18.04.12 10:00 Uhr
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Würselen: Handwerker stürzt bei einer Dachsanierung ab und stirbt

Am Dienstag hatte sich in Würselen ein Arbeitsunfall ereignet, bei dem ein Handwerker das Leben verlor.

Nach Angaben der Aachener Polizei, war ein 24-jähriger Mann damit beschäftigt, für seine Firma das Dach eines Holzlagers zu sanieren. Bei dieser Tätigkeit gab das Dach nach und der Dachdecker fiel neun Meter in die Tiefe.

Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Arbeiters feststellen.


WebReporter: kleefisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Todesfall, Absturz, Handwerker, Würselen
Quelle: www.westline.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 10:00 Uhr von kleefisch
 
+0 | -4
 
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Trifft den Mann nicht ein Mitverschulden? Muss man nicht, wenn man auf Dächer rumläuft abgesichert sein? Trotzdem eine tragische Sache.
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18.04.2012 10:29 Uhr von Dark_Apollo
 
+4 | -0
 
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Arbeitsschutz? § 3 der Arbeitsstättenverordnung
http://www.jusline.de/...

Den § ganz kurz gefasst: Der AG muß einschätzen ob eine Gefährdung seiner Mitarbeiter vorliegt, und ggf dafür sorgen das der Arbeitsplatz gesichert wird. Ist das nicht vollständig möglich, muß der AN wie in diesen Fall mit einer Fallsicherung ausgerüstet werden.

Laut deutschen Arbeitsschutz liegt schon eine Gefährdung ab einen Meter vor. Schon ab 2m Höhe muß eine Fallsicherung benutzt werden. Das kann aber auch eine Rüstung sein, wenn dieses möglich ist.

Der AG ist nicht nur verpflichtet dafür zu sorgen das der Arbeitsplatz gesichert ist, sondern er muß auch dafür sorgen das seine Mitarbeiter den Arbeitsschutz einhalten. Das beinhaltet auch die Schulung seiner Mitarbeiter und jährliche Inspektion der Arbeitsschutzausrüstung von sachkundigen Personal.
_________

Dem AG trifft hiermit die volle Schuld. Dank deutscher Gummiparagraphen und windiger Anwälte wird die Schuld oder Teilschuld warscheinlich auf den verstorbenen Mitarbeiter abgewälzt.
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18.04.2012 10:48 Uhr von Feuerfaenger
 
+3 | -0
 
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Häufig ist es so, dass die Sicherung im Wagen liegen bleibt und die Dachdecker diese absichtlich nicht nutzen oder sie nutzen aber die Sicherungsleine zu lang lassen. Das ist meiner Meinung nach vorsätzlich und kann nicht in jedem Fall dem Arbeitgeber zu lasten gelegt werden.

Die Arbeiten an Lagerhallen ist eigentlich immer sehr gefährlich. Schon allein weil hier die Sparren häufig ungewohnt große Abstände haben und der Dachdecker dann unter Umständen ins Leere tritt/greift.
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18.04.2012 11:39 Uhr von Dark_Apollo
 
+1 | -0
 
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@feuerfänger, ich muß dir Recht geben das mit den Arbeitsschutz in Deutschland oft sehr lasch umgegangen wird. Das liegt aber auch am Arbeitgeber wie er mit Verstößen umgeht. Wenn ich in großer Höhe ohne Sicherung umherspaziere, fliege ich nicht nur achtkantig vom Projekt, sondern riskiere sogar das mich mein AG (ausländische Firma) fristlos kündigt.
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19.04.2012 22:53 Uhr von there4you
 
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die Versicherung sollte trotzdem an die Hinterbliebenen zahlen.....diese haben es schwer genug.

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