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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sagt "Kampfradlern" den Kampf an

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat sich für schärfere Strafen gegen rabiate Radfahrer ausgesprochen. So genannte "Kampfradler" missachteten im innerstädtischen Straßenverkehr permanent die Verkehrsregeln. Er sprach sich außerdem für eine Helmpflicht für Radfahrer aus.

So fahren beispielsweise viele Radfahrer bei Rot über Kreuzungen. Außerdem werden Radfahrer erst ab einem Alkoholwert von 1,6 Promille zur Verantwortung gezogen. Wer beim Radfahren telefoniert, muss 25 Euro bezahlen, einen Autofahrer kostet dieses Delikt 40 Euro.

Ramsauer wird dabei von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) unterstützt. So sei die Zahl der Unfälle, bei denen Radfahrer beteiligt waren, in Berlin im Jahr 2011 um 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club beklagt dagegen eine oft fehlende Fahrrad-Infrastruktur.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Peter Ramsauer, Fahrradfahrer, Verkehrsminister, Verkehrsdelikt
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.04.2012 09:42 Uhr von Kamimaze
 
+7 | -22
 
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17.04.2012 09:48 Uhr von Really.Me
 
+11 | -4
 
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@Autor: Ich stimme dir zu das es manchmal echt kompliziert ist mit Radfahrern, nur Radfahren in der Stadt als überflüssig zu bezeichnen ist einfach Schwachsinn. Wenn man in der City mit dem Rad auf arbeit fahren kann ist das doch perfekt.

Und man muss den Radfahrern auch zugestehen dass es ihnen oft nicht leicht gemacht wird. Z.b. Radwege die plötzlich enden oder zugeparkt sind.

Eine Helmpflicht empfinde ich als richtig!
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17.04.2012 10:15 Uhr von homern
 
+16 | -3
 
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radstreifen: ich koennte jedesmal am liebsten einfach das gaspedal runterdruecken wenn einer dieser radfahrer vor mir am berg sich AUF DER STRASSE abstrampelt und ein mobiles verkehrshinderniss darstellt obwohl es einen radweg gibt
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17.04.2012 10:17 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -1
 
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Wozu Helmpflicht? Einfach mal festlegen, daß ein Radler, den es auf Schnauze haut, um die Verletzungen, die er mit Helm nicht gehabt hätte, weniger zu ´entschädigen´.

Stürzt also ein Radler bei Glatteis und haut sich den Hinterkopf an kriegt er für diese Beule von der Stadt, die eigentlich Räumpflicht hat, _GAR NIX_

Ich seh das wie bei anderen Sportarten: Wer (einfach) vermeidbare Verletzungen davonträgt: Selber schuld, wenn das mindestmaß an Sorgfalt nicht gewahrt wurde.

Das kann man sicher auf andere Bereiche ausdehnen und einfach mal klar kommunizieren. Wen´s im (Frei/Hallen-)Bad legt, obwohl er gerannt ist (was da aber aus gutem Grund verboten ist) -> Persönliches Pech.
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17.04.2012 10:21 Uhr von Really.Me
 
+2 | -4
 
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@rubberduck09: Übertrag deine Ansichten dann aber auch auf Autofahrer...die Kassenbeiträge würden wunderbar fallen da jeder 2te nach einem Unfall selber für die medizinische Versorgung aufkommen müsste.
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17.04.2012 10:37 Uhr von CrazyWolf1981
 
+13 | -1
 
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Das nervige: sind doch meistens die Rennrad-Fahrer. Fahren immer auf der Straße obwohl nebenan ein Radweg ist. Und wenns mal kracht sinds die bösen Autofahrer. Aber die dürfen es scheinbar, aus Sportgründen. Würd ich mit dem Auto auch gerne mal auf den Radweg ausweichen, is manchmal besser als auf der Straße. Gleiches Recht für Alle...
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17.04.2012 10:43 Uhr von snuffelgrinch
 
+8 | -6
 
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wir: Radfahrer sind die Opfer..zuwenig Radwege,und Autofahrer sind sogar noch schlimmer...Autos parken auf Radwegen und auf plätzen wo sie ned stehen dürfen..Wir Radfahrer müssen dann auf die Strasse fahren weil ein Vollhorts im auto meint ich bleib hier stehen weil meine frau einkaufen ist gard...Wir Radfahrer müssen uns beschimpfen lassen nur weil jemand mit auto stärker ist...die politiker sollten mal lieber radfahren und was tun
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17.04.2012 10:44 Uhr von whoa
 
+6 | -4
 
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@Ramsauer: diese Änderungen kannst Du gerne durchführen. Aber bitte nur in deinem verkackten Freistaat Bayern. Lass die Länder, die Deutschland auszeichnen einfach damit in Ruhe.

[ nachträglich editiert von whoa ]
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17.04.2012 10:53 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -0
 
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@Really.Me: Ist doch schon so. Wer sich nicht anschnallt verliert einen Teil seines Anspruchs.
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17.04.2012 10:58 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -4
 
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Fehlende Infrastruktur? Ich sehe hier tagtäglich trotz vorhandener und gut ausgebauter Radwege Fahrradfahrer auf der Straße fahren.

Meistens sind es auch nicht die Hobbymässigen Freizeitradler, sondern diejenigen mit Nylon-Stretchanzug, auch Eierzwicker genannt, und Rennrad, die ohne Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmner auf der Straße fahren, Einmündungen ignorieren und Ampel missachten.

Und bei einem Unfall ist dann immer der "stärkere" Verkehrsteilnehmer schuld weil er ja hätte aufpassen müssen.

Ist schon richtig das mal anzugehen.
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17.04.2012 11:02 Uhr von Pils28
 
+6 | -7
 
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Ich fahre im Sommer in der Stadt überwiegend: Rad, da es schneller, einfacher, gesünder und günstiger ist. Ich bin gegen eine Helmpflicht und sehe auch nicht, warum Strafen vershcärft werden müssten. Als Radfahrer hat man nun einmal eine deutlich geringere Verantwortung und Schadenspotential gegenüber dem Auto. Immerhin bewege ich nur etwa 100kg mit maximal 30km/h gegenüber. Allerdings verstehe ich den Fahrstil von vielen Radfahrern nicht. Als Radfahrer habe ich keinerlei Knautschzonen oder Sicherheitstechnik, die mich bei einem Unfall schützen könnten. Es sind meine Knochen, die als erstes kaputtgehen. Da lehrt mich schon der Selbsterhaltungtrieb noch defensiver zu fahren, als am Steuer eines Autos. Dennoch ist bei vielen genau das Gegenteil der Fall. Auf der Straße bin ich als Radfahrer zu Gast bei den Autos und muss mich benehmen. Gibt es Strecken, wo ich als Radfahrer schlecht durchkomme, weil Radwege zugeparkt sind, kann ich durchaus überlegen eine andere Route zu wählen oder auf dem Fußweg zu schieben. Radfahrer als Opfer zu bezeichnen, halte ich für falsch!
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17.04.2012 11:26 Uhr von Ottokar VI
 
+7 | -5
 
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Agressive Rhetorik: Die agressive Rhetorik der Autofahrer ist bemerkenswert und furchterregend. Wer sich so wenig im Griff hat, und ausrastet wenn er mal für ein paar Sekunden hinter einem Rad herfahren muß, der kann seine Fahrerlaubnis meinetwegen sofort abgeben.

Radfahrer erleben in den Städten eine feindliche Umgebung. Die Infrastruktur ist nicht auf ihre Bedürfnisse ausgelegt. Um vernünftig anzukommen, ist es manchmal unumgänglich, die Verkehrsregeln kreativ zu ergänzen.

Schlimm sind nur die Autofahrer, denen die Hutschnur hochgeht, wenn sie einen Radfahrer beobachten, der sich nicht 100% an die Regeln hält. In fast allen Fällen hat er dadurch keinen messbaren Nachteil. Die Aufregung ist in meinen Augen nur dadruch zu rechtfertigen, daß sich der Autofahrer darüber aufregt, daß der Radfahrer macht, was er sich nicht traut.

Im Übrigen: Verkehrsregeln mißachten ist eine Ordnungswidrigkeit. Das Maßregeln oder Behindern eines Verkehrsteilnehmers, auch wenn dieser sich verkehrswidrig verhält, ist eine Straftat!!!

Und nein, ich sehe Radfahrer auf normalen Staßen nicht als Gast, sondern als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmer.

Und ja, ich in Rad- und Autofahrer. Ich fahre jährlich über 30.000 km und habe Spaß am Autofahren. Genausoviel Spaß habe ich am Radfahren. Wenn ich im Auto sitze, habe ich höchstens mitleid mit einem Radfahrer, der sich eine Steigung hochquält. Ich dreh nicht druch, weil ich gerade mal nicht mit Höchstgeschwindigkeit durch die Gegend ballern kann. Das bricht mir einfach keinen Zacken aus der KRone
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17.04.2012 11:30 Uhr von Edelbert88
 
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Gegen Krampfadern: ist kein Kraut gewachsen, damit muss er leben.
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17.04.2012 12:10 Uhr von Kamimaze
 
+1 | -3
 
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@Pils28: > "Ich fahre im Sommer in der Stadt überwiegend Rad, da es schneller, einfacher, gesünder und günstiger ist..."

Gesünder...?

Ja, genau, der Dieselruß der vielen Autos und Transporter, den man beim Stadtradfahren so inhaliert, ist wirklich äußerst gesundheitsfördernd... ;)
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17.04.2012 13:38 Uhr von gofisch
 
+3 | -0
 
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der war gut: "Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club beklagt dagegen eine oft fehlende Fahrrad-Infrastruktur. "

es gibt sicher viele stellen, wo es keine fahrradwege gibt, aber wenn es die gibt, hilft das wirklich? da wo ich wohne gibt es schöne breite fahrradwege, abgetrennt von der straße und vom gehweg. die kann keiner zuparken oder passanten drauflatschen. gibt es was schöneres für fahrradfahrer? offensichtlich schon, denn die meisten sehe ich entweder auf der straße zwischen den autos rumeiern oder auf den gehweg passanten-slalom fahren. mit am tollsten sind die, die mit vollgeschwindigkeit direkt an der mauer düsen - ist ja vermutlich voill der kick wenn plötzlich einer aus der tür kommt oder ein auto aus der tiefgarage rausfährt. einfach vollidioten.

und ja, ist klar sind nicht alle so. nur vor allem in berlin tut man sich mitunter schon wundern, wenn sich einer an die verkehrsregeln hält und z.b. bei rot mal stehen bleibt (und nicht selten von anderen radfahrern beschimpft wird, weil er den dannim weg ist, lol).
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17.04.2012 14:13 Uhr von PrinzAufLinse
 
+2 | -0
 
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my 2 cents also wenn die Spritpreise weiterhin nur eine Richtung kennen, dann darf man sich über viele Radfahrer wirklich nicht mehr wundern.

... für Strecken von 500m bis 5km kenn ich kein effizienteres & umweltfreundlicheres Verkehrsmittel.

... jeder, der sein Rad zu Hause lässt, sorgt für volle öffentliche Verkehrsmittel oder belegt einen Parkplatz.

... die Frankfurter Innenstadt ist zwar auch für Radfahrer keine rechtsfreie Zone aber Ampeln haben dort für diese inzwischen wirklich nur noch ´beratende´ Funktion.
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17.04.2012 14:34 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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weniger Verantwortung? Das ist Unsinn. Als Radfahrer ist man relativ klein und unscheinbar im Straßenverkehr. Man ist durchaus dafür verantwortlich, dass man deutliche Signale gibt, sichtbar ist und sich ebenfalls an die Verkehrsregeln hält.

Ein Radfahrer, der über eine rote Ampel fährt weil er meint sie zählt für ihn nicht kann durchaus der Auslöser für einen Unfall sein. Auch wenn er selbst nicht darin verwickelt wird.

Ich spreche jetzt auch nicht von Gegenden wo es keine oder nur sehr schlechte Radwege gibt.
Hier in der Umgebung (fränkischer Raum) sind die Radwege recht gut ausgebaut und nur selten eine Zumutung.
Wieso fährt jemand freiwillig auf der Straße mit dem Fahrrad? Höhere Unfallgefahr, mehr Verkehr als auf dem Radweg, mehr Ampeln, usw.

Noch dazu kommt, dass ein Radfahrer z.B. auf einer Staatsstrasse mit 30 / 35 km/h (wenn er schnell ist) durchaus ein Verkehrshindernis ist.
Und als solches ist der verpflichted den nachfolgenden Verkehr möglichst wenig zu stören.
Keineswegs also ein Grund absichtlich weiter links zu fahren als notwendig oder zu 2. nebeneinander zu fahren.

Das hat nichts mit Gereiztheit im Straßenverkehr zu tun, auch wenn Ottokar es gerne hätte wenn jeder Autofahrer der an Fahrradfahrern Kritik übt ein Choleriker wäre.

Wenn kein Fahrradweg vorhanden ist, wo soll denn ein Fahrradfahrer hin?
Aber wenn einer vorhanden ist, dann hat ein Fahrradfahrer auf der Straße so wenig zu suchen wie ein Spaziergänger (außer natürlich um selbige zu überqueren).

Die Verkehrsregeln haben auch Fahrradfahrer zu beachten. Wenn sie durch unvorsichtiges Verhalten andere gefährden haben auch sie eine Schuld und dafür gibts zum Glück einige Urteile.
Leider nicht genug.

Denn nach wie vor sehe ich hier tagtäglich die zuvor beschriebenen Szenarien.
Rote Ampel überquert, auf der Strasse trotz gutem und freien Fahrradweg, Einmündung ignoriert, usw.

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