20.04.12 10:48 Uhr
 5.948
 

Wirtschaftsökonom fordert "Strafsteuer" für Pendler und Streichung der Pauschale

Geht es nach den Vorstellungen des Wirtschaftsprofessors Thomas Straubhaar wird es künftig keine Pendlerpauschale mehr geben. Stattdessen sollen Pendler noch obendrauf zahlen und ein Art Strafsteuer für die durch sie verursachte Umweltverschmutzung zahlen.

"Abgase, Verkehrslärm, Stau oder Parkplatzmangel könnten gute Gründe sein, die Pendlerpauschale abzuschaffen und sie durch eine Pendlersteuer zu ersetzen", erklärte der Leiter des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) gegenüber der "Hamburger Morgenpost".

Die Pendlerpauschale sei nicht mehr zeitgemäß, argumentiert der Professor. In erster Linie hätten gut verdienende Alleinverdiener einen Vorteil davon, gedacht gewesen sei sie aber ursprünglich, um Familien zu schützen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: kickingcrocodile
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Pendler, Streichung, Pauschale
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern
Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.04.2012 10:50 Uhr von Tinnu
 
+31 | -99
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:06 Uhr von Sir.Locke
 
+75 | -7
 
ANZEIGEN
japp genau sind doch die bösen arbeitnehmer schuld das sie sich einen job suchen für den sie zur arbeit fahren müssen, und nicht zu fuss hinkommen.
manchmal muss man sich fragen was diese "experten" so rauchen. keiner nimmt (tägliche) fahrten von teilweise 200-250 kilometer in kauf um die pendlerpauschale zu kassieren, sondern weil man arbeiten will. und wenn der entsprechende job nicht im eigenen ort oder in der region verfügbar ist, dann nehmen diese arbeitnehmer diesen weg auf sich um zu arbeiten, um geld zu verdienen, um steuern und abgaben zu zahlen, um leben zu können...
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:07 Uhr von Andreas-Kiel
 
+63 | -8
 
ANZEIGEN
Der spinnt doch total! Ich habe eine Familie und wohne in einem kleinen Haus in einer Kleinstadt auf dem Land, arbeite aber in der Stadt.

Was erwartet der jetzt? Haus verkaufen und dann Landflucht bzw. alle in die Städte, die dann total überquellen bzw. es ja gar nicht genug Wohnraum gibt (abgesehen davon erziehe ich meine Kinder lieber in einer Kleinstadt, da haben die viel mehr vernünftige Freizeitmöglichkeiten.

Der hat doch einen geraucht!
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:14 Uhr von syndikatM
 
+17 | -10
 
ANZEIGEN
im übrigen ist der typ auch ein besonders eifriger verfechter der krakelenden "islam gehört zu deutschland" fraktion, der SVR.
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:17 Uhr von lowlander
 
+8 | -41
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:17 Uhr von Sir.Locke
 
+34 | -5
 
ANZEIGEN
@Minipet: war das jetzt ironisch gemeint?

der övp funktioniert nur in städten, wobei da selbst abgelegene wohngebiete teilweise sehr beeinträchtigt sind. die bahn stampft immer mehr nahverkehrsverbindungen ein, andere private verkehrsunternehmen fahren wenn überhaupt nur zu den stoßzeiten. da kann es dann schonmal sein, das man morgens nicht pünktlich zu arbeitsbeginn da sein kann, weil just in diesem moment erst der erste bus fährt. oder man arbeitet (mal) länger, fährt kein övp mehr.
der övp ist nur in städten eine sinnvolle alternative, aber sobald es aufs land geht hat man nen problem. hier bei uns (2 kilometer von der stadt entfernt) kommt der bus fünf mal am tag...
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:22 Uhr von AOC
 
+21 | -2
 
ANZEIGEN
oha: Kann endlich mal jemand die unfähigen Wirtschaft Experten und Politiker erschießen, den täglichen Müll die die Leute bringen, kann man ja langsam nicht ertragen

Wozu gibt es die Benzin Steuer in Höhe von 75-80 Cent pro Liter.

GELD GELD GELD, nehmen wir mal die scheiss Armen kleinen Bürger aus, die brauchen so wieso kein Geld....
Geld und Reichtum sind nur Politiker, Experten und Wirtschaftsbosse gedacht.....
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:27 Uhr von Major_Sepp
 
+24 | -0
 
ANZEIGEN
lowlander: 60 Prozent der deutschen Gesamtbevölkerung leben in Städten und Gemeinden mit unter 50.000 Einwohnern.

"Auf dem Land" gibt es in Deutschland die meisten Jobs und die meisten Arbeitnehmer! Aber größtenteils einen nur schlecht ausgebauten öffentlichen Nahverkehr. Ein Auto ist absolut unverzichtbar.

Dass das Großstädter wie du nicht so recht nachvollziehen können, ist mir schon klar. Daher nehme ich dir deine Meinung auch nicht übel!
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:27 Uhr von Katerle
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
auf der einen art wird verlangt das man flexibel ist
und nun noch dafür bestraft werden

soll der mann mal genügend stellen schaffen
das man auch von daheim arbeiten kann (wird in der benötigten anzahl nie geschehen)

ansonsten ein schlag ins gesicht derjenigen
die lange arbeitswege auf sich nehmen
um nicht vom staat abhängig zu sein


und wer schreibt, sollen bus und bahn nehmen
der sollte mal drüber nachdenken, dass die nicht überall fahren

und die zum umziehen auffordern
zum einen kostet der umzug ne menge
und zweitens ist ne frage ob man noch
ne halbwegs bezahlbare wohnung findet
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:34 Uhr von fakenick
 
+29 | -0
 
ANZEIGEN
Der Trottel hat wohl noch nie auf dem Land gewohnt, wo der Bus nur alle 2 Stunden fährt.
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:37 Uhr von Edelbert88
 
+24 | -4
 
ANZEIGEN
Lösung von mir: den Kerl in Ketten legen und 100 Peitschenhiebe auf einem Marktplatz verabreichen, verfaulte Tomaten und Eier an das Volk verteilen. Der muckt nie wieder auf.
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:45 Uhr von Feuerfaenger
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
... irgendwie muss sich doch das "bedingungslose Grundeinkommen" für Jeden finanzieren, das er ebenfalls propagiert. Da liegt es ja Nahe, dass das Geld von den arbeitenden Pendlern an die in den Stadtwohnung lebenden Arbeitslosen gezahlt wird. Das macht auch nur Sinn wenn man ein Knoten im Kopf hat.
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:46 Uhr von Djerun
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
wissenschaftler: im elfenbeinturm
fern jeder realität

umziehen, klar würde ich gerne, aber dann fährt meine frau halt mehr kilometer zur arbeit und die kosten für wohnung und arbeitsweg werden nicht weniger, da in den städten wo entsprechend arbeitsplätze vorhanden sind, die wohnungen auch teurer sind, so das man am ende noch mehr draufzahlt, es sei denn man will in einem ghetto wohnen
vllt sollte der dämliche professor sich das mal ansehen
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:46 Uhr von Pilot_Pirx
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
das Problem der: Zersiedelung besteht auf jeden Fall, aber es hat auch seine Gründe (z.B. Arbeitnehmer sollen brutalstmögliche Flexibilität für ihren Job im Niedriglohnsektor zeigen)
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:48 Uhr von grandmasterchef
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Grösster Bullshit ever dafür dass man zur arbeit tingelt, soll man noch kohle zahlen? :D

jaa nee, der Ökonom darf dann aber auch nix per versand bestellen. die machen ja auch dreck, die lkws.

am besten lebensmittel nur vom feld neben an. depp!
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:51 Uhr von General_Strike
 
+17 | -1
 
ANZEIGEN
die Grünen werden sich freuen: Dieser Vorschlag wird den CO2-Ausstoss drastisch verringern.

Für Pendler könnten Bauwagen und temporäre Wohncontainer am Arbeitsplatz aufgestellt werden, in denen sie von Montag bis Freitag hausen. Am Wochenende werden sie durch Busse nach Hause gebracht (oder zumindest in die Nähe, von wo es zumutbar ist, zu Fuss zu gehen, also im Umkreis von 5-10 Kilometern).

Durch kleine Fenster oder gar fensterlose Schlafbarracken könnten die Pendler energetisch hoch effizient wohnen. Wenn sich mehrere einen Schlafsaal teilen, wärmen sie sich im Winter gegenseitig und eine Heizung wird überflüssig.

Unter der Woche wird zuhause der Strom abgeschaltet, damit nichts verschwendet wird. Haustiere kommen ins Heim und können am Wochenende abgeholt werden. Im Rudel können sie sich besser entwickeln als auf dem Arm des Herrchens/Frauchens.

Roth, übernehmen Sie!
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:52 Uhr von artefaktum
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
Das sind übrigens die gleichen "Experten" die von den Arbeitnehmern mehr Flexibilität verlangen.
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:09 Uhr von aminosaeure
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Fahrzeit ÖPNV oder Individualverkehr mit dem Auto: Mit dem Auto zur Arbeit: 30min
Mit dem ÖPNV zur Arbeit: 1h30min.
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:11 Uhr von sicness66
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Wirtschaftsökonom: was ist das ?
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:13 Uhr von tifame
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Sommerloch? Wenn ein Arbeitnehmer froh über seinen Arbeitsplatz ist und deshalb auch eine weitere Strecke fährt um seine Familie ausreichend zu versorgen, dann ist das also mit das Sträflichste was es gibt.
Wenn aber sämtliche Firmen mit sehr hohem Warenanteil ihre Lager in LKW´s auf die Autobahn verlagern dann ist das gut für die Wirtschaft und die Umwelt ist egal.
Der Herr Wirtschaftsprofessor hat wohl in einer Wirtschaft etwas zuviel gebechert.
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:23 Uhr von Kati_Lysator
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
nur mal so neben bei: wenn es uns pendler nicht mehr gibt, sinkt die nachfrage nach benzin, das hat zur folge das ... na wer ahnt es... richtig, preise für kraftstoff steigen und alles wir sau teuer. ok, dann ist es egal wo man wohnt, leisten kann man sich nichts mehr.
ich liebe diesen wirtschaftsökonom. ich würde direkt mit ihm tauschen. sein haus, sein auto, sein einkommen gegen meine mietwohnung, das auto meiner bank und natürlich mein einkommen.

wobei es bestimmt nicht schlecht anzusehen wäre, wenn mal keine pendler unterwegs sind. am besten komplett ohne pkw. dann könnten sich brummifahrer noch mehr zeit lassen beim überholen. man könnte mal auf der autobahn spaziern gehen und ganz doll saubere luft atmen. hach wär das schön. ok ok, war nur son gedanke, nicht ernst nehmen.
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:23 Uhr von Djerun
 
+14 | -1
 
ANZEIGEN
3Pac: du laberst einen müll
nicht nur das die preise im öpnv mit den benzinpreisen weiter steigen
und 90 oder 30minuten zur arbeit und zurück machen schon einen riesigen unterschied
8-9h arbeiten +1h fahrzeit oder +3h fahrzeit
da ist die wahl ja sonnenklar
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:24 Uhr von Andreas-Kiel
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
@lowlander: es geht ja um die Fahrtkosten! Wenn Du in der Stadt in der Nähe Deines Arbeitsplatzes wohnst, bekommst Du natürlich nichts wieder, da Du ja kaum Fahrtkosten hast, das ist doch logisch.

Pendler sind ja normalerweise nicht freiwillig Pendler, sondern müssen fahren, da die meisten Jobs nunmal in der Stadt sind und der Quadratmeterpreis in der Stadt und auch im "Speckgürtel" sehr hoch ist, da viele zwar aus der Stadt raus wollen, aber auch möglichst wenig fahren wollen.

Abgesehen davon verdient der Staat an uns mehr als alles andere, insofern ist eine Unterstützung der Pendler schon sinnvoll.

Man muß sollte sich vielleicht auch Mal überlegen, daß man nicht zum Spaß fährt und die Zeit ist auch weg!.

--- und der Schlaukopf, der mit dem "öffentlichen Verkehrsmittel" Argument kam, kann ich nur sagen: Bei uns gibt es keine Bahn und mit dem Bus brauche ich fast 2 Stunden für eine Fahrt, gegenüber 35 Minuten Auto, also keine Alternative. Wenn der Staat zu vernünftigen Konditionen öffentlichen Verkehr anbieten würde, würde ich dies sicherlich auch nutzen.
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:30 Uhr von Kati_Lysator
 
+14 | -2
 
ANZEIGEN
@3Pac
hast du einen job?
wie weit hast du es auf arbeit? oder arbeitest du zu hause?

damit ich pünktlich zu arbeitsbeginn auf arbeit bin, müsste ich 23.xx Uhr den letzten zug nehmen. der erste frühs wäre schon zu spät.

würdest du das machen?
willst du täglich mehrere stunden unterwegs sein?

oder willst du hier nur den klugscheißer raushängen lassen?
Kommentar ansehen
20.04.2012 12:49 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
dann: ist er als wirtschaftsprofessor offenbar deplaziert...

Refresh |<-- <-   1-25/52   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Moschee-Anschlag in Dresden: Pegida-Redner festgenommen
One Finger Challenge - die besten Nacktbilder aus dem Nackttrend
Lettland: Sex am Freiheitsdenkmal - Touristenpaar muss 250 Euro Bußgeld zahlen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?