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Argentinien: Ex-Diktator Videla gesteht Mord an mindestens 8.000 Oppositionellen

Der einstige Diktator Argentiniens, Jorge Rafael Videla, gesteht in seinem aktuellsten Buch, dass es während seiner Diktatur zu mehreren Tausend Morden an Oppositionellen gekommen ist, wofür er die Endverantwortung trage.

Videlas Diktatur dauerte von 1976 bis 1983. In dieser Zeit sollen seine Streitkräfte bis zu 8.000 Oppositionelle getötet haben. Die Morde wurden bewusst vertuscht, damit es aus dem In- oder Ausland keine Proteste geben würde, so das Statement in Videlas Buch, welches am letzten Samstag erschien.

Aus seiner Zelle heraus berichtet der inhaftierte Ex-Diktator, dass die politischen Morde verübt wurden, weil es damals die einzige Möglichkeit war, die anarchistische Gesellschaft unter Kontrolle zu halten und zu disziplinieren. Er bereue seine Taten aber nicht, da Gott stets zu ihm gehalten hätte.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mord, Ex, Argentinien, Diktator, Oppositionelle
Quelle: www.focus.de

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1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

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16.04.2012 12:09 Uhr von ArrowTiger
 
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@H311dr1v0: -- "Ich dachte bisher: Kommunismus = gute auf Erden"

Videla war ein faschistischer Diktator, kein kommunistischer (die meisten Militärjuntas waren ultrarechts) - auch wenn es das Ganze natürlich nicht besser oder schlechter macht.

Argentinien wurde unter Videla übrigens (wie auch Chile und andere Länder) zu einem der ersten neoliberalen "Labors" der sogenannten Chicago Boys. Argentinien arbeitet übrigens heute noch daran, die immensen Schäden durch die NeoCons aufzuarbeiten...

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