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Bundespräsident Joachim Gauck: EU sollte mehr Macht haben

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich bei seinem Besuch in Brüssel erneut deutlich zur Europäischen Union bekannt. Gauck forderte ein "Ja zu Europa", welches unbegrenzt sein sollte.

Die Mitgliedsländer sollen, so Gauck, mehr Kompetenzen an Brüssel abtreten. Dies sei, so das deutsche Staatsoberhaupt, eine rationale Entscheidung, welche auch für das Gebiet der Außenpolitik gelte.

Die "Vereinigten Staaten von Europa" sind zwar noch nicht in Sicht, aber für Gauck sind diese eine "Zukunftsvision". Der Bundespräsident sprach sich außerdem für eine wachsende Kooperation sowie mehr Abstimmungen aus.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Macht, Bundespräsident, Joachim Gauck, Außenpolitik
Quelle: www.spiegel.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2012 20:04 Uhr von Justus5
 
+48 | -3
 
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Lieber Gauck: Du sinkst bei mir im Ansehen um Lichtjahre.

Wir sind auf dem Weg in die EUdSSR, und da muss Brüssel Macht massiv entzogen werden, und nicht anders rum.
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17.04.2012 20:05 Uhr von syndikatM
 
+40 | -2
 
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wenn gauck sein haus der eu geben will soll er das im privaten machen.
deutschland ist unser haus.
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17.04.2012 20:20 Uhr von Registrator
 
+28 | -2
 
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Der nächste „DasistnichtmeinPräsident“! FU billiges Maskottchen. Wozu brauch ich denn solche Clowns, wenn sie denn nichts zu sagen haben? Billiger Nachlassverwalter. Ging ja damals ganz schnell mit dieser Pfeife. Kein anderer will? Dann macht´s einfach der Gauck.

Sowas wie: „uneingeschränktes Ja zu Europa“, - "Als Europa sind wir stark, als Nationalstaaten nicht mehr stark genug", - „Aus rationalen Gründen müssten die Staaten weitere Kompetenzen abtreten, auch in der Außenpolitik.“, - „Es gebe keinen anderen Weg, denn einzelne Staaten hätten "nicht mehr das Renommee und die wirtschaftliche und die politische Kraft, in den großen Kraftzentren dieser Erde wahrgenommen zu werden."

Tickt der noch ganz sauber?

Am Besten:

„Nach Gaucks Ansicht ist in Deutschland die Bereitschaft gewachsen, kriselnde Euro-Staaten zu unterstützen. Dafür hätten Verträge - wie der Fiskalpakt - gesorgt, in dem die Länder sich zu mehr Haushaltsdisziplin verpflichten, um Vertrauen an den Finanzmärkten zu schaffen. Die aufgespannten Rettungsschirme, die taumelnde Staaten wie Griechenland vor der Pleite bewahren, würden von der Bevölkerung akzeptiert. Mögliche Probleme mit dem Bundesverfassungsgericht sehe in diesem Punkt nicht, sagte Gauck: "Da bin ich ganz optimistisch."“

Völliger Realitätsverlust, gepaart mit erheblichem Selbstvernichtungswillen.

Diagnose: Ar***lo**!
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17.04.2012 20:20 Uhr von Mordo
 
+25 | -1
 
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Und so einer ist Bundespräsident. Da steht uns noch eine tolle Amtszeit bevor.
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17.04.2012 20:21 Uhr von smoke_
 
+21 | -1
 
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Vereinigte Staaten von Europa: Dieser Begriff ist eine Lüge ohnegleichen. Wir haben längst die Vereinigten Staaten von Europa (besser: EUdSSR), und zwar mit den ungewählten EU-Kommissaren an der Spitze. Die EU ist längst ein zentralistischer Superstaat, der über ausufernde Eingriffsbefugnisse in die Angelegenheiten einst souveräner Nationalstaaten verfügt.

Alleine die europäischen Verfassungsverträge umfassen 160.000 Wörter, während die US-Verfassung mit 4.600 Wörtern auskommt. Täglich sind tausende von Arbeitsgruppen unter der EU-Kommission damit beschäftigt, unsere Freiheit immer weiter einzuschränken. Das ist gemeint, wenn jemand "mehr Europa" fordert. Das ist ein Synonym für mehr Bevormundung!

Zentralistische Experimente führten in Europa schon immer zu Spannungen und Krieg. Vergesst das nicht.
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17.04.2012 20:24 Uhr von netzantichrist
 
+9 | -1
 
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Gaucklerei: Erst hatten wir einen präsidenten des bundes,
für den war sein job etwas ganz rundes,
hier und da,sag ich was mit gewicht,
nicht zu scharf,sonst gehts mit mir ins gericht,
ansonsten,lasst mir meine hart erschwiegene ruhe,
schiebt mir geld in die tasche,nicht schuld in die schuhe,
er stolpert darüber,der schuh war zu voll,
"Wulff,wer ist denn der?Ach der,ne,der ist nicht toll...",
jetzt kommt Gauck,auf einer welle geschwommen,
der gesichtsausdruck,gespielt gerührt,von macht benommen,
sieht sich um,und denkt bei sich"Gerade,wenn es jeder sieht,"
"dann glaubt so recht niemand mehr,was hier gerad´ geschieht."
"In zeiten,in denen sie brennen müsste,die zentrale in Brüssel,"
"spiel den leitelefanten ich,und tröte kräftig in den EUROrüssel."
dann verkündet er weil er kann,
das aller einsatz noch zu gering,
ihr habt alle noch etwas an,
und jetzt,da kommt das ding,
es ist zu unsrem wohle nur,
beginnt er sich zu versteifen,
denn hat man von besitz keine spur,
kann einem niemand in die tasche greifen,
sprachs und ging,
was ein ding...


[ nachträglich editiert von netzantichrist ]
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17.04.2012 20:25 Uhr von pippin
 
+15 | -1
 
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Tja, da hat der Präsident der Herzen aber "knapp" am Herzen der einzelnen Nationalstaaten vorbeigedacht.

Zusammenarbeit finde ich völlig okay und sie ist auch durchaus sinnvoll, aber ich sehe es auch eher so, dass Brüssel/Straßburg schon jetzt deutlich zu viele Kompetenzen hat bzw. sich diese einfach herausnimmt.

Wir sind in Europa nunmal keine gewachsene Nation, wie es die Vereinigten Staaten von Amerika sind. Wir sind eine Ansammlung von Einzelstaaten, die sich zu einer Zweckgemeinschaft zusammengeschlossen haben.
Und allein bei diesem Zusammenschluss ist die EU schon viel zu schnell vorgegangen. Nichts gegen Rumänien und Bulgarien, aber was um alles in der Welt haben die in der EU zu suchen?
Diese Staaten, wie auch schon viele der 2004 aufgenommenen Staaten, erfüllen, wenn man ehrlich hinsieht, bei weitem nicht die Kriterien, die die EU an sich und ihre Mitglieder stellt.
Aber anscheinend geht es Brüssel nur darum, möglichst viele Staaten zu einem Moloch zusammenzufassen, um durch Fläche mangelnden Zusammenhalt wettzumachen.

Naja, demnächst darf dann auch mit Sicherheit die Türkei doch mitspielen ... schließlich haben die einen kleinen Zipfel ihres Landes auf dem europäischen Kontinent "geparkt".
Lasst Israel doch gleich auch noch mitmachen, mit den Armen will doch da unten sonst keiner spielen. Beim Eurovision Song Contest machen sie doch auch schon mit.

Nein, Herr Gauck, die EU darf und soll nicht noch mehr Kompetenzen kriegen. Unsere Bundesregierung ist schon weit genug weg, vom realen Geschehen in der Bundesrepublik. Da kann man von Brüssel nicht mehr erwarten.
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17.04.2012 20:28 Uhr von artefaktum
 
+20 | -1
 
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Ich wage jetzt mal eine Prognose: Der Mann wird uns die nächsten Jahre noch so auf den S*** gehen ....

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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17.04.2012 20:50 Uhr von bibip98
 
+18 | -1
 
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ich bin von ihm enttäuscht er redet viel von Freiheit.
Doch wenn die Freiheit der freien Meinungsäußerung im Bundestag gesetzwidrig abgeschafft werden soll, da hält er seinen Mund!
Er hat in der DDR gut gelernt!
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17.04.2012 20:53 Uhr von ROBKAYE
 
+15 | -2
 
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Na, da haben "wir" uns ja den richtigen Präsidenten auf den Thron gesetzt, was?... wenn ich dieses Gerede von "Freiheit" höre, kommt´s mir hoch..."Freiheit" ist einen Dreck wert, wenn nicht "Solidarität" und "Gleichheit" einhergehen... und von dieser Art der wahren Freiheit hat sich die achso "demokratische" Europäische Union immer weiter entfernt..

Hat schon mal jemand dem Mann das Video über den ESM Vertrag von abgeordneten-watch.de geschickt? ... Würde mich mal interessieren, ob er dann immer noch so Dicke mit der EU ist, wenn er endlich mal Einblick bekommt, was gespielt wird...
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17.04.2012 21:06 Uhr von CoffeMaker
 
+14 | -0
 
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"Er hat in der DDR gut gelernt! "

Der hat nichts gelernt. Ich hab es bei seiner Wahl schon gesagt und ich sag es jetzt immer noch: Er hat die DDR verkauft und er wird auch die BRD verkaufen. Nur deswegen hat man ihn zum Präsi gemacht, er spielt den Gestalten, die unsichtbar hinter der Politik agieren und das anstreben schön in die Karten.
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17.04.2012 21:21 Uhr von ROBKAYE
 
+17 | -0
 
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@zensus: Tja, wie recht du hast... erst kommt die Merkel, die ihren FDJ Mitgliedsausweis noch im Schrank liegen hat (und keiner kann mir erzählen, dass diese Frau in der ehem. DDR als Physikerin promovieren konnte, ohne die Hand aufs Parteibuch gelegt zu haben!) und jetzt noch ein gutgläubiger Pfarrer, der uns auf direktem Weg in eine neue Diktatur wünscht... so langsam mache ich mir ernsthaft Sorgen...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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17.04.2012 22:00 Uhr von tafkad
 
+12 | -0
 
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Not my President: und noch nie gewesen.
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17.04.2012 22:05 Uhr von Sje1986
 
+12 | -1
 
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Und damit ist Gauck für mich gestorben !!!
Die EU macht fast alles nur schlechter und untergräbt die Souveränität der Nationalstaaten !
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17.04.2012 22:05 Uhr von TeleMaster
 
+8 | -2
 
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Jaja, es gibt schon einen Grund, warum die Deutschländer ihr Staatsoberhaupt nicht direkt wählen dürfen :)

Aber Ihr wollt das ja so. Nicht? Warum ist dann noch niemand auf der Straße? Achso... Frauentausch läuft. Na dann. Selbst schuld.

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]
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17.04.2012 23:19 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -0
 
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Jaaaaa super: Die EU ist zwar nicht ratifiziert und das alles ist Schmu höchsten grades, parallel zu der hirnverbrannten Inflationspolitik sämtlicher Landesregierungen innerhalb der EU, aber hey nur zu.
Die Piratenpartei wartet auch auf EU ebene schon gespannt wie ein Flitzebogen darauf diesem korrupten Filz den Gar aus zu machen.
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17.04.2012 23:28 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -0
 
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Ich glaub, ich bin nicht der einzige, der grade unserem Schmarotzer hinterhertrauert...
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17.04.2012 23:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -0
 
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prinzipiell: ist die idee von einem vereinten europa ja gut - nur wie es derzeit umgesetzt ist, ist einfach eine katastrophe...
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18.04.2012 00:23 Uhr von nagirott
 
+5 | -0
 
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Da findet sich bei der Ratte noch mehr als: beim Vormieter..:D
Der Stasidackel hat ja nun noch mehr Scheisse am Arsch..

Kann natürlich auch mal vor den Zug kommen,
oder nen polnischen Flugzeugabgang haben..;)
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18.04.2012 01:03 Uhr von Heuwerfer
 
+4 | -0
 
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Ist das irgendeine Krankheit? Sterben jetzt etwa bei allen Politikern kategorisch mindestens 50% der Gehirnzellen ab, sobald sie ein höheres Amt bekleiden?

Anders lässt sich solch eine Aussage ja wohl kaum erklären.

Wenn es etwas gibt, was wir hierzulande wirklich überhaupt nicht brauchen, dann dürfte das wohl noch mehr Einfluss der EU sein.

Kaum ist man froh, dass der Wulff endlich abgedankt hat, da lauert schon der nächste Präsident, dem es wahrscheinlich um alle nur möglichen Dinge geht, aber wohl kaum um das Wohl seines Volkes.

Was soll bei all diesen Volksverräten aus diesem Land bloß noch werden?
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18.04.2012 01:32 Uhr von AOC
 
+4 | -0
 
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üffff: Na super dass fängt ja schon gut an, der Herr Gauck hat sich ja, jetzt schon sehr beliebt gemacht.....
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18.04.2012 06:46 Uhr von :raven:
 
+4 | -0
 
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Das hat ja nicht lange gedauert da läßt der vermeintliche Bürgerrechtler seine Maske fallen...und schwupps da isser...der EU-Faschist!
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18.04.2012 10:34 Uhr von dajus
 
+4 | -0
 
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Nun ja, Laßt uns nahtlos übergehen, aus einem besetzten Staat in die Auflösung der Bundesrepublik.

Beweise gefällig?

Art. 23 a.F. gestrichen und durch einen neuen ersetzt, der der Bundesregierung das Recht zur Auflösung der Republik gibt, mit je 2/3 Mehrheit in Bundestag und Bundesrat.

Die Grenzen der Republik wurden stillschweigend aus dem Schutz der Gesetze in die Präambel verschoben. Somit sind keine Völkerrechtlichen Grenzen festgeschrieben.
( Die Präambel hat nur den Charakter eines Vorwortes, sie geniesst keine Gesetzgeberische Wirkung)

Denkt mal nach, Leute!
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18.04.2012 11:14 Uhr von bibip98
 
+0 | -2
 
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bei aller berechtigten Kritik er war immer noch die bessere Alternative zur Klarsfeld.
Das wäre erst eine Katastrophe gewesen!
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18.04.2012 11:39 Uhr von ArrowTiger
 
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@Jimboooo: -- "kann die bild über den nicht bissl dreck ausgraben, so wie bei wulff? der kerl gehört weg, solche aussagen gehen mal garnicht, die drecks eu hat jetzt schon viel zuviel macht."

BILD = neoliberal
Gauck = neoliberal

-> Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!

Ok, Wulff war auch ein Neoliberaler, maßte sich jedoch tatsächlich an, gegen den Fiskalpakt (bzw. den ESM) von Merkel und Schäuble zu sein. Man vermutet jedenfalls, daß er den ESM nicht unterschreiben wollte. Gesichert ist dies jedoch nicht. (Ich halte es bei seiner sonstigen Haltung auch eher für unwahrscheinlich.)

Wenn doch, dann wäre die BILD aber gerne hilfreich beim Rausmobben gewesen - zumal Friede Springer und Merkel dazu noch eng befreundet sind.

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