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Wohlstandsarmut? Laut Studie haben viele Arme Vermögen gespart

Laut einer Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) haben viele Menschen, die in Deutschland als arm gelten, ein beachtliches Vermögen gespart.

Jeder Sechste "Arme" könne von diesen Sparbüchern oder Aktien zehn Jahre lang leben.

Für die Studienleiter zeugt dieses Ergebnis von einer so genannten Wohlstandsarmut, das bedeutet, dass die Definition von "arm" nicht ausreichend ist.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Armut, Vermögen, Sparbuch
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 13:40 Uhr von Klassenfeind
 
+37 | -5
 
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Klar !! Der "Focus" muss es ja wissen...mich würde mal interessieren, woher..
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18.04.2012 14:13 Uhr von CoffeMaker
 
+15 | -0
 
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Wenn es zutreffend ist dann tippe ich eher darauf das es das Angesparte von Leuten ist die kurz vor der Rente stehen, die dafür 30+ Jahre gearbeitet haben und als Altersvorsorge sehen. Harz4 betrifft ja schließlich nicht nur junge Leute, es rutschen ja auch viele jetzt rein wenn sie alt sind ,ihren Job verloren haben und das begrenzte Arbeitslosengeld aufgebraucht haben.
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18.04.2012 14:31 Uhr von Pilot_Pirx
 
+18 | -0
 
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aber wäre es dann nicht: Armutswohlstand? (was für ein Schwachsinn)


Jedenfalls ist das wieder mal der Versuch, den Armutsbegriff so festlegen zu können, wie es einem passt, um von der Einkommens- und Vermögensentwicklung in Deutschland ablenken zu können.
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18.04.2012 14:44 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+12 | -0
 
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Irgendwie glaub ich das net...

"Jeder sechste "Arme" könne von diesen Sparbüchern oder Aktien zehn Jahre lang leben."

Das sollten sie mal allen Menschen in Deutschland nachweisen, da wird dann aus jeder "sechste" jeder "zwanzigste", oder so *g

Und nach welchen Regeln können die dann 10 Jahre von dem Ersparten leben....ein Reicher, der diese Studie sicher aufgestellt hat, wird das Geld vermutlich an einem Wochenende ausgeben....vermutlich wurden da wieder nur die Kosten für Brot und Wasser genommen, dann trifft das vieleicht zu ^^
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18.04.2012 16:27 Uhr von Bruno2.0
 
+0 | -0
 
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genau: ARM 10 Jahre kann man von seinen Vermögen leben aber gilt als arm..OMG

und jeder Sechste das kann ich jetzt nicht wirklich glauben..ich kenne zwar viele die keine Finanziellen Probleme haben aber es gibt ja auch die andere Seite und die ist in Deutschland doch eher in einem Größeren Maße vertreten wie 5von6.
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18.04.2012 19:39 Uhr von requato
 
+1 | -0
 
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Die Quelle klärt auf: In der News hier wurde ein wesentlicher Punkt unterschlagen.

In der Quelle steht, dass man als "(einkommens-)arm" gilt, wenn man weniger als 60% des Durchschnittseinkommens verdient. Und es wird dabei nicht berücksichtigt, was man noch auf dem Konto rumfliegen hat.

Wenn ich also Millionär bin und aus Spaß meinen Traumberuf in einer Halbtagsstelle ausübe, dann gelte ich in dieser Statistik auch als arm.

Davon aber mal abgesehen. Es gibt auch genug Leute die zwar ein Haus besitzen, dieses vielleicht auch noch am abbezahlen sind und jeden Monat aber nur so gerade eben überbrücken können. Diese schwimmen dann auch nicht im Geld, haben aber ein Haus und Grundstück, was eine beträchtlichen Wert hat.
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18.04.2012 20:03 Uhr von EvilMoe523
 
+2 | -0
 
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Also ich bin Normalverdiener sprich weder reich, aber auch sicher nicht an der Armutsgrenze. Aber eins ist sicher, ich könnte nicht mal 10 Jahre die Miete meiner Wohnung ausgleichen...

... und dann kommen über 10 Jahre ja auch noch andere Kosten zusammen zum überleben.

Wie viel soll ein sogenannter Armer bzw. jeder 6. Mensch auf dem Sparbuch haben? Oder haben die einfach den Gesamtwohlstand der Superreichen durch 6 gerechnet?
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18.04.2012 22:11 Uhr von barkaysn
 
+2 | -0
 
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die rechnung ist doch ziemlich offensichtlich: es hängt nur davon ab, wie man "gut leben" interpretiert.

für 50 euro im monat kann man sich genug konserven leisten, um über den monat zu kommen.
macht 600 im jahr, macht 6000 in 10 jahren. das wird zwar knapp mit 1 in 6 leuten, aber mit ein bisschen guten willen kann das schon hinkommen.

kleidung kriegt man aus altkleidercontainern,
wärme aus papier tonnen als brennmaterial und ausstopfen der kleidung.

fliessend wasser kriegt man problemlos durch auffangen von regenwasser.

jeder, der mehr hat als das, ist offensichtlich als reich anzusehen.

voila, problematik des begriffs der "armut" in deutschland gelöst.
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18.04.2012 23:16 Uhr von magnificus
 
+0 | -0
 
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Institut der deutschen Wirtschaft: Alles klar.

Das ist, wie die arbeitslosen Zahlen aus Nürnberg.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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18.04.2012 23:27 Uhr von no_trespassing
 
+3 | -0
 
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Lächerlich ist doch das: Jetzt soll es an die eisernen Reserven gehen von Leuten, die am Existenzminimum leben.

Ich kenne mehrere Rentner, die 300 Euro im Monat bekommen. Sie wohnen aber im Wohneigentum und haben sich einen 5-stelligen Betrag zusammengespart. Das ist der Grund, warum der Staat die Rente nicht bis zur Stütze min. aufstockt.

Von 300 kann niemand leben, die Leute haben lediglich ein Polster, wenn mal technische Geräte kaputt gehen.

Wenn auch nur eine Zwangssanierung der Häuser eingeführt würde, wären die ruiniert. Die müssten ihre wertlosen Buden mit hohem Energieverbrauch verkaufen und hätten nicht mal genug, um in der Stadt wohnen zu bleiben.
40 Jahre gearbeitet und am Schluss landeste mit Stütze in der Sozialwohnung.

FÜHRT ENDLICH DIE FINANZTRANSAKTIONSSTEUER EIN!

Dann braucht ihr euch über solche Peanuts keine Gedanken mehr machen. Es kann einem nur noch die blanke Wut hochkochen, wenn man sieht, auf welchen Gruppen mit welchen Scheinargumenten rumgehackt wird und wie fett und vollgefressen die wahren Verursacher sich zurücklehnen und sich ins Fäustchen lachen, dass sie die Gesetzgebung eines ganzen Kontinents beeinflusen können.

Finanztransaktionssteuer und fertig! Und wieso eigentlich nur 0,01%? Derivatehandel an der Börse = Casino, da wäre eine Steuer wie beim Lotto eine angemessene Richtgröße.
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19.04.2012 10:48 Uhr von artefaktum
 
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Wenn das auch für jeden 6. gelten sollte haben die anderen 5 nix davon.

Erinnert mich so ein bisschen an die DDR. Denen ging´s ja offiziell auch allen ganz gut da.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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21.04.2012 11:29 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Widerspricht der Anzahl der Hartz4-Empfänger die vor Erhalt des Armuts-Geldes erst alle Sparkonten und Sparbücher, sowie Wertgegenstände, Grundstücke, Schmuck auflisten müssen.

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