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Internationaler Währungsfond zieht erstmals Ende des Euro in Erwägung

Der Internationale Währungsfond hat in seinem "World Economic Outlook" erstmals einen Zusammenbruch des Euros als Gemeinschaftswährung in Betracht gezogen. Auch ein Bankrott der gesamten Eurozone oder der Austritt einzelner Staaten wird nicht mehr ausgeschlossen.

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds Christine Lagarde hatte noch vor wenigen Wochen geäußert, dass bisher keine Anzeichen auf einen Zusammenbruch des Euros vorlägen. Die neue Einschätzung des IWF könnte mit den wachsenden Schwierigkeiten in Spanien, Irland und Portugal zusammenhängen.

In der Einschätzung des IWFs wird vor dem Austritt eines Staates aus der Eurozone gewarnt. Diese könnte "andere Volkswirtschaften des Euroraums unter Druck geraten lassen, was zu einer wachsenden Panik an den Finanzmärkten und zu einem Abzug der Einlagen von den Banken führen würde."


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Christine Lagarde, Internationaler Währungsfonds, Währungsfond
Quelle: www.eilpost.org

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 11:49 Uhr von sabun
 
+15 | -2
 
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ImmerNurIch: das wird leider nicht passieren, dass diese Schweinehunde elend an den unrechtmässig erlangten Geld(Vermögen) verrecken.
Aber ich wünsche denen 23 Stunden durchfall und impotenz.
Die eine Stunde brauchen Sie um zu Essen.(grins)
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18.04.2012 11:50 Uhr von :raven:
 
+11 | -2
 
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Wer jetzt noch Verträge über Finanzprodukte: in Euro haben sollte, dem bleibt offensichtlich nicht mehr viel Zeit, um Vermögenswerte unter Berücksichtigung der vereinbarten Kündigungszeiten noch schnellstens zu sichern.
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18.04.2012 11:50 Uhr von ThomasHambrecht
 
+13 | -2
 
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Wenn das je kommt dann bitte eine Mark, die 1:1 von Euro nach Mark umgerechnet wird. Bei der alten Umrechnung (1 Euro = 2 Mark) haben wir sonst das zweite Problem, dass die umgerechneten Preise niemand zahlen will. Die Leute fallen dann in Ohnmacht wenn sie für ein Weizenbierchen plötzlich 9 Mark zahlen sollen.
Dabei verdient sich eigentlich kaum jemand dämlich mit den teuren Euro-Preisen. Es ist eben überall alles so teuer geworden, dass man heute diese Preise verlangen muss - und trotzdem noch wenig hängen bleibt.
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18.04.2012 12:46 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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Trennbanksystem: -- "was zu einer wachsenden Panik an den Finanzmärkten [...] führen würde."

Klasse! Dann sollten einige Länder unbedingt aus dem Euro austreten! Denn die daraus sicherlich folgende verschärfte Fortsetzung der Bankenkrise wäre definitiv nicht mehr über "Rettungschirme" finanzierbar: die Banken würden crashen, die Spekulanten und Bankster würden endlich arbeitslos, und könnten sich in alter Tradition von ihren Bürohochhäusern stürzen.

Klingt gut! Schade um die Geschäftsbankenbereiche, aber den zockenden "Investitions"banken geschähe es mehr als recht!

Vermutlich braucht es diesen Reset, um wieder zu einem vernünftigen Bankwesen zurückzukehren. Saubere Trennung in durchaus "systemrelevante" Geschäfts-, und eben nicht relevante Investmentbanken. Letztere kann man dann getrost in den Konkurs entlassen, wenn sie sich verzockt haben...
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18.04.2012 13:01 Uhr von Perisecor
 
+4 | -7
 
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Jaja, alle paar Monate die News über den Euro-Untergang.

Wer erinnert sich nicht gerne an Wil´s ständige "jetzt aber wirklich bald!"-Aussagen wie z.B. hier:
http://www.shortnews.de/...

Dass er mit seinen stark verbrannten Händen überhaupt noch schreiben kann?
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18.04.2012 13:08 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Wenn der €: wirklich begraben werden sollte, dann geb ich JEDEM deutschen Staatsbürger ein Bierchen aus.
Die Chance, ob ich das Bierchen zahlen muss, könnt ihr euch selbst ausrechnen, sofern ihr die Kompetenz dazu habt ;P
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18.04.2012 13:09 Uhr von TeleMaster
 
+2 | -0
 
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...ich hoffe sehr, dass wir den Dritten Weltkrieg nicht eines Tages dem Euro zu verdanken haben werden. Der Euro hat nicht verbunden, sondern getrennt. So wie vor dem Euro wird es aber wohl nie wieder sein. Die "DM-2" wird niemals so werden wie die "DM-1". Div. Faktoren von heute gab es 1948 nicht.
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18.04.2012 13:17 Uhr von SpEeDy235
 
+4 | -0
 
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Was kommt: dann?
Euro2, Euro-Dollar oder doch alle die DM? Man sollte vielleicht den Banken das Geld abnehmen, denn die sind doch der Hauptgrund für diese Krise in Europa.
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18.04.2012 14:45 Uhr von Teffteff
 
+1 | -1
 
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Perisecor: Prangerst Du jetzt die News an oder den "World Economic Outlook" des IWF? Klär mich mal auf.

[ nachträglich editiert von Teffteff ]
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18.04.2012 14:59 Uhr von owned1390
 
+2 | -0
 
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welch ironie :): Jeder hat sich über die Maya und den Beginn eines neuen Zykluses des Kalendars lustig gemacht und am Ende behalten sie recht.
Mit dem Ende unseres aktuellen Finanz- und Wirtschaftssystems beginnt eine neue Ära :D
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18.04.2012 17:28 Uhr von Perisecor
 
+1 | -1
 
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@ Teffteff: Die News.

Dass der IWF und andere Organe Notfallpläne für jede theoretisch mögliche Gegebenheiten haben, ist in etwa so überraschend wie aktuelle Invasionspläne der USA für Deutschland oder Kanada.


Und natürlich prangere ich Wil an - der damals penetrant in jeder halbwegs passenden News erzählt hat, er wüsste ganz ganz ganz sicher, die DM 2.0 kommt bald. Und immer, wenn wieder eines seiner angekündigten Daten verpufft ist, kam irgendeine dämliche Ausrede. So wie hier.
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18.04.2012 17:47 Uhr von Teffteff
 
+3 | -1
 
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Perisecor: "Die News."

Was willst Du denn? Es steht ja nur das in der News was der IWF in dem Bericht ausgesagt hat - ganz ohne Wertung.

Meinst Du, die Aussagen des IWF sind keine News wert?
War ´ne blöde Frage - natürlich sollten die Medien, DEINER Meinung nach über bestimmte Dinge lieber die Klappe halten.

Sorry - mein Fehler.

Deine Strategie ist doch immer die gleiche:
Alle Vorab-Analysen sind so lange zu leugnen, so lange nicht das passiert ist, was voraus gesagt wurde. Bisher hattest Du das immer als "Verschwörungstheorie" bezeichnet. Neu ist jetzt, dass Du diese Richtung auch beim IWF einschlägst. Leg doch endlich Deine langweilige und sich ständig wiederholende Strategie ab.
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18.04.2012 17:53 Uhr von Endgegner
 
+0 | -0
 
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In paar Jährchen: gibts noch ne Krise und dann ist endgültig Feierabend...
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18.04.2012 17:56 Uhr von Perisecor
 
+1 | -2
 
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@ Teffteff: Wenn du nicht clever genug bist, meinen Kommentar zu verstehen, antworte doch einfach nicht.


In jeder News nervst du herum, nur weil du scheinbar nicht fähig bist, Buchstabe an Buchstabe und Wort an Wort zu knüpfen.



"Dass der IWF und andere Organe Notfallpläne für jede theoretisch mögliche Gegebenheiten haben, ist in etwa so überraschend wie aktuelle Invasionspläne der USA für Deutschland oder Kanada."


Ich hab´s extra nochmal für dich zitiert. Vielleicht kannst du ja jemanden in deinem Umfeld bitten, es dir ganz langsam vorzulesen und zu erklären.
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18.04.2012 18:12 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Es geht um mehr Geld für den Euro: Da der Zusammenbruch des Euro wohl ein Tabu darstellt - Gauck erklärt die EU als notwendig -, soll mit einer solchen Aussage mehr Geld für die Stützung des Euros locker gemacht werden. Lagarde hatte mit einer ähnlichen Äußerung im Dezember bezüglich der Weltkonjunktur ängstliche Stimmung für ihre Politikziele erzeugt.
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18.04.2012 18:50 Uhr von Alice_undergrounD
 
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ja weils ja: alles sooo schlimm ist

also ich hab von der rkise noch nichts gemerkt
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18.04.2012 19:36 Uhr von cyrus2k1
 
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@ThomasHambrecht: 1:1 umgerechnet wird sicher nicht nach DM. Eher 3:1 oder 2:1!
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18.04.2012 19:57 Uhr von raterZ
 
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die schulden/guthabenkrise wird natürlich: über eine Währungsreform gelöst. WIE DENN SONST?

ihr armen sparer!

[ nachträglich editiert von raterZ ]
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18.04.2012 21:02 Uhr von Finalfreak
 
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@owned1390: Ist gar nicht wahr, ich war schon lange der Meinung das der Weltuntergang von finanzieller Art sein wird.
Mal schauen was die Zukunft bringt, die Frage ist eigentlich
nur noch "Wie lange wird es die EU noch geben."
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19.04.2012 11:32 Uhr von ArrowTiger
 
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@SN_Spitfire: -- "dann geb ich JEDEM deutschen Staatsbürger ein Bierchen aus."

Ich hab mir das mal notiert! Nicht, daß du dich nachher davor drückst... ;-)

Ich denke aber nicht, daß der Euro unser wahres Problem ist. Klar, ein wichtiger Steuerungsfaktor für die Wirtschaftpolitik eines Landes entfiel mit der Einführung des Euro. Dies hätte man aber anders kompensieren können, wenn es denn gewollt gewesen wäre.

Dann hätte der Maastrich Vertrag aber entsprechende Freiheiten gewähren müssen. Und durch den Fiskalpakt würden diese Möglichkeiten nun gänzlich unmöglich werden - wenn der denn durchkommt. Dieser besiegelt dann entgültig das Ende nicht nur des Euro, sondern der ganzen EU...

Das ist mit hoher Sicherheit allerdings keine politische Dummheit, sondern genau so geplant. (Stichwort "Schock-Srategie", siehe Südamerika und Asien.) Ob die Neoliberalen ihr Tun allerdings wirklich überblicken und einschätzen können, wage ich zu bezweifeln.

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