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Windenergie: Es droht eine große Ressourcenverschwendung

Stephan Kohler, Chef der Deutschen Energie-Agentur, warnte nun vor dramatischen Differenzen in der Energiepolitik von Bund und Ländern. Während der Bund bei den Ausbauplänen für Windparks eine Leistung von 38.000 Megawatt anpeile, seien es bei den Ländern 70.000 Megawatt.

Kohler sagte der "Financial Times Deutschland": "Wenn die Pläne der nord- und ostdeutschen Länder Wirklichkeit werden, droht eine gigantische Ressourcenverschwendung". Das Stromnetz könne den Windstrom nicht aufnehmen und Windräder müssten häufig abgeschaltet werden.

Kohler fordert Bund und Länder auf, ihre Ausbaupläne zu synchronisieren. Der Ausbau der Windenergie sollte dem Ausbau der Netze angepasst werden, denn auch der nicht gebrauchte Strom müsse bezahlt werden.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Wettbewerb, Bund, Länder, Windenergie, Ressourcen
Quelle: www.ftd.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.04.2012 13:13 Uhr von Klopfholz
 
+16 | -0
 
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Wenn man das so liest klingt das eigentlich logisch. Ich vermute mal hier sehen Kommunalpolitiker nur fette Fördergelder.
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16.04.2012 13:25 Uhr von rubberduck09
 
+9 | -10
 
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Resourcen verschwenden = Unfug: Man kann bei einer Überkapazität ja den Strom ganz einfach in diverse Speichermedien fliesen lassen. Seien es jetzt Druckluftbehälter, Chemische Speicher oder gar Sprit-Produktion.

Der Wirkungsgrad ist tendentiell egal, weil immer noch besser als komplett ungenutzt lassen.
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16.04.2012 13:59 Uhr von cyrus2k1
 
+7 | -1
 
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Wieso wird kein Wasserstoff damit hergestellt? Den könnte man leicht transportieren und an anderer Stelle wieder zu Strom machen oder als Treibstoff verwenden.
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16.04.2012 14:26 Uhr von magnificus
 
+14 | -3
 
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Da zeigt sich, dass es doch vorrangig ums Geld und nicht um die Umwelt geht.
Schade eigentlich.

Das der Strom nicht eingespeist werden kann, glauben auch nur die, die es behaupten.

[ nachträglich editiert von magnificus ]
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16.04.2012 14:30 Uhr von MC_Kay
 
+13 | -1
 
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Ich bin irretiert Oo: "Das Stromnetz könne den Windstrom nicht aufnehmen und Windräder müssten häufig abgeschaltet werden."

Früher wurde doch gesagt, dass die Winenergie niemals mehr als 10% des Energiebedarfs decken könne.
Es gibt sogar Probleme bei unseren Offshore Windparks in der Nordsee. Der Aufbau erfolgt schleppender als gedacht und führt dazu, dass man die eingeplante Energie nicht bekommt.
Und nun soll es so viel Energie durch Windenergie geben, sodass man die abschalten muss? Oo

Aber Kernkraftwerke weiterhin betreiben, die man sooooo gut aus- und einschalten kann ...
Oder Kohlekraftwerke betreiben, die man auch soooo gut aus- und einschalten kann ....

Wie schon genannt, sollte man die Energie in anderer Form zwischenspeichern. Wasserstoff ist DER Energieträger der Zukunft!
Dazu braucht man nur Wasser. Und Wasser haben wir als Wassersparnation Nr.1 sowieso zu genüge. Wenn wir den Wasserstoff haben, könnten wir entweder Brennstoffzellen ODER einfache Verbrennungsmotoren nehmen.

Dumme Politiker!

Das geht bestimmt GARNICHT um die "Überproduktion", sondern um Verträge mit Firmen. Also spielt da bestimmt ein Lobbyist einer anderer Windanalgenfirma mit unseren Politikern, nur um die eigenen "leistungsschwächeren" Anlagen zu verkaufen ...
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16.04.2012 14:32 Uhr von Ahira
 
+4 | -1
 
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Speichermedien für Strom: Strom ist denkbar ungeeignet um diesen zu speichern. Einzig Pumpspeicherwerke sind zur Zeit in der Lage eine nennenswerte Menge an durch Windenergie und Solaranlagen entstandener Überproduktion aufzunehmen.
Das Grundlastproblem ist noch weit von einer Lösung entfernt, wenn man AKW´s bei der Lösung ausklammert.
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16.04.2012 15:25 Uhr von aminosaeure
 
+4 | -1
 
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Aber die Grünen: wissen schon die Pumpspeicherkraftwerke zu verhindern.
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16.04.2012 15:53 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -3
 
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Abgeschaltete: Windräder kosten genauso viel geld wie genutzte Windräder.

Sie müssen genauso Gewartet werden (Über die Stundensätze von Technikern oder Elektrikern brauche ich ja wohl nix zu sagen)

Im Gegensatz zu Windrädern die im Betrieb sind bringen abgeschaltete Windräder aber kein Geld rein.

Ich würde mir auch kein Auto kaufen das ich nicht fahren kann, wäre Geldverschwendung.

Was dabei auf lange sicht rauskommt ist die Streichung der Mittel und dann können wir den Umstieg auf erneuerbare Energien vergessen, ohne förderung wird das nix.

Zum Speichern der Energie, das wäre ja eine nette Idee wenn auch dies völlig Wartungsfrei ohne kosten von statten gehen würde, die Lagerung kostet Geld, die Gebäude in denen gelagert wird kosten Geld, etc. pp.

Alles was sich auf dauer nicht rentiert funktioniert halt nicht, der Staat hat auch keine unbegrenzten Mittel und wenn es später privat weiter finanziert werden soll muss es auch Gewinn bringen, sonst gehen die Läden pleite und das war es mit Windparks.

Außerdem zahlt der Verbraucher (Wir) die stillgelegten Windräder, die Lagerung der Energie, die Techniker, die Elektriker, das Land auf dem sie stehen, die ganzen Lager, die ganzen Mitarbeiter, etc. pp.

Wie hoch soll denn der Strompreis noch werden ?
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16.04.2012 15:55 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Warum keine E-Autos mit wechselbaren Akkus? Es wäre deutlich einfacher: E-Autos mit riesigen Akkus herstellen, die man an der Tankstelle wechseln kann.

Diese Akkus werden mit den Stromüberschüssen der Windräder aufgeladen.

Dazu gehört natürlich eine funktionierende Industrie aufzubauen.
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16.04.2012 17:14 Uhr von Ottokar VI
 
+1 | -2
 
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hahaha: Da wird seit jahren davon geträumt, unmengen billig in Nordafrika produzierten Solarstrom nach Europa zu transportieren, und in Wirklichkeit kriegen wirnichtmal ein paar Gigawatt von der Nordsee in den Ruhrpott.

Ich habe ein kleines Windrad aufn Grundstück, 500 Watt. Damit wird eine Heizpatrone in meinem Pufferspeicher versorgt. Das Ding versorgt den Pufferspeicher zuverlässiger mit Warmwasser, als der ganze Solarmist, der das Warmwasser nur dann produziert, wenn meine Hauptsorge eher die Kühlung ist.
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16.04.2012 19:01 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Es gibt einige gute Ideen zur Energiespeicherung: aber man will es ja nicht und deswegen wird alles runtergeredet.
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16.04.2012 19:54 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Die Energielobby schlägt wieder zu Das einzige das hier verschwendet werden könnte, sind die fest eingeplanten Gewinne der Energieriesen, die darauf ausgelegt sind dass die Netze weder erweitert noch erneuert werden.
Bis dann irgendwann die ersten Trassen von selbst in sich zusammenfallen ist es nur noch eine Frage der Zeit.

Warum sollte man auch heute schon auf Nachhaltigkeit setzen wenn man durch Untätigkeit in den nächsten Jahren mehr Gewinn machen kann?

Wo kämen wir denn da hin wenn plötzlich jeder sich ein Windrad bauen und selbst Strom erzeugen könnte anstatt den überteuerten und weniger umweltfreundlich erzeugten Strom der Branchenführer abnehmen zu müssen?
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19.04.2012 02:37 Uhr von Zitronenpresse
 
+2 | -0
 
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Den überschüssigen Strom: in die überschüssigen Windkraftanlagen stecken, damit Wind generieren, und Windmühlen antreiben, die das Uran für die Atomkraftwerke schon mal vor malen.

Anschließend die Atomkraft ins Netz einspeisen, damit die Solarzellen ein Powergrid haben, ohne dass sie ihre Energie ja nicht zur Verfügung stellen dürfen.

Damit werden dann gigantische Mengen Wasser gekocht, um Wolken zu generieren, damit die Windkraftanlagen auch genug Wind haben!

Das wird dann alles schön in eine Bunte Tüte gesteckt und die CDU verkauft das der Bevölkerung als "Konjunktur Energie Haushalts Windkraft Subventions Abgabereform Sonnenschein Plan".

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