20.04.12 12:23 Uhr
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Europa-Presse über deutschen Sparkurs: "Aldi-Wirtschaft mit Flatrate-Bordellen"

Die deutsche Agenda 2010 macht der europäischen Presse Angst, man fürchtet unter das strenge Spardiktat der Deutschen zu fallen.

Dementsprechend deutlich fallen die Artikel der europäischen Presse aus. Der niederländische "Groene Amsterdammer" beschreibt den Sparwillen drastisch als eine "Aldi-Wirtschaft mit Flatrate-Bordellen".

Der Londoner "Economist" wettert gegen die deutsche "Büßerhemd-Philosophie" und die französische "Le Monde" warnt vor einem "beispiellosen Wettbewerbsdruck auf Angestellte."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wirtschaft, Europa, Presse, Flatrate, Aldi, Sparkurs
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2012 13:07 Uhr von thatstheway
 
+55 | -3
 
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Auch die Auslandspresse: hat schon gemerkt das in der BRD seit langem etwas nicht mehr stimmt.
Die deiuschte Presse bestimmt auch, nur schreiben sie nicht darüber.
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20.04.2012 13:14 Uhr von :raven:
 
+52 | -2
 
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Es ist ja auch wirklich peinlich das Deutschland nicht wie im gewohnten Masse Geld ins Ausland verschenkt (direkt oder indirekt...Stützungskäufe etc.).

Der Größenwahn deutscher Politiker, ganz Europa finanziell retten zu können, wird in den kommenden Jahrzehnten teuer vom kleinen Steuerzahler abgedrückt werden müssen. Das ist Verrat an unsere nachfolgenden Generationen!
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20.04.2012 13:37 Uhr von ArrowTiger
 
+13 | -2
 
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Zustimmung! Klasse fand ich im Zusammenhang mit den Sparvorgaben auch Cohn-Bendits Bezeichnung der Troika als "neoliberale Taliban".

Sehr treffend!
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20.04.2012 13:43 Uhr von uhrknall
 
+24 | -1
 
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Sparkurs? Die einzigen, die sparen müssen und immer mehr ausgenommen werden,sind die, die mit ehrlicher Arbeit versuchen durchs Leben zu kommen.

Die wenigen, die den Großteil des Vermögens in unserem Land besitzen, schmeissen mit Geld nur so um sich.

Hoffentliche wählen die Franzosen nicht mehr Sarkozy, dann ist Merkel ganz allein :D
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20.04.2012 13:46 Uhr von limasierra
 
+1 | -6
 
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STOP! Ihr würdet auch nicht eure Kinder in den Ofen werfen, würden sie gut brennen... oder doch?!
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20.04.2012 14:19 Uhr von fallobst
 
+4 | -4
 
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klar, immer weitermachen: geld ausgeben, das man nicht besitzt... hat ja bisher super funktioniert...
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20.04.2012 15:03 Uhr von sicness66
 
+6 | -2
 
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fallobst: Du besitzt auch kein Geld. Aber das muss man erst einmal verstehen.

Ich hoffe, die ausländische Presse macht noch mehr Druck, und schreit so laut, dass es auch der letzte mal gecheckt hat.
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20.04.2012 15:25 Uhr von internetdestroyer
 
+15 | -0
 
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Richtig so, solange der deutsche Wähler nicht reagiert und immer dsa Kreuzchen an der gleichen Stelle macht und es auch nicht für nötig hält auf die Strasse zu gehen (habs bei der ACTA-Demo wieder live erleben können) gehörts ihm auch nicht besser.
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20.04.2012 19:53 Uhr von Floetistin
 
+3 | -1
 
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OH well: Kennt ihr die Zeitungen? Ich nicht. Aber was ist wenn das in den jeweiligen Ländern die dortige Ausgabe der BILD ist?

Würdet ihr das dann ernst nehmen?


Ausserdem muss man das aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Wir Deutschen werden in Europa (und eigentlich auch weltweit) noch immer gefürchtet und genauso bewundert und beneidet.

Wir stehen für Zuverlässigkeit, Effektivität aber auch für Humorlosigkeit, Steifheit und eine gewisse
emotionale Abstandshaltung.

Klar haben die anderen Staaten Angst, dass die "deutsche Lösungt auf die Euro-Krise" sich durchsetzt. Denn die dortigen Bürger sind es nicht gewohnt sich so unter Druck setzen und ausbeuten zu lassen.
Das ist eine typische Eigenart des Deutschen... Obrigkeitshörigkeit und Ablehnung jeglicher Verantwortung für politische Taten.
Und ich rede NICHT vom letzten Weltkrieg.

Alleine die Franzosen. Sie gehen ihre Arbeit mit wesentlich mehr Entspanntheit und Gelassenheit an als wir. Die reagieren mit Unverständnis wenn man ihnen sagt, sie sollen mal einen Zahn zulegen. Das interessiert die nicht.

HIerzulande aber prügelt man sich darum wer die meisten Überstunden macht und als möglichst unentbehrlich für das Unternehmen angesehen wird.

Die können gar nicht so leben wie wir. Ebensowenig könnten wir wie Franzosen oder Spanier leben. Das sind vollkommen gegensätzliche Lebenseinstellungen.
Einzelfälle ausgenommen.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass ein Staatenbund mit mehreren Multilateralen Verienbarungen und sich gegenseitig stützenden Verträgen sinnvoller ist als ein künstliches Konstrukt aus Staaten unterschiedlichster Wirtschaftsleistung, Kultur und Weltanschauung.
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21.04.2012 13:49 Uhr von bigdaddy2
 
+2 | -0
 
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tjja das blöde sind: 1 euro jober im puff, die ja arbeit lt. arge nicht ablehnen dürfen und wer kassiert das restliche geld pro stunde ????????

;-))))
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21.04.2012 17:10 Uhr von charlyspan
 
+3 | -2
 
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Man merkt ja inzwischen dass es gährt in der: Republik. Sonst koennte eine Partei wie die Piraten doch
nicht so einen Erfolg verzeichnen. Aber das ist leider nur die
Hilflosigkeit der verärgerten Wähler. Mit der Abgabe seiner Stimme an diese Partei wird sich nichts ändern.
Anders vielleicht wenn man der LINKEN seine Stimme gibt.
Diese Partei müßte man stark machen, damit sie wählbar
wird. Die einzige Partei die in ihrem Programm die Abschaffung
von ALG II festgeschrieben hat. Mit diesem menschenunwürdigen Gesetz muss endlich schluß gemacht werden und das geht z.zt. leider nur über diese Partei und diesen Umweg. Da alle anderen Parteien vor dieser Partei
gewissene Resentiments haben koennte es Wirkung zeigen.
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22.04.2012 12:08 Uhr von dajus
 
+0 | -1
 
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Tja, "Der Londoner "Economist" wettert gegen die deutsche "Büßerhemd-Philosophie","

Seit 1949 wird uns das doch eingeredet.....

Jetzt können die anderen Staaten mal einen kleinen Geschmack davon bekommen wie das ist, mit dieser "Büßerhemd Mentalität" zu leben!

"wenn ihr unser geld wollt, wollen wir eure suveränität"
Da hat H3IIdr1v0r schon voll und ganz recht!

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