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US-Army: 6.500 Veteranen begehen Selbstmord pro Jahr

Wie die "New York Times" berichtet, begehen jedes Jahr 6.500 ehemalige Kriegsteilnehmer Selbstmord. Alle 80 Minuten tötet sich ein ehemaliger Angehöriger der US-Streitkräfte selbst.

Die Summe überschreitet damit die Anzahl der insgesamt getöteten amerikanischen Soldaten in Afghanistan und im Irak seit Beginn der Kriege.

Die als Ursache vermutete "Posttraumatische Belastungsstörung" befällt 25 Prozent aller Veteranen. Bei den 17- bis 24-Jährigen ist das Risiko, Selbstmord zu begehen, viermal höher. Das Veterans Affairs Department (VA) hat jetzt eine Hotline eingerichtet.


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WebReporter: Westi1
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Selbstmord, Army, Rate, US-Army
Quelle: www.nytimes.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.04.2012 06:47 Uhr von Westi1
 
+0 | -2
 
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Bei den Gegnern wird´s wahrscheinlich keine Statistik geben, aber die würde wohl niedriger ausfallen. Trotzdem ist es ein sinnloser Tod, ob Mann gegen Mann oder Man(n) gegen sich selbst.
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18.04.2012 11:02 Uhr von Patreo
 
+3 | -1
 
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@Neon: Nicht jeder Soldat tötet.
Blauhelmsoldaten haben beispielsweise primär Schutzfunktionen.
Auch als Pionier oder EOD kannst du unter Kriegsneurose leiden
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18.04.2012 15:27 Uhr von maki
 
+0 | -3
 
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Deren Opfer können den Job ja nicht mehr erledigen:    
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18.04.2012 20:34 Uhr von meisterthomas
 
+1 | -0
 
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Posttraumatische Belastungsstörung: Posttraumatische Belastungsstörung, oder anders gesagt, die Scheiße klebt am eigenen Arsch.
Hilfreich wäre Trauerarbeit, aber wie trauern, um Taten die man selbst begangen, um Opfer die in unserer Gesellschaft Tabu sind, oder auch um Kameraden, deren Tot uns heute sinnlos erscheint.

Trauerarbeit gelingt, wenn wir das Gute verinnerlichen und das Schlechte von uns abspalten können. „Was war gut an unserem Einsatz, an der Truppe, an der Chance uns zu profilieren, ja auch am Kriege selbst. Denn auch Gewalt ist nicht nur schlecht. ? Und was war schlecht an unserem Tun, unseren Absichten und Taten.

Uns diesem gewissenhaft und nacheinander zu stellen, löst das Paradoxe zwischen gut und böse nicht auf, aber es hilft zu verarbeiten und unsere Identität zu heilen.

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