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Benzinpreise: Länder sehen Bund in der Pflicht

Das Treffen der Verkehrsminister führte zu keiner Lösung für die hohen Preise an der Zapfsäule. Die Länder haben beschlossen, dass das Problem durch den Bund gelöst werden soll und nun ist es an Bundesverkehrsminister Ramsauer, einen Vorschlag zu bringen. Diskutiert wird unter anderem eine "Spritpreisbremse".

Momentan vergleicht man die Modelle Österreichs, hier darf nur einmal täglich der Preis erhöht werden, und die Australiens, wo am Vortag schon ein Festpreis gemeldet werden muss. Die mehrmals täglichen Schwankungen hält Thüringens Verkehrsminister Carius für "erheblich und nicht nachvollziehbar".

Allerdings könnten die genannten Modelle die Preise auch zusätzlich erhöhen. "Preisregulierungsmodelle führen meist zu höheren und im besten Fall zu gleichbleibend Preisen, in keinem Fall aber zu niedrigeren Preisen", so der Hauptgeschäftsführer des Mineralölverbands Klaus Picard.


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WebReporter: 3i5bi3r
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bund, Pflicht, Benzinpreis, Peter Ramsauer, Länder, Verkehrsminister
Quelle: www.n-tv.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2012 16:29 Uhr von ArrowTiger
 
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Aktionismus? Das hat was von planlosem Aktionismus. Ich schätze, Klaus Picard hat recht, wenn er als Brancheninsider voraussagt, das der Sprit dadurch nicht billiger wird, sondern eher teurer.

Eine echte "Spritpreisbremse" würde einen Maximalpreis festlegen, der abhängig vom aktuellen (oder über einen kurzen Zeitraum gemittelten) Einkaufspreis für Mineralöl ist.

Dann lieber so lassen, wie es ist! Abends ist es derzeit günstiger, also tanke ich halt abends. Oder nur wenig, wenn ich schon morgens Sprit benötige...
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19.04.2012 18:00 Uhr von Pils28
 
+4 | -1
 
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Wenn gesetzliche Regelung, dann muss schlicht eine: Obergrenze festgelegt werden. Sagen wir einmal 1,50€ pro Liter E10. Wem das nicht passt, darf gerne sein Benzin woanders verkaufen.
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20.04.2012 09:53 Uhr von maki
 
+2 | -0
 
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Wortblasen Kein Schwein da oben hat Interesse daran, dass FÜR DEN BÜRGER der Preis (wieder) bezahlbar (wird)/bleibt.

Deren Ziel ist es, für die Unter-/Mittelschicht das Auto unbenutzbar zu machen. Und dabei natürlich solange wie möglich noch fett Steuern abzusaugen.
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23.04.2012 10:41 Uhr von franjanina1
 
+2 | -0
 
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jaja: das ist doch alles augenwischerei. Der kleine zahlt sich blöd und das nicht nur am sprit. Und keiner fragt wie der kleine mann noch die Familie ernähren soll.

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