MU-User direkt an die Abmahn-Anwälte verkauft hat. In der Vergangenheit tat er dies.

Jetzt mal gut nachdenken, was da vielleicht wirklich im Hintergrund für ein Dreckgeschäft von Schmitz ablief! Illegale Downloadbörse mit direktem Adressverkauf an die Anwälte?

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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21.04.2012 16:09 Uhr von xilseum
 
+0 | -0
 
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Da waren andere aber schneller :-): http://gettomahawk.com
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22.04.2012 01:03 Uhr von Randall_Flagg
 
+0 | -0
 
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Wie süüüüß. Die kleinen Kinder und ihre knuffigen Ideen :) Man weiß ja, was dabei herauskommt :)

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