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Ankara forciert Lobbyarbeit mit Hilfe von Auslandstürken

Wie die türkische Zeitung "Hürriyet" enthüllte, soll es bald ein von Ankara zentral gesteuertes und gefördertes Netzwerk von Organisationen geben, welches die Interessen der türkischen Diaspora besser schützen soll. Tonangebend sei in diesem Prozess vor allen Dingen das Amt für Auslandstürken.

Der türkischen Regierung schwebe dabei eine ähnliche politische Schlagfertigkeit vor, wie sie scheinbar die armenische Diaspora weltweit innehat. Am Anfang stehe noch die Ausarbeitung eines Richtungspapiers, welches dann mit den türkischen Organisationen aus dem Ausland besprochen werden solle.

Als Einflussgebiet konzentriere sich Türkei dabei nicht nur auf Europa und Amerika, sondern auch auf den Iran und Zentralasien. Bereits 2010 hatte es ein geheimes Treffen mit 1.500 türkischstämmigen Politikern und Geschäftsleuten gegeben, um diese für die Lobbyarbeit im Dienste Ankaras zu animieren.


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WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Ausland, Hilfe, Ankara, Lobbyismus, Diaspora
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2012 21:19 Uhr von XFlipX
 
+5 | -3
 
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Wer sich über das geheime Treffen 2010 in Istanbul weiterführend informieren möchte, sei dieser ausführliche Artikel des Spiegel empfohlen ->> http://www.spiegel.de/...
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17.04.2012 22:10 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -3
 
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Das hat es bei den Deutschen zuletzt mit der NSDAP: gegeben:

http://de.wikipedia.org/...


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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17.04.2012 22:49 Uhr von RonVaradero
 
+4 | -6
 
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Zur Bedeutung einer Diaspora: Es gibt fast für jede Minderheit eine Diaspora.
Wie der Schlaumeier über mir auf die NSDAP kommt, möchte ich nicht weiter ausführen.

http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von RonVaradero ]
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17.04.2012 23:04 Uhr von Katzee
 
+8 | -1
 
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Wer als Deutscher: im Ausland lebt, ist dankbar dafür, wenn ihn die deutsche Regierung weiter unterstützt. Das geht den Türken in Deutschland und anderen Ländern sicher auch nicht anders.

Trotzdem sollte man sich daran erinnern, dass die Kultur des "Gastlandes" zu beachten ist. Wenn eine Minderheit versucht, im Gastland aggressive Missionsarbeit in eigener Sache zu leisten und sich über die Lebensweise des Gastlandes hinweg setzt, sie sogar aggressiv ablehnt, wie es ja von Herrn Erdogan in der Vergangenheit von den in Deutschand lebenden Türken immer wieder gefordert wird (z.B. Integration ist Verrat an der Türkei u.ä. Aussagen), geht das eindeutig zu weit.

Meine Familie und ich haben mehrere Jahre in Frankreich gelebt. Für uns war es normal, dass wir französisch gelernt und uns an die französische Lebensweise angepasst haben. Unsere Tochter ging in den französischen Kindergarten und wuchs in dieser Zeit zweisprachig auf. Es ist nicht immer leicht, in einem fremden Landf zu leben. Doch damit sollte man sich bereits auseinander setzen, bevor man sein Heimatland verläßt.
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17.04.2012 23:10 Uhr von RonVaradero
 
+4 | -5
 
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@Katzee: Da gebe ich Dir vollommen recht. Mich regen nur die hohlen Kommentare von SN-Usern auf, die nicht mal wissen was eine Diaspora ist.
Das man sowas mit der NSDAP vergleicht ist unerhört.
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17.04.2012 23:10 Uhr von RonVaradero
 
+1 | -4
 
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Doppelpost PC hing

[ nachträglich editiert von RonVaradero ]
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18.04.2012 00:22 Uhr von thatstheway
 
+4 | -2
 
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Heißt das nicht anders ? wenn welche eine krim. Organisation bilden. :-)
Jedenfalls wenn es nur ein soziales Netzwerk zur gegenseitigen Unterstützung der im Ausland lebenden Türken sein soll, ist das eine gute Idee.
Da brauch ich aber nicht soviel einflussreiche Lobbyisten, das stört mich schon wieder etwas.
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18.04.2012 07:57 Uhr von Ocain
 
+3 | -1
 
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naja: ist das mit den armeniern und isrealis denn anders?
oder wie war das noch mit dem grass?

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