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Gefährlich und trotzdem praktisch - Häutung schützt vor Parasiten

Ein harter Panzer ist für viele Tiere ein guter Schutz gegen Feinde. Jedoch wächst dieser nicht mit und so sind sie gezwungen sich häufiger zu Häuten. Während der Häutung sind die Tiere großen Gefahren ausgesetzt, da sie vollkommen ungeschützt sind.

Forscher aus Basel haben nun erstmals nachgewiesen, dass die Häutung für viele Tiere auch positives mit sich bringt. Als Beispiel setzten sie Wasserflöhen den Sporen eines parasitären Bakteriums aus. Das Bakterium bohrt sich durch die Haut des Flohs und "kastriert" ihn durch seine Vermehrung.

Wasserflöhe die sich in den nächsten zwölf Stunden nach Befall des Bakteriums häuteten, wurden die Parasiten los und infizierten sich nicht. Junge Flöhe häuten sich alle 36 Stunden und erwachsene alle drei bis vier Tage. Auch bei Reptilien wurde dieser Vorteil des Häutens schon entdeckt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Haut, Parasit, Reptil, Floh
Quelle: derstandard.at

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