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Oslo: Schöffe im Fall Breivik ausgetauscht - Er wünschte Breivik die Todesstrafe

Im Falle des vielfachen Mörders Anders Behring Breivik kam es am zweiten Verhandlungstag in Oslo zu einer Umbesetzung in den Reihen der Laienrichter.

Auf einer Internetseite war ein Kommentar des inzwischen ausgetauschten Schöffen aufgetaucht, in dem er sich dafür aussprach, dass für Breivik nur die Todesstrafe in Frage käme. Obwohl er sich unter einem Pseudonym angemeldet hatte, wurde seine wahre Identität über seine echte eMail-Adresse bekannt.

Nach Angaben der Richter hat der 33-Jährige inzwischen zugegeben, der Kommentator auf der Forenseite zu sein. Insgesamt fünf Richter werden bei dem Prozess für die Urteilsfindung zuständig sein. Zwei davon sind hauptamtlich tätig. Ihnen stehen drei Laienrichter zur Seite.


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WebReporter: 24slash7
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Todesstrafe, Oslo, Anders Behring Breivik, Schöffe
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2012 12:12 Uhr von thenegame
 
+7 | -8
 
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Todesstrafe? Ernsthaft? Wirklich? Todesstrafe?
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17.04.2012 12:28 Uhr von Alh
 
+25 | -19
 
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Recht: hat er.
Für einen Massenmörder gibt es keine andere Strafe.
Da er maximal für 21 Jahre eingesperrt werden kann, wäre diese Strafe viel zu human.
Und in diesen 21 Jahren soll die Allgemeinheit für seine Verpflegung und Unterkunft aufkommen, darunter auch die Eltern der Opfer? No way!
ME nach wird diesem Monster viel zu viel erlaubt, allein die Tatsache dass er fünf Tage lang seine kranken, geistigen Ergüsse von sich geben darf, unmöglich! Und wie lange dürfen die Opfer reden? Meines Wissens nach keine fünf Tage.
Keine Ahnung wieso dieser Bestie so der Hof gemacht wird. Der gehört an die Wand-Kopfschuss und fertig. Und ja, so einer hat es nicht anders verdient und nein, man gibt sich dann nicht auf seine Stufe. Denn er hat über achtzig Menschen das Leben genommen, sein mickriges Leben ist nur einmal vorhanden.
Das norwegische Rechtssystem ist noch liberaler als das deutsche und wohin das führen kann, hat man horrormäßig erleben können.
Keine Lobby diesem Mörder!
Und dieser Schöffe gehört ausgezeichnet für seinen Mut die Wahrheit auszusprechen und nicht mundtot gemacht. Mann, ist das eine kranke Welt mit einem noch kränkeren System.
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17.04.2012 12:42 Uhr von 1234321
 
+15 | -19
 
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Gerade die Internet-generation wünscht sich die TS: Das ist aber naiv und dumm, genauso wie die meisten Leute, die den ganzen Tag im I-net abhängen.

Sie lassen sich leiten und steuern vom gegenseitigen Anstacheln, diese dummen erwachsenen Internetuser.

Peinlich, das solche Typen dann noch beruflich über ANdere urteilen dürfen.

[ nachträglich editiert von 1234321 ]
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17.04.2012 12:53 Uhr von bingegenalles
 
+19 | -9
 
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ich würde ihn ins spezielle Wellnesshotel einsperren.

mit täglichem

waterbording
fußnägel peeling mit dem trennschleifer
haarpflege mit wc rohr frei

usw usw

PS todesstrafe wäre doch viel zu mild
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17.04.2012 12:54 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -3
 
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Der Typ: wird nie mehr ein "normales" Leben führen.
Selbst wenn er die Höchststrafe von 21 Jahren erhält, wird er mit Sicherheit danach unter psychologischer Aufsicht stehen.
Mit der TS wäre es viel zu schnell abgehandelt und aus der Sicht Breiviks wärs vermutlich sogar das angenehmste.
Nene, so einfach sollte man es ihm nicht machen. Dann lieber 21 Jahre in einer Einzelzelle und ihn dort vor sich hinvegetieren lassen. Vielleicht erledigt sich dann die Todesstrafe von selbst.
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17.04.2012 12:56 Uhr von 1234321
 
+10 | -5
 
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Ich würde gar keine Rache nehmen, sondern ihn nur(!!) zum Schutz der Menscheit, lebenslänglich einsperren.

[ nachträglich editiert von 1234321 ]
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17.04.2012 12:58 Uhr von Ubugugugu
 
+1 | -1
 
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bingegenalles du sprichst mir aus der Seele....
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17.04.2012 13:00 Uhr von blicker2
 
+7 | -6
 
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@1234321: Hastn plus von mir, leider wird so eine Ansicht aber immer seltener.
Die Leute sind geil drauf Blut zu sehen.
Im Prinzip nix anderes als wie Breivik.

Wenn man nach Amerika schaut sieht man ja das sowas alles nichts bringt.
Todestrafe schreckt ebenfalls nicht ab. Da wird nur die Masse damit befriedigt.

Das müsste man machen:
1.Den Typen wie du schon geschrieben hast wegsperren, zum schutz der Menschen.
2.Mit ihm reden was ihm zur Tat bewegt hat. Was bringt nen Mann dazu Kinder zu ermorden.
Und ich mein jetzt ned seine politischen Ansichten die er da im PDF upgeloaded hat. Familiäre hintergründe etc.
z.B. war kein Vater anwesend etc.
3.Versuchen so gut es geht diese Probleme in der Gesellschaft zu beseitigen. Damit es nicht wieder auftritt.
4.Keine Medienhysterie! Das stifftet nur weitere täter an.

Aber für was schreib ich denn überhaupt.
Das passiert sowieso ned..

[ nachträglich editiert von blicker2 ]
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17.04.2012 13:44 Uhr von akr6
 
+4 | -2
 
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da fehlt noch was: ich habe gelesen, dass der nun als befangen eingestufte Schöffe den Aufruf zur Todesstrafe schon 2011, wenige Tage nach dem Attentat gestellt hatte.

also nicht, wie es ggf. hier rüberkommt, hat er das aktuell gefordert.
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17.04.2012 14:27 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -4
 
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Todesstrage ist barbarisch: Aber nie wieder herausgelassen werden sollte er. Ich wäre dafür, ihn eher zu untersuchen, was ihn dazu getrieben hat. So kann ähnlichen Fällen vorgebeugt werden. Ihn jetzt umzubringen, macht keines der Opfer wieder lebendig und bringt nichts.
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17.04.2012 14:28 Uhr von napster1989
 
+3 | -8
 
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So gesehen, wäre es nicht am besten ihn weder umzubringen, noch einzusperren?

Einfach frei laufen lassen! Das volk wird schon wissen was sie mit ihm machen werden!
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17.04.2012 14:37 Uhr von antiSith
 
+1 | -8
 
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blah: in ein loch sperren und verhungern lassen
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17.04.2012 15:26 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
+8 | -3
 
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Bedenklich, dass hier einige Leute meinen sie seien so viel bessere Menschen, wenn sie anderen wünschen, dass man sie grausam zu Tode foltert. Egal was jemand getan hat, sich auf ein ähnlich niederes Niveau herunterlassen kann nicht die Lösung sein.
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17.04.2012 16:02 Uhr von Renek85
 
+8 | -4
 
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An den Kommentaren zu diesem Artikel, merkt man das bei SN der absolute Bodensatz der Gesellschaft rumläuft.

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