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Massive GEMA-Gebührenerhöhung: Diskotheken-Besitzer laufen mit Petition Sturm

Die GEMA hat angekündigt, ihre Tarife zu reformieren und dabei werden vor allem die Clubs wesentlich mehr Beiträge zahlen müssen (ShortNews berichtete).

Doch die Diskothekenbesucher wollen sich dagegen wehren und haben eine Online-Petition gestartet, die inzwischen schon 30.000 Unterschriften gesammelt hat.

"Wir waren schockiert", sagte der "Verein Münchner Kulturveranstalter"-Präsident Alexander Wolfrum. "Die neuen Tarife bedeuten für Clubs und Discotheken in München teilweise eine Explosion der GEMA-Gebühren von bis zu 1.400 Prozent."


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Besitzer, Petition, GEMA, Diskothek
Quelle: www.welt.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 13:19 Uhr von Freddy_Frank
 
+53 | -2
 
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Mit welcher scheinheiligen Begründung will man wieder unrechterweise mehr Geld? In Deutschland kann man das ja machen! Und die Politik-Versager schauen zu...
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18.04.2012 13:21 Uhr von saber_
 
+16 | -62
 
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18.04.2012 13:25 Uhr von mech-fighter
 
+33 | -5
 
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Link zur Petition: Bitte unterschreiben!

http://openpetition.de/...

Nicht nur mein Nebenjob mit dem ich mein Studium finanzier ist in Gefahr, auch euer Nachtleben ;)
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18.04.2012 13:27 Uhr von Omnomnymous
 
+23 | -5
 
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"Die GEMA muss auch von irgendwas leben." Schön wärs wenn´s nicht so wär.
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18.04.2012 13:40 Uhr von Allmightyrandom
 
+49 | -2
 
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Wieso: muss die Gema von irgendwas leben? Die Gema ist ein reines Verwaltungsorgan, welches sich schon lange nur noch für die "ganz großen" im Musikgeschäft rechnet - Bohlen und Nena sind die Gewinner, alle anderen (kleine Acts/Bands, Indis, Discotheken, Altenheime, Kindergärten, Youtube-Seher), also WIRKLICH ALLE haben durch die Gema NUR Nachteile.

Wegen mir kann die Bande sich nen neuen Job suchen - aber dann müsste man ja richtig arbeiten für sein Geld :(
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18.04.2012 13:48 Uhr von djsidd
 
+7 | -1
 
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zum unterschreiben http://openpetition.de/...
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18.04.2012 13:48 Uhr von rumpelpumpel2
 
+12 | -1
 
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Unterschrieben.
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18.04.2012 14:09 Uhr von heinzinger
 
+11 | -2
 
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@saber_: Für den gewöhnlichen Shortnews-Lester bitte das nächste mal einen <ironie>-Tag einbauen...
Zumindest ich habs verstanden ;-)
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18.04.2012 14:10 Uhr von Umetoo
 
+4 | -50
 
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18.04.2012 14:24 Uhr von gugge01
 
+1 | -2
 
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Brot und Spiele ! Ich bin mir jetzt nicht sicher welcher Aspekt dieses Konzeptes für den Beamtenadel Unverständlich ist?
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18.04.2012 14:25 Uhr von Slingshot
 
+16 | -4
 
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Habe auch unterschrieben.

Kann nicht angehen, dass Discotheken, die vorher 10 oder 20.000 EUR gezahlt haben, jetzt bis zu 140.000 EUR abgeben müssen. In so einem Fall kann ich die Disco gleich dichtmachen.

Edit:
@ Umetoo
Nicht die Urheber bekommen Kohle (die würden es verdienen), sondern die beschissenen Verwerterfirmen mit Geldhaien und Geldgeiern (und die können von mir aus den Bach runter gehen).

[ nachträglich editiert von Slingshot ]
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18.04.2012 14:53 Uhr von vmaxxer
 
+5 | -3
 
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Ungenau: Vorweg: Ich mag die Gema auch nicht.
Veraltet und Überholtes System.

Das es nur eine Preiserhöhung gibt ist falsch! Die Gebühren werden nach einem neuem Modell errechnet wobei kleine bit mittlere Diskotheken weniger und große Diskotheken mehr zahlen.

Zitat:
---------------------------- ---------------------- ----------------------
... Die bis dato geltenden elf Tarife werden auf zwei Tarife reduziert und kleine Veranstaltungen werden deutlich entlastet.
Diskotheken mit großer Veranstaltungsfläche sowie hohem Eintrittsgeld werden hingegen teilweise deutlich teurer. Denn in dem neu vorgestellten Tarifkonzept wird vor allem die wirtschaftliche Größe einer Veranstaltung als Bemessungsgrundlage herangezogen.
...
Die GEMA-Vergütung beträgt zukünftig für eine durchschnittliche Diskothek ohne Eintritt inklusive aller Zuschläge und abzüglich eines Gesamtvertragsrabatts 103 Euro pro Nacht. Bei 5 Euro Eintritt erhöht sich die Vergütung auf 234 Euro.
...
Die Befürchtungen von Clubbetreibern, die insbesondere Nachwuchsbands Auftrittsmöglichkeiten anbieten, sind unbegründet. Sie sind von der Tarifanpassung nicht betroffen, da solche Live-Konzerte auch weiterhin nach den Vergütungssätzen U-K lizenziert werden.
------------------- ------------------ -----------------

Ergo: die kleinen Diskotheken zahlen weniger, die Großraum- und Edel-Diskotheken mehr.
Kein wunder das sich da Widerstand seitens deren Lobby regt.
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18.04.2012 14:57 Uhr von Floppy77
 
+4 | -2
 
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@saber_: "mich wuerde interessieren wie schnell die politik dann reagieren wuerde wenn es schlagartig ein paar arbeitslose mehr geben wuerde;)"

Wo lebst Du? Hier in Deutschland interessiert es keinen Politiker ob es ein paar Arbeitslose mehr oder weniger gibt.

Sonst würden ja keine Konzerne Fördergelder bekommen und dann ein paar Jahre später die Werke schliessen um in Billiglohnländern produzieren zu lassen. Da gibt es immer wieder Tausende Arbeitslose um die sich keiner schert.
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18.04.2012 15:11 Uhr von aquilax
 
+3 | -17
 
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18.04.2012 15:15 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -1
 
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@saber_: Ich gehe fest davon aus, dass du die Ironietags vergessen hast. Anders könnt ich mir deine Äusserungen nämlich nicht vorstellen ;)

Die Sache mit Youtube und der GEMA lässt sich ganz einfach lösen. (Hab ich auch schon des öfteren geschrieben)
Entweder ihr nutzt die Youtube-APP eures AndroidSmartphones (Youtube gehört Google und Android gehört Google ... *zwinker*) und man kann alle Videos GEMA-frei anschauen!
Für diejenigen, die es trotzdem am Rechner anschauen wollen, gibt es mehrere Möglichkeiten über Proxy-Server zu gehen. Damit umgeht man die GEMA-Sperre ebenfalls problemlos.

Da ich aus dem Discoalter heraus bin, stört mich das jetzt nicht unbedingt persönlich, jedoch stell ich mir es für die Partygänger am Wochenende doch recht unangenehm vor, wenn Eintrittspreise aufgrund der GEMA-Gebühren teurer werden würden.
Mir scheint fast so, als ob die GEMA in Deutschland einem den musikgenuss mies machen will, dass man am Ende gar keine Musik mehr hört.

Traurige Entwicklung liebe GEMA. Ich setz euch alles mir Menschen mögliche entgegen, damit ihr wach werdet. Gebt den Künstlern endlich auch das, was sie verdienen durch ihre Werke und beharrt nicht auf so wahnwitzigen Forderungen gegenüber Youtube. Damit macht ihr euch definitiv keine Freunde und das auf sehr sehr lange Zeit. Mich habt ihr bereits als Feind gewonnen, was nicht heissen soll, dass ich nicht bereit dazu bin, für gute Musik Geld auszugeben. Ich geb das Geld nur den Bands direkt, indem ich deren Konzerte besuche.
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18.04.2012 15:37 Uhr von Kovah
 
+4 | -5
 
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GEMA: Die GEMA ist ein Verein degenerierter Steinzeitmenschen, die sich von der Moderne erdrückt fühlen und meinen, mit dummen Reformen ihre Position stärken zu müssen.
Diese Schwachköpfe sollte man alle samt zum Mond schießen, dann können die da ihre Scheiße abziehen und nicht die Deutsche Medienwelt zerstören.

1400 Prozent Gebührenerhöhung, krank ist das!
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18.04.2012 15:40 Uhr von Umetoo
 
+3 | -21
 
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18.04.2012 15:45 Uhr von Miauta
 
+2 | -4
 
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Naja! Ich würde drauf scheißen, meine Disco schließen und mene Mitarbeiter zum Amt schicken. Ich selbst würde auch die Füße hochlegen und mich vom Amt bezahlen lassen.

Scheiß drauf, anders bekommt man in diesem Land ja sowieso kein Gehör....außer der Staat blutet...Geld!

Und wenn das mehrere Discos so machen fehlt ganz viel Umsatzsteuer und der Staat zahlt die Arbeitslosen.

Wer die Mafia zulässt soll auch dafür gerade stehen!
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18.04.2012 15:57 Uhr von Wieselshow
 
+1 | -13
 
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18.04.2012 16:04 Uhr von svizzy
 
+10 | -0
 
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unterschrieben: noch besser wäre eine petition das die gema abgeschafft wird.
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18.04.2012 16:05 Uhr von Achtungsgebietender
 
+2 | -15
 
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18.04.2012 16:06 Uhr von ottili
 
+6 | -2
 
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Besitzer, Petition, GEMA, Diskothek: Die GEMA sollte es mal mit ehrlicher Arbeit versuchen und nicht
die Gäste abzocken!
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18.04.2012 16:25 Uhr von Mika_lxxvii
 
+7 | -2
 
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ach Leute: kaum steht irgendwo GEMA dran, geht das Theater wieder los ...

Hauptsache niemand schaut hin und alle kloppen sich -.-

grundlegend:

Die Idee der GEMA ist super, wenn der Künstler sich nicht um die Verwertung seiner Rechte kümmern muss, hat er mehr Zeit sich um seine Kunst zu kümmern!

ABER: die Ausführung der Idee ist mehr als schlecht.
- Die "Verwaltungsgebühr" der GEMA beträgt 25% der Einnahmen, d.h. nur 75% gehen wirklich an die Künstler raus.
- Die Vergütungsstruktur der Künstler bevorzugt Tops´ und große Labels überprportional, so dass die mehr bekommen, als ihnen eigentlich zusteht, die Zeche zahlen die Kleinen.
- Der Künstler muss selbst bei Aufführung seiner eigenen Kunst Gebühren zahlen.
- Bei der GEMA wird die Unschuldsvermutung umgekehrt, nicht die GEMA muss beweisen, dass sie im Recht ist, sondern der Konsument muss beweisen, dass die GEMA im Unrecht ist!
- Die Gesetzgebung auf die sich die GEMA beruft stammt aus dem Jahr 1966, die GEMA "wünscht" sich zwar eine Neuregelung, tut aber scheinbar nichts dafür.

also vergesst den Quatsch mit Petitionen und ähnlichem, was wirklich her muss ist eine Grundsatzreform der GEMA und das können aber nur die Mitglieder, die werden das aber erst merken wenn sie es im Geldbeutel spüren

also macht euch schlau wo GEMA dran steht und wo nicht, macht einen Bogen um alles wo die GEMA die Hand drauf hat und unterstützt was GEMA frei ist

heißt z.B. keine Proxys bei YouTube, und wenn das Musikstück wegen GEMA nicht verfügbar ist auch nicht in den Laden gehen und kaufen, eher im Gegenteil stehen lassen und im Umkreis dafür sorgen dass es niemand kauft
heißt auch diesen ganzen gepushten CastingKram ausblenden und nicht mehr kaufen, ebenso wie fast alles andere auch was in den Charts läuft,
heißt aber auch nicht mehr in die Disko zu gehen so lange dort nicht Gemafrei gespielt wird

das wichtigste dabei ist aber: allen Beteiligten kund tun warum man das so macht: dem Diskobetreiber, dem Händler und vor allem aber dem Künstler, denn nur wenn sie wissen, dass der Endverbraucher ausschert, weil er das System nicht mehr unterstützt werden die Leute drauf einschwenken und mithelfen das System zu ändern, wenn sie es nicht wissen, wird auch nichts passieren
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18.04.2012 17:01 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -0
 
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Gehöre zwar nicht zu den krassen GEMA-Hassern die gleich schreien wenn sie den Namen lesen, aber bin auch kein PRO GEMA...

Wenn GEMA die Künstler schützt ist das okay und es ist sicher auch in Ordnung, dass öffentliche Einrichtungen Geld zu entrichten haben, wenn sie geschützte Medien abspielen und damit Geld verdienen.

Aber das taten die Discos ja in der Regel alle brav, genauso wie Videotheken und Kaufhäuser... mit welcher Begründung wollen die nun die Preise dermaßen in die Höhe setzen, so dass Existenzen gefährdet werden?

Glaub kaum dass es im Interesse der Künstler ist, wenn wegen der GEMA nun zahlreiche Discotheken den Bach runter gehen und die Leute nicht mehr mit Musik öffentlich feiern gehen können.

Mal abgesehn davon, dass sie dann noch weniger Geld bekommen als vorher, von jeder Disco wo ein Schild davor hängt "Wegen GEMA in Insolvenz"
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18.04.2012 17:01 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Die armen armen Discothekenbesitzer !!!! ich kenne einen der fährt einen Ferrari und einen Porsche und hat ne tolle Villa. Nach meiner vorsichtigen Rechnung liegen die GEMA-Gebühren pro Gast bei etwa 60 Cent auf den gesamten Abend.
Bei den Eintrittspreisen und Getränkepreisen sind 60 Cent pro Gast natürlich ein ungeheurer Verlust.
Wir reden hier von Besitzern, die im Monat knapp 6-stellig mit der gespielten Musik verdienen.

Allerdings digitalisiere ich für einige DJs die Schallplatten - die Musik unterliegt nicht der GEMA.
Im Prinzip sammelt die GEMA geld von GEMA-freier Musik ein - damit wenige Leute wie Dieter Bohlen noch mehr verdienen. Denn an die kleinen Komponisten wird fast nichts ausgezahlt.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]

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