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Leipzig: Ausländer verklagt Discobesitzer, weil er nicht reingelassen wurde

Ein 29-jähriger Sportstudent aus Syrien hat den Besitzer der Leipziger Discothek "VelVet" wegen Diskriminierung verklagt und fordert deshalb von ihm ein Schmerzensgeld in Höhe von 1.250 Euro. Grund für die Klage ist, dass dem Studenten im Oktober letzten Jahres der Eintritt in den Club verwehrt wurde.

"Auf meine Frage nach den Gründen bekam ich keine Antwort - die haben uns nicht mal angeschaut", so der Student im Prozess. Deutschen Besuchern sei hingegen der Eintritt gestattet worden. Ein Verein bestätigt, dass nicht-deutsche Männer häufiger an Discotüren abgewiesen würden.

Der beschuldigte Discobesitzer vermutet indes einen Abzockeversuch. "Bei uns wird niemand diskriminiert", so der 36-Jährige. Der Student soll ein aggressives Auftreten an den Tag gelegt haben. Er selbst beschäftige Minderheiten, wie beispielsweise einen farbigen, homosexuellen Barkeeper.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Leipzig, Disco, Ausländer, Besitzer
Quelle: www.sz-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2012 14:46 Uhr von syndikatM
 
+32 | -14
 
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kommt her und macht ärger. sofort abschieben
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20.04.2012 14:48 Uhr von Jaecko
 
+10 | -25
 
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20.04.2012 14:50 Uhr von rubberduck09
 
+39 | -5
 
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Egal, was der Bub geraucht hat aber eine Disko ist noch immer Privat und das Hausrecht steht auf Seiten des Betreibers.

Es geht hier _nicht_ um Arbeitgeber oder andere Bereiche in denen Diskriminierung ein wirkliches Problem darstellt.

Wenn der Betreiber auf einmal beschließt, nur die Leute reinzulassen, die eine rote Nase haben, dann ist das einfach so.

Wenn der Betreiber jemanden ned reinläßt, weil die Türsteher den schon draußen Leute hat anpöbeln sehen, was klagt der dann? Meint der, ein Diskobetreiber hats gern, wenn der Typ dann drinnen weiterpöbelt und die Gäste verschreckt? Würde er denn im Gegenzug dem Diskobetreiber den Schaden ersetzen, den er durch verscheuchte Gäste erlitten hätte?
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20.04.2012 14:50 Uhr von TeleMaster
 
+19 | -3
 
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Mimimi wollte ich auch schreiben :)

Schmerzensgeld wenn der Türsteher sagt: "Du kommst hier nit rein"... ROFL

Gewisses Klientel sollte man schon zum Selbstschutz und zum Schutz der Gäste nicht mehr in die Diskothek/Kneipe lassen.
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20.04.2012 15:34 Uhr von iarutruk
 
+2 | -16
 
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20.04.2012 15:34 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -11
 
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Leider NIX mit Hausrecht da es sich um eine "öffentliche" Discothek handelt. Hausrecht ist nur erlaubt, wenn der Laden einen Krawattenzwang oder saubere Kleidung vorschreibt.
Das Problem hatten einige Gaststättenbesitzer, die keine bestimmten Ausländer reinlassen wollten, um zu vermeiden, dass ihr Lokal von bestimmtem deutschen/gemischten Gästen in eine typische xxxx-Szene umschlägt, so dass kein Deutscher mehr rein will.
Um solchen Klagen aus dem Weg zu gehen, wird manchmal auch die Ausrede benutzt, dass nur Paare rein dürfen, oder keine Turnschuhe, oder keine Lederjacken - eben alles was der Typ gerade anhat.
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20.04.2012 15:51 Uhr von General_Strike
 
+5 | -5
 
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kulturell geht das einfach nicht: Muslime (ich nehme mal an, er ist einer) kommen aus einer ganz anderen Welt, in der es leichter zu Gewalt, Sexualdelikten und Sachbeschädigung kommt. Das ist allgemein bekant.

Als Disco-Besitzer hat eine grosse Verantwortung, gerade für die weiblichen Gäste. Ich würde ich mir auch genau aussuchen, wen ich rein lasse und wen nicht.

Falls der Typ ein syrischer Christ ist, steht das hoffentlich im Pass. Den würde ich eher rein lassen.
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20.04.2012 16:17 Uhr von CroNeo
 
+5 | -2
 
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Hausrecht gilt nicht in jedem Fall! Wie der Benutzer ThomasHambrecht richtig sagte, dürfen die nicht einfach jede x-beliebige Person aus jedem x-beliebigen Grund nicht reinlassen. Gerade in Fällen von Geschlechtern, Religionen oder Nationalitäten, da die ansonsten gegen das AGG verstoßen würden. (Daher oft auch die "Ausrede" bzgl. der Klamotten, die man an hat oder so etwas wie "Geschlossene Gesellschaft".)

Das Problem aber in diesem Fall, dass die Türsteher keinen Grund genannt haben und somit die Klage recht aussichtlos ist.

[ nachträglich editiert von CroNeo ]
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20.04.2012 17:12 Uhr von thatstheway
 
+9 | -1
 
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@ iarutruk: bitte lese die Quelle nochmals, denn da steht das er sich aggressiv verhalten haben soll.
Wenn du Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache hast ?
-> aggressiv ist von der Bedeutung her gleichzusetzen mit anpöbeln, stänkern, gewaltbereit u.s.w. oder mit deinen Worten - Rumpöpeln, ruppigem Auftreten

Und was wird denn hier unterschlagen, bitte mit deinen Wörtern.
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20.04.2012 18:00 Uhr von gogodolly
 
+4 | -1
 
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...schmerzensgeld? für was denn?

erklär mir das bitte jemand
danke
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22.04.2012 14:37 Uhr von dajus
 
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Geile Sache!!! Ich wollte hier in Düsseldorf in eine türkische Disko. Ich wurde nicht reingelassen. Kann ich die jetzt auch wegen Diskriminierung verklagen?
Oder geht das nicht, weil ich nur ein deutscher bin?

( Btw. Ich wußte vorher nicht, dass es eine türkische Disko ist. Sagte mir erst der Türsteher: "Nur für Türken! Du nicht!")
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22.04.2012 21:41 Uhr von Pro-Contra
 
+1 | -0
 
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Haha... was für ein Trottel der Typ :D: Verklagt der echt die Disco... xD
Nun ist er sicher mehr oder weniger stadtbekannt und hat es evtl. noch schwerer... könnte ja ne Anzeige geben, welcher Betreiber will den Stress. ;>
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23.04.2012 13:05 Uhr von omar
 
+2 | -0
 
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@dajus: Vielleicht wollte dich der Türsteher vor dir selbst schützen?! o.O
Ich war auch mal in einer Russendisko, würde aber freiwillig da nicht mehr reingehen...
Unnötiges Risiko angepöpelt zu werden (mit allen Kosequenzen).

@Topic:
Hausrecht ist Hausrecht.
Wenn dem Türsteher deine Nase nicht gefällt (warum auch immer), haste halt Pech.
Die Klage hat kaum aussicht auf Erfolg.
Anderfalls wäre das ein Präzedenzfall, der weitere Klagen nach sich ziehen würde, denn sowas ist praktisch seit vielen Jahren alltägliche Praxis.

[ nachträglich editiert von omar ]
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25.04.2012 18:24 Uhr von Seravan
 
+0 | -0
 
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du kommst hier net rein!

Schon mal was von Hausrecht gehört?!?

[ nachträglich editiert von Seravan ]

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