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Deutsche Elite hält Euro für Erfolgsgeschichte

Die Elite aus Wirtschaft und Politik in Deutschland sieht die europäische Währungsunion als Erfolgsgeschichte. Diese Meinung teilten 90 Prozent der befragten Manager und Politiker im "Capital Elite Panel" des Instituts Allensbach.

Zugleich sprechen sich die Mitglieder der Elite für eine weitere Integration der Europäischen Union aus. 79 Prozent würden eine Wirtschafts- und Fiskalunion, sogar 87 Prozent mehr Gemeinsamkeiten in der Außen- und Verteidigungspolitik begrüßen.

Dabei scheint sich die Elite bewusst zu sein, dass die europäische Integration auf Widerspruch in der Gesellschaft stößt. 80 Prozent erwarten Spannungen innerhalb Europas. Etwas mehr als die Hälfte erwartet eine künftig geringere Identifikation mit der EU.


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WebReporter: mbln
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Politik, Euro, Deutsche, Geschichte, Elite, Europäische Währungsunion
Quelle: www.berlinerumschau.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 15:02 Uhr von Bildungsminister
 
+22 | -0
 
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Natürlich begrüßt die Wirtschaft die Einführung des Euro, und auch die Schaffung der Union selbst. Dadurch können sie Waren deutlich leichter exportieren, allerdings auch merklich günstiger im europäischen Ausland produzieren lassen. Auch hat es nicht zuletzt dazu geführt, dass die deutschen Löhne im Vergleich extrem langsam gestiegen sind, und wir uns somit immer mehr Billiglohnländern angleichen

Und das es zu Spannungen kommen wird, daran sind sie nicht zuletzt selbst schuld, weil gerade die deutschen Exporte auf dem Rücken der Nachbarstaaten erfolgen, und wir uns darüber unseren Wohlstand finanzieren.

Alles Verbrecher, was soll man da sonst sagen?
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18.04.2012 15:13 Uhr von Azureon
 
+12 | -0
 
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rofl in deren Position würde ich das auch behaupten.... ausbeuten, verteuern, abkassieren, in die eigene Tasche wirtschaften....
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18.04.2012 15:13 Uhr von :raven:
 
+19 | -0
 
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Propaganda in Reinkultur! Die Systemlinge feiern sich...bis zum Strick...
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18.04.2012 15:20 Uhr von maki
 
+11 | -1
 
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Elite? *kopfkratz* - ich dachte, wir sind uns einig, dass dies die Schicht ist, welche zu Recht als Abschaum bezeichnet wird (allein schon, weil selbiger automatisch immer oben schwimmt).
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18.04.2012 15:38 Uhr von thatstheway
 
+2 | -0
 
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@ hirnamoebe: in deiner Aussage unterstütze ich dich zu 100%,
Aber zu dem vorherrschenden Zustand ist zu sagen das immer 2 Seiten dazu gehören : eine Seite macht es und die andere lässt es zu.
Und solange sich daran nichts ändert werden sich auch die selbsternannten "Bosse" der Gesellschaft nicht ändern.
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18.04.2012 16:01 Uhr von Kovah
 
+3 | -7
 
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Wären nicht Griechenland, Portugal und Co würde der Euro nach wie vor eine Erfolgsgeschichte sein. Hätte man nur für die 5 stärksten Euro-Nationen einführen sollen...
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18.04.2012 16:27 Uhr von thatstheway
 
+4 | -2
 
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@ Kovah: setzen sechs,
wegen Themaverfehlung und kein vorhandenes Hintergrundwissen.
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18.04.2012 18:03 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -9
 
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@Kovah: Natürlich ist der Euro eine Erfolgsgeschichte - die einzigen die nicht davon profitieren sind die Schreiber hier auf SN. Allerdings muss man sich auch fragen warum? Meiner Meinung nach trifft hier Dummheit gepaart mit Faulheit auf grenzenlose Selbstüberschätzung und einem grenzenlosen Anspruchsdenken.
Ich bin zwar dumm und kann nichts aber deswegen will ich auch ein schickes Auto fahren - und das Benzin dazu will ich geschenkt.
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18.04.2012 19:21 Uhr von meisterthomas
 
+8 | -0
 
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Unsere Elite und ihre Erfolgsgeschichte: Die Seilschaft der Hab- und Machtgier in Deutschland sieht die europäische Währungsunion als Erfolgsgeschichte.

Aber der Euro selbst ist weder gut noch schlecht, sondern dass wozu man ihn benutz. -- Eine Wirtschaft, die uns und auch Europa langsam aber sicher arm macht.
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18.04.2012 20:43 Uhr von Multiversal
 
+3 | -0
 
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Bereicherungs Elite eben: und was noch übrigbleibt,geht eben fürs ja soo wichtige Ausland drauf.
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19.04.2012 18:05 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@thatstheway: -- "Aber zu dem vorherrschenden Zustand ist zu sagen das immer 2 Seiten dazu gehören : eine Seite macht es und die andere lässt es zu."

Damit hast du im Grunde schon recht, aber... die einen sind organisiert und beherrschen zudem über die Presse die öffentliche Meinung, die anderen nicht.

Bei so ungleichen Machtverhältnissen ist es schwierig (aber natürlich nicht unmöglich!), gegen bestehende Mißstände vorzugehen. Was hilft, ist eine ausreichend starke Gegenöffentlichkeit zu schaffen, was ja durch viele Blogs im Internet auch zum Teil geschieht. (Wovon man leider wenig mitbekommt: Diese Blogs werden leider häufig durch meist haltlose Abmahnungen von Seiten der kritisierten "Eliten" finanziell und zeitlich belastet.)

Aber David hat ja Goliath auch eins auf die Nuss gegeben... ;-)
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09.04.2013 11:44 Uhr von sevenofnine1
 
+1 | -0
 
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Wer hat bitteschön aus der "einfachen Bevölkerung" etwas vom Euro? Das Gehalt, das man bekommt, reicht vorne und hinten nicht mehr. Prozentuale Erhöhung ist auch ganz prima, besonders für diejenigen, die bereits viel verdienen, denn die bekommen auch viel mehr. Aber die Lebensmittel, Spritkosten, sonstigen Kosten steigen halt nicht prozentual, sondern für jeden gleich. Wenn du statt 10000 Euro 11000 Euro im Monat verdienst, ist es dir egal, ob die Butter 1,50 oder 2,00 Euro kostet. Hast du aber statt 1000 Euro nur 1100 Euro fällt dir jede Preiserhöhung im Laden doch merklich auf. Und hier spreche ich von einer Erhöhung um satte 10 Prozent. Und wer (außer Manager und Politiker) bekommt eine derart stattliche Erhöhung? Beim einfachen Fußvolk bekommst du gesagt, dass du 3 Prozent mehr Lohn bekommst, dafür aber 10 Stunden mehr arbeiten "darfst". (Umgerechnet auf die Mehrarbeit kriegst du dann sogar weniger als vorher).

In Deutschland zählt man als reich, wenn man ein Gehalt von 2600 Euro hat, der Durchschnitt liegt meines Wissens bei 1400 bis 1600 Euro. Davon zahlst du Miete, Strom, Wasser, Lebensmittel, musst zumeist ein Fahrzeug besitzen, weil dein Arbeitgeber will dich "flexibel" haben, das führt zu Mehrkosten in Form von Steuer / Versicherung / Spritgeld. Ein Alleinverdiener kann heutzutage auf legalem Wege kaum noch eine Familie mit Frau und ein bis zwei Kindern versorgen, wenn er sich doch tatsächlich den "Luxus" erlauben will, einmal im Jahr für eine Woche in den Schwarzwald zu fahren, wegen Urlaub und so. Da sollte die Frau besser ein zweites Gehalt anschleppen. Frau arbeitet = keine Zeit Kinder in die Welt zu setzen. Außerdem kosten die auch noch einen Haufen Geld.

Da ist es doch bequemer, von staatlicher Hilfe zu leben, einen Haufen Kinder in die Welt zu setzen wegen Kindergeld und sonstigen Hilfsgeldern - und am Ende des Monats mehr Geld zu haben, als der kleine Arbeiter. Nur mit dem Unterschied, dass man nicht 10 bis 12 Stunden täglich unterwegs ist (Arbeitszeit, Pause, Fahrtzeit), sondern schön viel Zeit über hat.

Das Problem in Deutschland ist es, dass es sich nicht mehr lohnt, zu arbeiten. Man arbeitet Vollzeit und muss aufstocken, nur weil ein paar Manager sich die Taschen vollmachen und anschließend die Firmen pleite gehen lassen. Man kann dann verachtend auf die Harz 4-ler blicken und sie anklagen, dass sie schwarz arbeiten und dabei zu Geld kommen, aber manchmal glaube ich, dass ich einfach nur zu doof bin, dass ich mein Geld selber erwirtschafte, ich könnte es immerhin einfacher haben.

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