20.04.12 08:24 Uhr
 2.546
 

Entsorgung von Solaranlagen stellt Problem dar

Bereits jetzt gilt der Abbau von alten Solaranlagen und Windkrafträdern als problematisch, denn bisher gibt es keine spezielle Vorgehensweise, wie mit den Überresten aus den Anlagen umgegangen werden soll, da diese unter anderem auch Schwermetalle enthalten.

Dabei gibt es derzeit immerhin etwa 2,3 Millionen Solaranlagen, wie der Online Branchenspiegel Solar Business festgestellt hat. Allerdings enthalten die Anlagen neben Schwermetallen noch andere Stoffe, die nicht als unproblematisch gelten.

Weiterhin sind aber auch Windkraftanlagen zu berücksichtigen, bei dessen Abbau große Mengen an Bauschutt anfallen. Eigentlich müsste aber bereits zum Aufbau der Solaranlagen und Windkrafträder ein klar geregelter Entsorgungsablauf vorhanden sein, was bisher so noch nicht der Fall ist, so ein Experte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Problem, Abbau, Entsorgung, Solaranlage
Quelle: www.morgenpost.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern
Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.04.2012 08:51 Uhr von nemesis128
 
+28 | -1
 
ANZEIGEN
Soso, und das konnte natürlich keiner ahnen? Solche Dinge werden doch einfach nur von allen Seiten totgeschwiegen, damit man das Zeug vermarkten kann.
Kommentar ansehen
20.04.2012 09:19 Uhr von General_Strike
 
+15 | -5
 
ANZEIGEN
schwierig sind auch Hausbrände: Wenn ihr eine Solaranlage auf dem Dach habt, kommt die Feuerwehr zwar vorbei, löscht aber nicht sondern lässt euer Haus nur kontrolliert abbrennen. Durch den von der Solaranlage produzierten Strom und das Löschwasser würden die Feuerwehrleute sonst gegrillt.

"Im ostfriesischen Schwerinsdorf ließ die freiwillige Feuerwehr dieses Jahr nach einem kleinen Zimmerbrand ein mit einer Solarstromanlage ausgestattetes Einfamilienhaus niederbrennen."
http://www.welt.de/...
Kommentar ansehen
20.04.2012 09:32 Uhr von vmaxxer
 
+14 | -5
 
ANZEIGEN
Na wenn das alles ist? Windkraftanlagen: "fallen große Mengen Bausschutt an"
Wie bei jedem Bauwerk. Wo ist das Problem?

Solaranlagen: Die lassen sich auch bzw recyceln. Schließlich wird sowas auch schon mit alten Elektronischen Geräten gehandhabt.
Kommentar ansehen
20.04.2012 09:43 Uhr von Jaegg
 
+14 | -5
 
ANZEIGEN
oh mein gott wir sollten weg von sonnenenergie.. die technologie produziert so viel so schrecklichen abfall, wie sonst keine andere industrie!

lieber wieder sauberen atomstrom jaaaa ....

kommt schon.. was ist hier los? man kann doch heute wirklich alles recyclen, was nicht strahlt...
Kommentar ansehen
20.04.2012 10:07 Uhr von Blood_raven989
 
+9 | -5
 
ANZEIGEN
Recylen: Was bringt es die Dinger zu Recylen wenn dieses Verfahren wieder Strom braucht. Meist bearf es ja einem Schredder, einen Ofen (verbraucht maßig Strom oder Fossile Brennstoffe) und einer kompletten Anlage die das ganze von A nach B transportiert. Weiterhin darf man nicht vergessen das der Abtransport und Generelle transport Wege wieder Fossile Brennstoffe benötigen. Am ende lohnt sich vll garnicht die Installation der Zelle, weil der Lebenszyklus (vom Rohstoff abbau bis hin zum "tod" des fertigen Produktes) mehr Energie benötigt als er einbringt. Aber Hauptsache die Politik hat einen Schnellschuss in Sachen Umwelt der Bevölkerung vorgeGAUCKelt und Investoren verdienen sich von den Subventionen die wir bezahlen eine Goldene Nase........ aber is ja wie immer ..... Verblendung des Volkes und die Politiker verdienen sicher kräftig mit.

Versteht mich nicht falsch .... Atomstrom ist auch nicht besser :) aber der wird ja wieder kommen. Die Atomlobby ist ja nicht doof :D .... die machens wie beim letzten mal ...... diese Regierung sagt nein zu Atomkraft ..... die nächste hebt es wieder auf ......same procedure like every amtsperiode ;)
Kommentar ansehen
20.04.2012 10:14 Uhr von nobody4589
 
+13 | -1
 
ANZEIGEN
"man kann doch heute wirklich alles recyclen": Ja, indem mans nach Afrika schickt, von billigen Arbeitern verbrennen lässt und sie dann halt die Schwermetalle einatmen.
Hauptsache es trifft uns nicht...
Kommentar ansehen
20.04.2012 10:19 Uhr von flushbox
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
@Blood_raven989: Exakt das gleiche habe ich mir auch gedacht. Mich würde mal eine Aufstellung über folgende Dinge interessieren:

1. Wie viel Energie wird zum Fördern der benötigten Baustoffe einer Solaranlage verbraucht.
2. Wie viel Energie wird zur Herstellung einer Solaranlage verbraucht.
3. Wie viel Energie wird für Transport und Installation einer Solaranlage verbraucht.
4. Wie viel Energie wird zur Wartung einer Solaranlage verbraucht.
5. Wie viel Energie wird für Abtransport und Entsorgung einer Solaranlage verbraucht.

Und das wichtigste:

Wie viel Energie wirf eine Solaranlage im Vergleich zu oben genannten Punkten ab.

Kennt da jemand einen Link? Da haben sich sicherlich schon Leute damit beschäftigt? Oder?
Kommentar ansehen
20.04.2012 10:26 Uhr von Phillsen
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@flushbox: Das nennt man Ökobilanz. Google hilft
Hier ist n Beispiel, wenn auch in Form eines Artikels.

http://wirtschaft.t-online.de/...
Kommentar ansehen
20.04.2012 11:16 Uhr von a.j.kwak
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@phillsen: da gehts doch eigentlich nur um CO2-Zertifikate oder?
der artikel ist auch ziemlich schlecht geschrieben, hört sich an als könnte keiner jemals wieder was an dem CO2-Zertifikat handel ändern und deswegen sind erneuerbare sinnlos. Ich kenn mich mit dem thema nicht wirklich aus, aber müsste man nicht einfach für jede WKA oder PV-Anlage Zertifikate vom Markt nehmen? naja, geht wahrscheinlich nicht so einfach...

zum thema:
PV-Anlagen haben eine positive energiebilanz, sie amortisieren sich energetisch ca nach 2-5 jahren. dazu kommt dann noch das recycling, was aber nicht so viel ausmachen kann, denn wenn man etwas recycelt entstehen wieder rohstoffe die wieder verwendet werden können, was wieder energie an anderer stelle einspart
Kommentar ansehen
20.04.2012 14:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Man klaut hierzulande Solarzellen von den Häusern kann sie aber nicht entsorgen? Das ist derzeit ein großes Problem von Hausbeitzern mit Solarzellen, dass Diebe darauf scharf sind.
Einfach zwei Tage wegschauen und warten bis die Anlange ein Dieb entwendet hat.
Kommentar ansehen
20.04.2012 16:56 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@General_Strike: Nicht jede anlage ist davon betroffen.
Röhrenkollektoren bspw. werden nicht für die Stromgewinnung eingesetzt. Diese sind vollkommen unbedenklich bzgl. Hausbrand.

Bauschutt ist seit eh und jeh ein ganz normales Abfallprodukt.
Entsprechend gemahlen, kann dieser wieder zurückgeführt werden in die Produktion für die Putz- und Mörtelverarbeitung.

@a.j.kwak
Solaranlagen für die Warmwasseraufbereitung und Heizungsunterstützung geradezu ideal. Ich gehe hier speziell von Röhrenkollektoren aus. Flachkollektoren sind hier vollkommen im Hintertreffen.
Röhrenkollektoren heizen direkt in den Kollektoren das Warmwasser auf. Flachkollektoren nutzen entweder Strom zum Heizen, oder spezielle Trägerflüssigkeiten (analog bei Prozessorkühlern mit Heatpipes)
Bezogen auf Röhrenkollektoren ist die Umweltbilanz deutlich höher hinsichtlich der Produktions und Wiederverwertungskosten.
Allein schon aufgrund der geringen Erstragsgröße von PV-Anlagen, rentieren sich diese heute nicht mehr wirklich, weil die selbst produzierten KWh vom Preis her absolut zu niedrig angesetzt sind im Vergleich zu den KWh die man beim Stromlieferant direkt zahlt.
Da bewegen sich die Preisunterschiede ja im Centbereich. Bis man hier wirklich rentabel Strom produziert, sind die Solarzellen schon längst ausgebrannt. Leider...
Nutze selbst zuhause eine Solaranlage auf Basis von Röhrenkollektoren zur Warmwasser und Heizungsunterstützung. Allein im ersten Jahr, wo ich die Anlage nutzte hab ich fast 400 € an Gaskosten eingespart. Was rentableres habe ich bisher nie gehabt. Demnächst erfolgt noch die komplette Hausautomatisierung, welche ebenfalls nochmals Strom einspart.
Kommentar ansehen
20.04.2012 20:04 Uhr von eckttt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wir sollten Umgehend: wir sollten Umgehend für die Arme Industrie in dem Bereich Sofort Fördermittel bereitstellen, um denen zu helfen.
Kommentar ansehen
21.04.2012 10:36 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: "Allein schon aufgrund der geringen Erstragsgröße von PV-Anlagen, rentieren sich diese heute nicht mehr wirklich, weil die selbst produzierten KWh vom Preis her absolut zu niedrig angesetzt sind im Vergleich zu den KWh die man beim Stromlieferant direkt zahlt."

Das ist so pauschal nicht richtig, denn Du schreibst es so, als ob man gezwungen wäre jedes selbst erzeugte KW an den Energielieferanten zu verkaufen. Da man seinen Solarstrom aber auch selbst nutzen kann, bedeutet jedes selbst erzeugte und selbst verbrauchte KW ist ein KW, welches man nicht beim Energieversorger kaufen muss.

Und wenn Du mal rechnest, eine 3,2KW Anlage kostet ca. 10.000 Euro, erzeugt bei ca. 1200 Sonnenstunden/Jahr und einem KW/h Preis von 21 Cent Strom im Wert von gut 800 Euro/Jahr.
Und da der Preis für Energie eher steigt als fällt, rentiert sich das recht schnell da der Wert des eigenen Stroms ebenfalls steigt.
Kommentar ansehen
21.04.2012 10:44 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Alter: "Bereits jetzt gilt der Abbau von alten Solaranlagen und Windkrafträdern als problematisch..."

Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es schon Anlagen gibt, die so alt sind, dass sie entsorgt werden müssen.

Wobei Windkrafträder dürften doch wohl kein Problem darstellen, soviel Bauschutt fällt nicht an, alle Edelmetalle(Kabel, Spulen..) und Kunststoffe werden wiederverwendet. Einzig "problematisch" dürften die Schmierstoffe in den Lagern sein.
Aber mal im ernst, da werden ganze Ölplattformen locker-flockig recycelt, zerlegt, usw. und dann soll so ein kleiner "Propeller" ein Problem darstellen????? Das kann doch wohl nicht deren Ernst sein.

Davon mal ab, warum fällt da überhaupt Bauschutt an? Die Fundamente und Säulen halten fast ewig, da bräuchte nur ein neuer "Kopf" drauf und dann gehts wieder.
Kommentar ansehen
21.04.2012 21:54 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@rolf.w: gravierender Denkfehler in deiner Vorstellung.
Es mag durchaus zwar die Sonne scheinen, aber verbrauchst du auch mehr als 1 KW/h über den Tag verteilt?
Wenn nicht, wie speicherst du den auftretenden Strom?
Ich gehe nicht davon aus, dass du im Keller Batteriepacks rumstehen hast, oder?
Und dass der Energieerzeuger jede KW/h abnimmt ist leider auch nicht gewährleistet.
Kommentar ansehen
22.04.2012 11:16 Uhr von p0rtal
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja. giftmüll < atommüll. den giftmüll kann man wenigstens recyclen.
Kommentar ansehen
22.04.2012 18:20 Uhr von rolf.w
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@SN_Spitfire: Ich bin da jetzt ein schlechtes, nicht repräsentatives, Beispiel. Durch meine Aquarien verbrauche ich dank HQI-Leuchten, T5-Röhren, Heizung und Pumpen alleine in dem Bereich schon mehr Strom. :-)

Ansonsten hast Du natürlich Recht damit, dass man nicht unbedingt jedes KW selbst verbraucht. Aber, und das sollte man nicht verschweigen, für gewöhnlich ist das an den Energieversorger verkaufte KW teurer, als das eingekaufte. Will sagen, wenn man für 21 Cent/KWh den Strom kauft, der Energieversorger aber 22 Cent pro KW/h Solarstrom bezahlt, fährt man immer noch besser.

"Und dass der Energieerzeuger jede KW/h abnimmt ist leider auch nicht gewährleistet. "

Zur Abnahme sind sie grundsätzlich laut EEG für 20 Jahre verpflichtet. Über die Menge und Möglichkeiten kann man sich vorher erkundigen und dann seine Solaranlage entsprechend dimensionieren.
Es kann Ausnahmen geben, aber bis jetzt ist es noch nicht zu einer pauschalen Abnahmeverweigerung gekommen, solange man sich an die Vorschriften hält.
Sollte der Energieversorger die Abnahme aus nicht nachvollziehbarem Grund ablehnen, hilft eine Klage auf Anschluss. Soweit mir bekannt, ist da bis jetzt noch jeder Energieversorger eingebrochen.

Die Energieversorger versuchen natürlich alles mögliche, um möglichst wenig Strom abzunehmen, aber juristisch haben sie nichts in der Hand. Ja, selbst "Einspeiseverträge" sind juristisch gesehen in den meisten Fällen nicht mit allen Klauseln haltbar.

Was man auch nicht übersehen darf ist die zukünftige Entwicklung. Es ist nicht davon auszugehen, dass Energie billiger wird, das Gegenteil ist eher anzunehmen. Somit entlastet die Solaranlage in Zukunft den Geldbeutel noch stärker, wenn man das entsprechende Timing beachtet.
Waschmaschine, Trockner, etc. alle Stromfresser, die nur zeitweise in Betrieb sind möglichst nur dann nutzen, wenn die Sonne scheint.

Es geht im Privathaushalt nicht darum, mit der Solaranlage Geld zu verdienen, sondern weniger bezahlen zu müssen. Und das erreicht man auf jeden Fall, egal ob man den Strom verkauft oder nicht.

Ich vergleiche das gerne mit der Anschaffung eines neuen Autos. Man bezahlt 20.000 Euro, fährt 3 Tage und hat 30% Wertverlust. Das Geld ist weg. Nach 5 Jahren hat man, je nach KM-Laufleistung, weit mehr als 50% Wertverlust. Effektiv betrachtet sind die 10.000 Euro Investition in eine Solaranlage demnach die bessere Wahl.:-)

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Abartig: Deutschland und Tschehien streiten wegen Kindersex!
Deutscher entführt, fickt, würgt und erschlägt kleines Mädchen
Werkstattkette A.T.U entgeht der Firmenpleite - Einigung mit Vermietern


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?